Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :-)
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allgemeiner Austausch
Kathrin_TV
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Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 1 im Thema

Beitrag von Kathrin_TV »

Hallo,

bin heute gefragt worden, ob ich nicht eher Bi-Gender sei. Ich war jetzt eigentlich ganz froh mich in dem Begriffsdschungel in die Schublade TV einsortiert zu haben. Offengestanden kann ich mit dem Begriff Bi-Gender nicht so viel anfangen, insbesondere was die Abgrenzung zu TV angeht.

Bin aber neugierig und lernwillig. Das gibts doch sicherlich Erhellung für mich aus Euren Reihen ☺️

Bin gespannt!

Lg Kathrin
Nicola
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 2 im Thema

Beitrag von Nicola »

Liebe Kathrin, hier ein Link wo ich die nicht-binäre Geschlechtsidentitäten gut beschrieben finde.

https://geschlechtsneutral.wordpress.co ... entitaten/

Liebe Grüsse

Nicola
Kathrin_TV
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 4 im Thema

Beitrag von Kathrin_TV »

Hallo ihr beiden,

danke für Eure Hinweise. Offengestanden kann ich diese feinen Nuancen gar nicht so differenziert wahrnehmen. Könnt Ihr das für Euch?

Im Moment dominiert mich der Wunsch Frau sein zu wollen, am Liebsten zu 100 %. Bei diesem Gedanken durchströmt mich ein tiefes Glücksgefühl. Vielleicht ist mir eine Differenzierung momentan auch nicht möglich. Es tauchen immer öfters Deja Vus aus der Zeit meiner beginnenden Pubertät auf: Ich habe mir Brüste gewünscht und eine Scheide, ich war neidisch auf Mädchen, die Röcke und Strumpfhosen tragen durften. Ich wollte kein Junge sein.

Im Moment weis ich nicht wo die Reise hingeht und wo sie enden wird. Es fühlt sich einfach nur schön an.

Lg

Kathrin
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 5 im Thema

Beitrag von Nicola »

Liebe Kathrin, ich kann mich auch nicht exakt auf einen Begriff festlegen. Grundsätzlich sehe ich mich jedoch eher als androgyn an, dies könnte man sicher auch noch mit anderen Begriffen aus den nicht-binären Zuordnungen umschreiben. Wenn du in meine Beiträge schaust, siehst du dass mich dieses Thema beschäftigt. Was für dich stimmt, musst du selber herausfinden. Ich würde mir aber auch nicht zu sehr darüber den Kopf zerbrechen, Du bist DU und wenn du 100% Frau sein willst und es sich einfach nur schön anfühlt, kann dir nichts besseres passieren. Du musst dich nicht auf einen Begriff festlegen und wenn du nicht weißt wo die Reise hingeht, ist dies die beste Voraussetzung um offen zu bleiben. Hauptsache du gehst auf die Reise, dann wirst du deinen Weg sicher auch finden.

Liebe Grüsse

Nicola
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 6 im Thema

Beitrag von Lina »

Kathrin_TV hat geschrieben:Hallo,

bin heute gefragt worden, ob ich nicht eher Bi-Gender sei. Ich war jetzt eigentlich ganz froh mich in dem Begriffsdschungel in die Schublade TV einsortiert zu haben. Offengestanden kann ich mit dem Begriff Bi-Gender nicht so viel anfangen, insbesondere was die Abgrenzung zu TV angeht.

Bin aber neugierig und lernwillig. Das gibts doch sicherlich Erhellung für mich aus Euren Reihen ☺️

Bin gespannt!

Lg Kathrin
Das kann doch nicht so schwierig sein. Wenn jemand so was fragt, fragt man zurück,
- Was genau verstehst du darunter?
Dann antwortet er und man überlegt, ob es zutrifft oder nicht. Und dann sagt man entweder,
- Ja, nach deiner Definition davon könnte man es so sagen.
Oder man sagt:
- Nein, das trifft überhaupt nicht zu, weil ...

Hey, Mädel - es verlangt niemand, dass du mit einem Nummernschild auf den Arsch geklatscht rum läufst. Wörter sind da, um die Kommunikation zwischen Menschen zu erleichtern, nicht zu erschweren. Selbst wenn es in diesem Forum einen längeren Thread gibt (wo ich mich auch beteiligt habe) dessen Threadstarterin anderer Meinung zu sein scheint, dann ist es einfach ein Wissenschaftlich belegtes Faktum, dass den Zweck haben kommunikationserleichternd zu sein.

