Die Liebe zum Rock und anderen Dingen - # 6
-
martina
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
ich hatte anne-mette darum gebeten, diesen strang zu schliessen, sofern das technisch möglich ist. leider geht das wohl nicht. mit meinem eigentlichen thema haben die letzten beiträge wohl herzlich wenig zu tun. das finde ich etwas enttäuschend. inzwischen habe ich hier fast den eindruck einer keilerei wie in einem saloon des wilden westens. schade drum, nicht nur für diesen strang. worum geht es denn eigentlich in diesem forum? sich zu helfen, sich zu unterstützen, sich ein bisschen aufzubauen - oder sollten das nicht die essentiellen ziele in diesem forum sein? in diesem sinne möchte ich also darum bitten, meinen jetzigen beitrag als den letzten in diesem strang stehen zu lassen und nichts weiter zu ergänzen.
liebe grüsse
martina
liebe grüsse
martina
-
Anne-Mette
- Administratorin
- Beiträge: 27542
- Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
- Geschlecht: W
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Ringsberg
- Forum-Galerie: gallery/album/1
- Hat sich bedankt: 205 Mal
- Danksagung erhalten: 2428 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
Guten Abend,
natürlich wäre es möglich, dieses Thema zu schließen; - aber ich sehe nicht ganz ein, warum ich das machen sollte.
Es ist vieles nicht so gelaufen, wie die Themenstarterin es sich gewünscht hat, aber damit muss jede(r) (leider) rechnen, wenn ein Thema begonnen wird.
Mit den ersten Antworten ist es nicht mehr nur Thema der StarterIn, sondern "gehört" der Diskussionsgemeinschaft.
Themschließungen und Löschungen von Beiträgen möchte ich nur in Ausnahmefällen vornehmen - und den sehe ich hier nicht gegeben.
TROTZDEM stimme ich mit Martina darin überein, dass die "Diskussionskultur" auch in diesem Strang nicht besonders gut entwickelt ist oder nicht zum Tragen kommt.
Wie in vielen anderen Themen wird die "ICH HABE RECHT-FAHNE" von einigen MitstreiterInen vorangetragen - und die "Klangfarbe"
einiger Postings lässt bei mir die Vermutung aufkommen, dass da jemand mit schlechter Laune und grimmigem Gesichtsausdruck vor dem Rechner sitzt und uns das auch zeigen möchte.
Das muss nicht sein
Gruß
Anne-Mette
natürlich wäre es möglich, dieses Thema zu schließen; - aber ich sehe nicht ganz ein, warum ich das machen sollte.
Es ist vieles nicht so gelaufen, wie die Themenstarterin es sich gewünscht hat, aber damit muss jede(r) (leider) rechnen, wenn ein Thema begonnen wird.
Mit den ersten Antworten ist es nicht mehr nur Thema der StarterIn, sondern "gehört" der Diskussionsgemeinschaft.
Themschließungen und Löschungen von Beiträgen möchte ich nur in Ausnahmefällen vornehmen - und den sehe ich hier nicht gegeben.
TROTZDEM stimme ich mit Martina darin überein, dass die "Diskussionskultur" auch in diesem Strang nicht besonders gut entwickelt ist oder nicht zum Tragen kommt.
Wie in vielen anderen Themen wird die "ICH HABE RECHT-FAHNE" von einigen MitstreiterInen vorangetragen - und die "Klangfarbe"
Das muss nicht sein
Gruß
Anne-Mette
-
Veronika
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 410
- Registriert: Di 15. Sep 2015, 15:42
- Geschlecht: gefühlt weiblich
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 175 Mal
- Danksagung erhalten: 6 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
Guten Abend zusammen,
An der Diskussion möchte ich mich nicht beteiligen.
Ich möchte aber eine oder mehrere Anmerkungen allgemeiner Art vorbringen.
