Liebe Uta,
uta hat geschrieben:Hallo zusammen,
Was soll man da machen? Mein Vater zeichnet sich durch ignorieren aus. Am Wochenende sprach er mit einem Freund von mir der mich schon länger als Uta kennt. Ich hatte die Hoffnung das man mit ihm mal drüber reden könnte ! Auf meinen hinweis das Muttern ein Buch über das Problem hat und er da Antworten findet kam nur das will ich nicht wissen.
Gleich zeitig kam der Spruch du wirst die Mutter noch ins Grab bringen mit deinem Gemache.
Ich kann bald nicht mehr , mir geht das so an die Substanz . Es gibt nur 2 3 Leute die mich so nehmen und für mich da sind.beim Rest muss ich mich ständig verstecken oder rechtfertigen.
Ich lass mich jetzt erstmal krank schreiben um zur Ruhe zu kommen.
Lg Uta
auf eine gewisse Weise kann ich Dir das nachempfinden - bei meinen Eltern wirkt es noch viel stärker ignorierend, im Gegenzug dafür weniger heftige ablehnende Sprüche. Allerdings ist unser Verhältnis eh nicht besonders gut, es gab über die Jahrzehnte viele Probleme und Verletzungen. Das gipfelte in der Reaktion einer "neuen" (aus meiner Sicht) Bekannten meiner Eltern die überrascht war, dass die beiden einen Sohn haben. Und das war noch vor der TS-Erkenntnis.
Auch wenn es hart ist kann ein Weg darin liegen, Deinen Vater dahingehend auszublenden. Man sucht sich seine Eltern nicht aus (ebensowenig wie seine Kinder) und in manchen Fällen ist die einzige Möglichkeit zur Deeskalation eine besondere Distanz. Ich kenne Dein Verhältnis zu Deinen Eltern nicht näher, insofern kann jeder Rat genauso falsch wie richtig sein - aber mache Dich bitte nicht zu sehr von einzelnen Personen anhängig, selbst wenn es "biologisch" so nahestehende sind.
Was ein viel größeres Problem zu sein scheint, ist das sich ständig verstecken müssen. *Das* muss irgendwie weg, denn *das* macht Dich bestimmt (mindestens mittelfristig) ganz kaputt. Über das "wie" wäre natürlich zu reden, aber ich stimme Anne-Mette zu, dass "die Decke über den Kopf ziehen" zwar ein klitzekleinwenig Ruhe einkehren lässt, aber die Probleme draußen vor der Decke geduldig auf Dich warten
Ganz liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.