martina hat geschrieben:hallo,
ich denke, dass man nur dann wirklich unbefangen, frei und locker mit einem thema umgehen kann, wenn man nicht zu viel darüber nachdenkt, begriffe seziert, analysiert und kategorisiert. der denkapparat ist ein missgeschick, das gott beim bau des menschen unterlaufen ist. das denken und nachdenken sorgt eher dafür, dass man immer irgendwelche hemmnisse und hinderungsgründe findet statt einfach mal drauflos zu handeln, nach seiner eigenen befindlichkeit, nach seiner eigenen lust und laune, nach seinem eigenen bedürfnis.
liebe grüsse
martina
Der Verstand ist schon ganz nützlich und es ist bestimmt nicht falsch, ihn auch zu benutzen. Nur sollten wir nicht ständig grübeln und hinterfragen, was wir sind oder wie wir uns sehen. Irgendwann muss Ruhe eintreten, damit wir unseren Weg gehen können.
Schon gar nicht sollten wir uns den Kopf darüber zerbrechen, in welche Schublade uns andere Menschen einordnen und unser Leben völlig danach ausrichten. Es gibt nicht die passende Schublade für uns, trotz aller begrifflichen Verfeinerung (oder Verwirrung?). Nicht mal die rund 60 Gendertypen bei Fratzenbuch reichen aus, um jeden von uns zu erfassen. Ich bin irgendwie zu dumm, um die Bedeutung der verschiedenen Typen zu begreifen und sinniere lieber nicht darüber.
LG
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)