Wir sind alles nur Menschen und alle sind unterschiedlich. Warum sind wir hier, weil wir uns alle Hilfe ersehnen in unserer Situation die hier breit gefächert ist. Hilfe aus dem Forum, aus den Texten die hier zu lesen sind. Wir helfen uns doch alle gegenseitig und geben Tips und Anregungen.
Der Mensch erlebt täglich Situationen von denen einige zum Frust führen können. Diesen Frust lassen wir dann bei nächster Gelegenheit raus. An der Ampel, im Betrieb bei Kollegen/innen, beim Einkauf im Supermarkt, nach einem Telefonat. Die Liste lässt sich beliebig fortführen.
Ich selbst habe oft genug erlebt das ich entsprechend eine Mail im Beruf aggressiv beantworten wollte. Nachdem ich einige Zeit habe verstreichen lassen sah die Sache schon wieder anders aus.
"Herbert Grönemeier, Mensch"
Vielleicht kann man sich besinnen und wieder ruhig zum eigentlichen Thema und zum Gedankenaustausch und zur gegenseitigen Hilfe kommen.
Frust und Ärger machen Krank und verkürzen das Leben, dass wollen wir doch alle nicht.
Man muss auch mal über den eigenen Schatten springen und die fünf mal gerade sein lassen.
Mit ein wenig entgegenkommen den andere Menschen und einem Lächeln ist das Leben doch viel leichter.
In diesem Sinn noch einen schönen Abend und einen lieben Gruß.
Veronika
An der Diskussion möchte ich mich nicht beteiligen.
Ich möchte aber eine oder mehrere Anmerkungen allgemeiner Art vorbringen.
Wir sind alles nur Menschen und alle sind unterschiedlich. Warum sind wir hier, weil wir uns alle Hilfe ersehnen in unserer Situation die hier breit gefächert ist. Hilfe aus dem Forum, aus den Texten die hier zu lesen sind. Wir helfen uns doch alle gegenseitig und geben Tips und Anregungen.
Der Mensch erlebt täglich Situationen von denen einige zum Frust führen können. Diesen Frust lassen wir dann bei nächster Gelegenheit raus. An der Ampel, im Betrieb bei Kollegen/innen, beim Einkauf im Supermarkt, nach einem Telefonat. Die Liste lässt sich beliebig fortführen.
Ich selbst habe oft genug erlebt das ich entsprechend eine Mail im Beruf aggressiv beantworten wollte. Nachdem ich einige Zeit habe verstreichen lassen sah die Sache schon wieder anders aus.
"Herbert Grönemeier, Mensch"
Vielleicht kann man sich besinnen und wieder ruhig zum eigentlichen Thema und zum Gedankenaustausch und zur gegenseitigen Hilfe kommen.
Frust und Ärger machen Krank und verkürzen das Leben, dass wollen wir doch alle nicht.
Man muss auch mal über den eigenen Schatten springen und die fünf mal gerade sein lassen.
Mit ein wenig entgegenkommen den andere Menschen und einem Lächeln ist das Leben doch viel leichter.
In diesem Sinn noch einen schönen Abend und einen lieben Gruß.
Veronika
-
martina
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
danke. ich wage mal einen versuch, zum thema zurückzukommen.Veronika hat geschrieben:Vielleicht kann man sich besinnen und wieder ruhig zum eigentlichen Thema und zum Gedankenaustausch und zur gegenseitigen Hilfe kommen.
deiner meinung nach hat das gar nichts miteinander zu tun. meiner meinung nach auch nicht. selbst die geschichte sagt uns, dass in vielen jahrhunderten der rock ein gängiges kleidungsstück für den mann war. aber warum trennen die modeindustrie und bekleidungsgeschäfte so beharrlich?Astrid hat geschrieben:Was haben objektiv die Geschlechtsmerkmale einer Person damit zu tun, ob sie gerne einen Rock trägt, oder Kuscheltiere so süß findet, mal so als Beispiel.