Die ganzen Begrifflichkeiten haben also keinen anderen sinnvollen Zweck als jemanden anderen zu vermitteln, was man so momentan, zeitweilig oder generell denkt. Deshalb können die auch in unterschiedlichen Kontexten und von unterschiedlichen Leuten voneinander abweichend ausgelegt werden.

Also gibt es für dich - genau so wie für alle andere auch - nur eine Sache die sicher ist: Du bist du, und genau wie du dich betrachtest muss nicht in irgendwelcher weise mit den Definitionen oder Theorien irgendwelcher anderen Leute übereinstimmen. Falls es aber doch der Falls ist - dann können solche Begrifflichkeiten - in ihren jeweiligen leicht oder deutlich von einander abweichenden Definitionen - ganz nützlich um anderen kurz zu Vermitteln, wo du in deinem Weltbild stehst.

Ich weiß auch nicht, was eine x-beliebige Person genau unter bi-gender versteht - natürlich habe ich ein Konzept davon, was ich darunter verstehe weil die beiden Wortteile sagen es schon, aber es ist keine DIN-Norm; es können genausoviele Definitionen geben wie es Menschen gibt. Es gehört nicht mal zu den Wörtern, wo eine signifikante Menge Leute sich benehmen als gäbe es eine DIN- oder ISO-Norm dafür. So wie es für "Transsexuell" gibt ... oder liege da falsch; gibt es das auch nicht?
Kathrin_TV
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 7 im Thema

Beitrag von Kathrin_TV »

Ihr habt natürlich recht: Es geht nicht um Nummernschilder, Schubladen oder o.ä., sondern darum ich selbst zu sein. Habe nur das Gefühl, das mir die Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten auch hilft herauszufinden wer ich bin.

Gruß

Kathrin
Stephanie
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 8 im Thema

Beitrag von Stephanie »

@Lina

Klasse, Du sprichst mir aus der Seele. (ap)

Steffi
Wäre ich schlank, würde euch das nur unnötig geil machen...
Andrea aus Sachsen
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 9 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Kathrin,
wenn du mit dem Begriff Bigender nichts anfangen kannst, dann schau mal in unsere Übersicht: https://www.crossdresser-forum.de/ueber ... n_2013.pdf
Auch hier gibt es eine Erklärung dazu: https://www.crossdresser-forum.de/begriffe_jan_2014.pdf
Wie du daraus entnehmen kannst, ist "Transvestit", als was du dich selbst siehst, ein Oberbegriff für Bigender, Teilzeitfrau, DWT und (transvestitischer) Fetischist. Wenn du dich mal als Mann und mal als Frau fühlst, würde also auch "Bigender" für dich passen.
Mal noch eine allgemeine Bemerkung zu den ganzen "Schubladen": Leider rufen diese bei vielen so eine Art Zuordnungszwang zu einer einzigen davon hervor. Klar, einmal wo drin, kann man nicht gleichzeitig woanders sein. Die meisten von uns passen aber in mehrere dieser Kategorien und die Grenzen dazwischen sind ohnehin fließend. Deshalb würde ich die "Schubladen" lieber "Orientierungspunkte" nennen. Dann wird eher klar, dass das keine starren Zuordnungen sind, sondern nur grobe Richtwerte.
Wichtig sind eindeutig definierte Begriffe vor allem für die Verständigung. Ohne diese würden wir immer wieder aneinander vorbei reden.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
JaquelineL
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 10 im Thema

Beitrag von JaquelineL »

Hallo Kathrin,
Kathrin_TV hat geschrieben:Ihr habt natürlich recht: Es geht nicht um Nummernschilder, Schubladen oder o.ä., sondern darum ich selbst zu sein. Habe nur das Gefühl, das mir die Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten auch hilft herauszufinden wer ich bin.
*das* kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen - egal, ob ich mich schlussendlich der Begriffsdefinition anschließen konnte oder nicht... oder ob ich mich dadurch sogar beschrieben sah... allein schon die Beschäftigung damit ermöglichte mir, eine Art "Blick von außen" auf mich zu richten und mehr über mich zu erfahren.

Liebe Grüße
Jackie
Anke
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 11 im Thema

Beitrag von Anke »

Kathrin_TV hat geschrieben:Ihr habt natürlich recht: Es geht nicht um Nummernschilder, Schubladen oder o.ä., sondern darum ich selbst zu sein. Habe nur das Gefühl, das mir die Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten auch hilft herauszufinden wer ich bin
Hallo Kathrin,

es ist sicher mal interessant sich mit den Begriffen zu beschäftigen. Hilft auch in der Diskussion zu verstehen, über was gerade gesprochen oder geschrieben wird.

