Hallo,
das ist ja eine schöne ACHT.
Ich schlafe weiterhin sehr gut. Mal sehen, wie lange das anhält.
Lieben Dank für die guten Tips.

Ich war heute gleich mal im Drogeriemarkt einkaufen und bin jetzt rundherum ausgestattet. Eine echte Herausforderung war das Regal mit den Binden. Die Auswahl hat mich erstmal erschlagen. Letztendlich hab ich mich auf 2 Modelle, einmal Tag, einmal Nacht, möglichst aufnahmefähig und in kleinster Menge festgelegt. Die Erfahrung wird zeigen, ob ich richtig gewählt habe. Lässt sich ja auch schnell korrigieren.
Leichte und vor allem weite Kleidung ist bei mir gar nicht so einfach, den Schlabberlook gibt es bei mir auch zu Hause nicht und für die luftigen Sommerkleidchen ist es noch etwas kühl und früh im Jahr.

Erstmal müssen der Bademantel und der Trainingsanzug herhalten.
Mit Büchern hab mich schon eingedeckt, eine gute Mischung aus Belletristik und anspruchsvolleren Sachen. Wichtig für mich auch der Kopfhörer. In der letzten Zeit haben sich bei mir ein paar CD`s angesammelt und das ist eine gute Gelegenheit mich in Ruhe durchzuhören.
@Bianca: Dann hoffe ich mal, dass das Essen in der Tübinger Urologie ebenso gut ist. Ab wann durftest Du denn wieder essen?
@Frida: Diese Gedanken ans Alter und das Gefühl, mir läuft die Zeit davon kenne ich nur zu gut. Da gab es bei mir auch die Momente kurz vor der Panik. Ich hab mir dann selbst auf die Finger geklopft und mir klar gemacht, dass alles was ich jetzt habe viel besser ist, als es vorher je war. Mittlerweile flackert das nur noch ab und zu als Befürchtung auf, dass irgendwer irgendwas findet, warum es nicht geht. Aber das nimmt nicht viel Platz in meinem Kopf ein und verschwindet auch sehr schnell wieder.
Mein heutiger Countdowntag ist ein wenig gemischt. Ich wollte eigentlich heute meine Männerkleidung loswerden, die schon eine Weile auf dem Dachboden lagert. Leider gestaltet sich das schwieriger, als ich das gedacht habe. Dazu starte ich auch noch einen eigenen Thread.
Heute Abend hab ich erst meinen letzten Psychotermin vor der OP und dann auch die letzte Burlesque-Tanzstunde für die nächsten Wochen. Um diese regelmäßigen Termin bin ich sehr froh. Ich habe zwar einige Aufgaben und Projekte, die ich gerne anfangen würde, aber irgendwie kann ich mich nicht dazu durchringen. Wie es scheint, muss ich erst diese OP hinter mich bringen. OK, dann ist das eben so.
Es ist so eine Stimmung, bei der das eine noch nicht abgeschlossen ist und das andere noch nicht begonnen hat. Ähnliches hab ich bei Jobwechseln oder am Ende des Studiums erlebt. Nur ist es jetzt intensiver. Immer wieder der Gedanke, dass es die letzten Tage mit meinem alten Körper sind. Objektiv betrachtet bekomme ich natürlich keinen neuen Körper, statt dessen ändert sich ein Teil, wenn auch ein für mich wichtiger. Trotzdem fühlt es sich wie neuer Körper an.
Dabei gibt es auch weder Wehmut, noch negative Gefühle gegenüber meinem jetzigen Körper. Ich freue mich auf das Neue, kann das Alte gut zurücklassen und werde es auch nicht vermissen. Aber ich habe meinen Frieden damit gemacht und schaue nicht im Zorn zurück sondern mit viel Freude nach vorne.
So viel für heute. Es ist sehr schön das teilen zu können und von euch begleitet zu werden.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
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