Meiner Meinung nach garnichts.
das ist der punkt, aber auch das problem. man muss bewusst abweichen von den gängigen mustern. und das könnte bedeuten, stigmatisiert zu werden. muss nicht, aber kann. es ist eine risikoabschätzung erforderlich, und oft genug führt die nicht dahin, dass man ja selbst über seinen schatten springen und zumindest ein viertel, zwei viertel seiner bedürfnisse und wünsche erfüllt, sondern dass man es gleich ganz bleiben lässt.Astrid hat geschrieben:Problem sind wie gesagt, die Erwartungen, die an die Geschlechter gestellt werden. Und die Erwartungen ändern sich nur mit der Gewohnheit. Und daher stimme ich denen zu, die zu mehr Sichtbarkeit und Ausdruck der tatsächlich gefühlten Persönlichkeit auffordern.
liebe grüsse
martina
-
Veronika
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 410
- Registriert: Di 15. Sep 2015, 15:42
- Geschlecht: gefühlt weiblich
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 175 Mal
- Danksagung erhalten: 6 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
Guten Abend zusammen,
Ich habe eine Anmerkung die ich gerne mitteilen möchte.
In der heutigen Zeit ist es leider immer noch oft so, dass es eingefahrene Dinge für männlich und weiblich gibt.
Ich habe mir vor einigen Wochen das neue IPhone S6 zugelegt. Farbe Rosegold, finde ich totschick. Eine Hülle habe ich nicht weil die schicke Farbe nicht zu erkennen wäre. Vor einigen Tagen war ein Bekannter wegen Elektroarbeiten bei mir und sah mein Handy.
Sag mal ist das das Handy deiner Frau, nein das ist meins.
Iiihhhh, das ist ja ein Frauenhandy das habe ich meiner Frau bestellt. Meine Antwort war, mir gefällt es. Dann war allerdings das Thema erledigt.
So kann man den Bogen auf andere Dinge weiterspannen.
Ungewohntes ist nach kurzer Erklärung in vielen Dingen Ok.
LG Veronika
Ich habe eine Anmerkung die ich gerne mitteilen möchte.
In der heutigen Zeit ist es leider immer noch oft so, dass es eingefahrene Dinge für männlich und weiblich gibt.
Ich habe mir vor einigen Wochen das neue IPhone S6 zugelegt. Farbe Rosegold, finde ich totschick. Eine Hülle habe ich nicht weil die schicke Farbe nicht zu erkennen wäre. Vor einigen Tagen war ein Bekannter wegen Elektroarbeiten bei mir und sah mein Handy.
Sag mal ist das das Handy deiner Frau, nein das ist meins.
Iiihhhh, das ist ja ein Frauenhandy das habe ich meiner Frau bestellt. Meine Antwort war, mir gefällt es. Dann war allerdings das Thema erledigt.
So kann man den Bogen auf andere Dinge weiterspannen.
Ungewohntes ist nach kurzer Erklärung in vielen Dingen Ok.
LG Veronika
-
martina
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
seltsam finde ich eher, dass sich eine frau, die die farbe schwarz für sich wählt, nicht anhören muss, dass das ja ein iiiihhh-handy für männer ist. gut, gewisse dinge muss man für sich selbst einfach aus dem weg räumen und sich nach seinem eigenen geschmack statt an vorurteilen ausrichten.Veronika hat geschrieben:Iiihhhh, das ist ja ein Frauenhandy das habe ich meiner Frau bestellt. Meine Antwort war, mir gefällt es. Dann war allerdings das Thema erledigt.
liebe grüsse
martina
-
Maren Ute
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
Ich finde die Heftigkeit der Diskussion auch etwas befremdlich. Wer als Mann Röcke und Kleider tragen mag und sich dabei als Mann fühlt, sollte es ruhig machen.
Es war ja schon ausgeführt worden, dass viele Frauen ganz selbstverständlich Männersachen tragen. Ich glaube, meist werden Hemden und Hosen getragen, weil es bequemer ist. Auch kurze Haare sind für viele Frauen bequemer, da leichter zu pflegen. Insofern haben es Frauen, die lieber Männer sein mögen, deutlich einfacher.