Für deinen Selbstfindungsprozess habe ich meine Zweifel, dass es dir weiterhilft. Hilfreicher finde ich eher die Beschäftigung mit den dahinter stehenden Vorstellungen. Aber vielleicht meinst Du das auch. Wenn Du das Gefühl hast, dass eine dieser Vorstellungen zu dir passt, dann kannst Du dich für den Begriff entscheiden. Ist aber letztendlich nicht so wichtig.

Und vermutlich wirst Du feststellen, dass es für die selbe Idee manchmal unterschiedliche Begriffe gibt. Oder das der selbe Begriff unterschiedlich definiert wird. Auch deshalb rate ich zu einem entspannten Umgang damit und stelle den Inhalt oder Idee in den Vordergrund, egal wie das Etikett aussieht.

Liebe Grüße

Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.

Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)

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Kathrin_TV
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 12 im Thema

Beitrag von Kathrin_TV »

Liebe Anke,
Hilfreicher finde ich eher die Beschäftigung mit den dahinter stehenden Vorstellungen. Aber vielleicht meinst Du das auch
Ja das trifft es vielleicht eher. (yes)

Das es die Frau in mir gibt weis ich ja schon. Das ich diesem Teil Platz in meinem Leben geben möchte weis ich auch. Mein Selbstfindungsprozess beinhaltet im Augenblick eher die Aspekte wie sich mein Frau sein konkret gestaltet. Also meinen persönlichen Stil zu entwickeln und das ich mich so annehmen kann. Da liegt die Herausforderung eher darin mir die Zeit für die notwendige Entwicklung zu geben.

Ja und dem Thema Begrifflichkeiten sollte frau wirklich nicht soviel Bedeutung geben, da hast Du auch recht :)p

Mir tun die Impulse trotzdem immer wieder gut und dafür vielen Dank!

Lg

Kathrin
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Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 13 im Thema

Beitrag von Lina »

Kathrin_TV hat geschrieben:Ihr habt natürlich recht: Es geht nicht um Nummernschilder, Schubladen oder o.ä., sondern darum ich selbst zu sein. Habe nur das Gefühl, das mir die Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten auch hilft herauszufinden wer ich bin.

Gruß

Kathrin

WENN das wirklich so ist, dann ist das auch gut. - Menschen haben natürlich immet instinktiv das Gefühl, dass sie zu irgend einer Gruppe gehören wollen möchten.
Es ist ja auch völlig klar, dass du auch gerne das Gefühl hast, dass du - vielleicht nicht 100%ig bist wie die meisten, aber dann auch nicht so ungewöhnlich, dass nieman anderen findest, der/die irgendwie ähnlich ist. Und solche willst du gerne, zumindest rein intellektuell finden, indem du von anderen erfährst, die sich auch so-und-so-bezeichnen. Liege ich da ungefähr richtig? - Wenn so, dann ist es zumindest eine ganz übliche Art für einen modernen Menschen mit dem Gruppen-instinkt umzugehen. Und dieses Gruppen-Gefühl ist nun mal das, was Menschen zu dem gemacht hat, was sie sind. Sonst wären die vereinzelt von den Säbezahnltigern verspeist worden, bis die armen Säbezahnltiger dann entweder verhungert wären oder die Speisekarte geändert hätten.

So weit betrachtet, danke ich auch, dass du dabei bist, dich mit den Begrifflichkeiten zu beschäftigen, in einer Weise, die sogar nützlich sein kann.

Die Frage, die du dir stellen kannst, ist aber - wie ich auch oben erwähnt habe: Handelt es sich überhaupt um einen Begriff, wo es überhaupt eine allgemeine Einigkeit über die Definition gibt? "Bigender", beispielsweise. An sich ein cooles Wort. Ich könnte sogar darauf kommen mich selbst in gewissen Zusammenhängen so zu beschreiben. Ich habe aber noch keine Garantie, dass die Person, von der du es zum ersten Mal gehört hast, es genau so versteht, wie ich es verstehen würde. Wenn ich mich als was anderes als Transgender bezeichnen würde, dann vielleicht sogar eher "Genderfluid", weil das Wort einfach weiter verbreitet ist. Und was "Transgender" betrifft - da erwähne ich oft zusätzlich "in der ursprünglichen Bedeutung". Warum? Weil es eine ganze Menge komplett sinnlosen diskussionen geführt worden sind, wo einige Leute partout zwischen Transsexuell und Transgender unterscheiden wollen. Nun wenn die in IHRER Kommunikation damit klar kommen (was mir nicht so scheint) dem Wort "Transgender", mit einer Definition zu versehen, wo es sich von TS komplett unterscheiden lässt.
Ich benutze es z.B. immer in der ursprünglichen Bedeutung - also als umbrella-term, als Oberbegriff, wo alle andere T-Begriffe unterkategorien werden.