Bei mir ist es so, dass ich total auf Damenuhren stehe. Ich würde nie eine Männeruhr, die ja meist grob und klotzig ist, tragen. Eine Damenuhr gehört für mich unbedingt zu meinem femininen Ich dazu. Ich würde sie auch gerne grundsätzlich tragen, aber das ist gesellschaftlich überhaupt nicht akzeptiert, im Gegensatz zu Frauen, die selbstverständlich Männeruhren tragen dürfen. inzwischen tragen ja die meisten Frauen Uhren, die ich als Männeruhr bezeichnen würde. Ich habe zum Joggen mal eine meine Lieblingsuhren, eine goldene Calvin Klein Dress [/http://www.watchallure.com/Calvin-Klein ... n-Watch-1/], getragen und hatte ständig das Gefühl, dass mich jeder komisch anschaut, der mir entgegenkam.
Ebenso hätte ich gerne Ohrlöcher. Nun gibt es ja viele Männer, die auch Ohrlöcher, aber meist nur eines, haben. Ohrlöcher gehörten für mich aber unbedingt und ausschließlich zu meinem femininen Ich und als Mann möchte ich keine Ohrlöcher haben. Ich würde auch Perlenstecker und etwas größere Creolen tragen mögen und die tragen nun mal keine Männer.
Ich würde auch gerne grundsätzlich Röcke und Kleider tragen mögen und mich auch als Frau stylen, aber eben als Ausdruck meiner Weiblichkeit und nicht als Mann.
Liebe Grüße
Maren Ute
Es war ja schon ausgeführt worden, dass viele Frauen ganz selbstverständlich Männersachen tragen. Ich glaube, meist werden Hemden und Hosen getragen, weil es bequemer ist. Auch kurze Haare sind für viele Frauen bequemer, da leichter zu pflegen. Insofern haben es Frauen, die lieber Männer sein mögen, deutlich einfacher.
Bei mir ist es so, dass ich total auf Damenuhren stehe. Ich würde nie eine Männeruhr, die ja meist grob und klotzig ist, tragen. Eine Damenuhr gehört für mich unbedingt zu meinem femininen Ich dazu. Ich würde sie auch gerne grundsätzlich tragen, aber das ist gesellschaftlich überhaupt nicht akzeptiert, im Gegensatz zu Frauen, die selbstverständlich Männeruhren tragen dürfen. inzwischen tragen ja die meisten Frauen Uhren, die ich als Männeruhr bezeichnen würde. Ich habe zum Joggen mal eine meine Lieblingsuhren, eine goldene Calvin Klein Dress [/http://www.watchallure.com/Calvin-Klein ... n-Watch-1/], getragen und hatte ständig das Gefühl, dass mich jeder komisch anschaut, der mir entgegenkam.
Ebenso hätte ich gerne Ohrlöcher. Nun gibt es ja viele Männer, die auch Ohrlöcher, aber meist nur eines, haben. Ohrlöcher gehörten für mich aber unbedingt und ausschließlich zu meinem femininen Ich und als Mann möchte ich keine Ohrlöcher haben. Ich würde auch Perlenstecker und etwas größere Creolen tragen mögen und die tragen nun mal keine Männer.
Ich würde auch gerne grundsätzlich Röcke und Kleider tragen mögen und mich auch als Frau stylen, aber eben als Ausdruck meiner Weiblichkeit und nicht als Mann.