So was kann übrigens in allen Bereichen vorkommen. Einer meiner Lieblingstexte ist die Antwort auf eine Reklamation, die mein Chef mal schrieb, wo er ganz logisch, schlüssig und juristisch haltbar dafür argumentiert, dass ein Messer aus rostfreiem Stahl auch rosten kann. (Wenn man komplett scheiße damti umgeht.)
Kernpunkt in der Argumentation: Es gibt keine DIN-, ISO-Norm oder sonstige übergreifende Einigung darüber, was "rostfrei" genau bedeutet.

Siehst du was ich meine?

So funktioniert Sprache und Kommunikation nun mal - das ist nun mal das, was ich gut kann. (Studiert habe usw. ...)
Dani-Nicola

Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 14 im Thema

Beitrag von Dani-Nicola »

Hallo zusammen,

dieses ganze Durcheinander von zusammengesetzten Begriffen, Vor- oder Nachsilben, Englisch, Latein, ist doch so konfus, dass es sich entweder nicht lohnt, darüber nachzudenken, oder es im jeweiligen Kontext genau zu definieren versucht. (Wie das die Soziologen so gerne machen)

Ich kam äußerlich, biologisch als Mann zu Welt. Wenn es nach mir ginge, wäre ich am liebsten von Anfang an 100% Frau gewesen.
Meine Definition für mich ist: "Frau mit transsexueller Vergangenheit"
Meine Jahre als Mann kann ich nicht ablegen und vergessen. Sie bleiben weiterhin Bestandteil meiner Psyche und meiner Biographie.

Euch allen fühle ich mich zughörig, denn es gibt viele gemeinsame Aspekte unseres Schicksals. Ich gehe davon aus, dass es ein Geschlechtszentrum in unserem Gehirn gibt und deshalb vieles in uns pränatal festgelegt ist. Wenn das so ist, muss es auch fließende Übergänge geben. In uns allen stecken gemischt-geschlechtliche Veranlagungen. Ob jemand seine Veranlagung im Geheimen zuhause auslebt, sich als Teilzeitfrau, in die Öffentlichkeit wagt, ohne medizinische Behandlung die Geschlechterrolle wechselt oder gar den ganz großen Schritt unternimmt, unterscheidet sich für mich nur graduell. Wie könnte man behaupten, dass z.B. ein Damenwäscheträger "nur" Fetischist ist?

Für viele Mitmenschen bleibe ich für immer die Transsexuelle, oder gar ein Transsexueller. Wie ich mich definiere ist denen egal. Es gibt halt immer auch solche die nach dem Grundsatz leben: "Meine Vorurteile stehen fest, verwirrt mich nicht mit Tatsachen" (smili)

Meine einzige Möglichkeit von anderen Menschen verstanden zu werden, ist, denen etwas über mich zu erzählen. Als Betroffene, medizinisch und psychologisch nicht vom Fach, kann ich nicht über oder für andere sprechen. Deshalb bleiben Begrifflichkeiten bei mir in solchen Gesprächen außen vor.

Liebe Grüße
Eure Daniela
martina

Re: Schon wieder das Thema Begrifflichkeiten :„)

Post 15 im Thema

Beitrag von martina »

hallo,
ich denke, dass man nur dann wirklich unbefangen, frei und locker mit einem thema umgehen kann, wenn man nicht zu viel darüber nachdenkt, begriffe seziert, analysiert und kategorisiert. der denkapparat ist ein missgeschick, das gott beim bau des menschen unterlaufen ist. das denken und nachdenken sorgt eher dafür, dass man immer irgendwelche hemmnisse und hinderungsgründe findet statt einfach mal drauflos zu handeln, nach seiner eigenen befindlichkeit, nach seiner eigenen lust und laune, nach seinem eigenen bedürfnis.
liebe grüsse
martina
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