Liebe Grüße
Maren Ute
-
martina
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
mal so gefragt: wenn du unterwegs bist und dir kommen leute entgegen - achtest du darauf, was sie am handgelenk tragen? ich glaube nicht, dass sich irgendwer auf der strasse dafür interessiert, was für eine uhr du trägst. denkst du nicht vielleicht zu viel darüber nach?Maren Ute hat geschrieben:Ich habe zum Joggen mal eine meine Lieblingsuhren, eine goldene Calvin Klein Dress [/http://www.watchallure.com/Calvin-Klein ... n-Watch-1/], getragen und hatte ständig das Gefühl, dass mich jeder komisch anschaut, der mir entgegenkam.
liebe grüsse
martina
-
Astrid
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 396
- Registriert: Mi 22. Jan 2014, 17:58
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
Hallo Martina,
auch wenn Deine Frage nicht an mich gerichtet war, so antworte ich dennoch mal für mich:
Wenn ich nicht gerade mit anderen Dingen beschäftigt bin, achte ich schon auf Kleidungsdetails bei Leuten, die mir entgegenkommen. Und ich mache mir da selbst nichts vor - das tun auch andere Menschen bei mir. Es ist ja nicht so, daß jeder Mensch ständig geistig abwesend durch die Gegend läuft. Es gibt ja häufig auch Momente, in denen man seine Umwelt und seine Mitmenschen bewusst wahrnimmt und da fallen Details, wie eine besondere Uhr, oder wie bei mir lange, auffällig lackierte Fingernägel mit Sicherheit auf.
Allerdings - und ich spreche da wieder nur für mich - beabsichtige ich sogar, daß anderen meine lackierten Nägel auffallen, auch wenn es mir manchmal, aber immer seltener, in bestimmten Situationen noch unangenehm ist. Eben weil es Teil des Ausdrucks meiner Persönlichkeit ist.
Insofern gebe ich Lina Recht, die irgendwo am Anfang dieses Threads (ich bin jetzt zu faul diese Stelle rauszusuchen) sinngemäß darauf hingewiesen hat.
Denn ja, welchen Sinn hat Kleidung abgesehen von der praktischen Funktion sonst, wenn nicht Ausdruck der Pernsönlichkeit zu sein. Und dann ist es nur logisch, wenn der Kleidungstil insgesamt und die Accessoires im Detail auch von anderen wahrgenommen werden sollen.
Oder nicht?
Liebe Grüße - Astrid
auch wenn Deine Frage nicht an mich gerichtet war, so antworte ich dennoch mal für mich:
Wenn ich nicht gerade mit anderen Dingen beschäftigt bin, achte ich schon auf Kleidungsdetails bei Leuten, die mir entgegenkommen. Und ich mache mir da selbst nichts vor - das tun auch andere Menschen bei mir. Es ist ja nicht so, daß jeder Mensch ständig geistig abwesend durch die Gegend läuft. Es gibt ja häufig auch Momente, in denen man seine Umwelt und seine Mitmenschen bewusst wahrnimmt und da fallen Details, wie eine besondere Uhr, oder wie bei mir lange, auffällig lackierte Fingernägel mit Sicherheit auf.
Allerdings - und ich spreche da wieder nur für mich - beabsichtige ich sogar, daß anderen meine lackierten Nägel auffallen, auch wenn es mir manchmal, aber immer seltener, in bestimmten Situationen noch unangenehm ist. Eben weil es Teil des Ausdrucks meiner Persönlichkeit ist.
Insofern gebe ich Lina Recht, die irgendwo am Anfang dieses Threads (ich bin jetzt zu faul diese Stelle rauszusuchen) sinngemäß darauf hingewiesen hat.
Denn ja, welchen Sinn hat Kleidung abgesehen von der praktischen Funktion sonst, wenn nicht Ausdruck der Pernsönlichkeit zu sein. Und dann ist es nur logisch, wenn der Kleidungstil insgesamt und die Accessoires im Detail auch von anderen wahrgenommen werden sollen.
Oder nicht?
Liebe Grüße - Astrid
-
Franka
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 806
- Registriert: Fr 25. Mai 2012, 22:18
- Geschlecht: Transgender
- Pronomen:
- Wohnort (Name): Salzgitter
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
Es heißt zwar, man sieht sich immer zweimal im Leben, aber wie oft passiert das wirklich? Ist mir völlig egal was fremde Leute über mich denken, die Gedanken sind frei.
Uhren habe ich noch nie gerne getragen, seit es Handys gibt, auch nicht mehr nötig. Aber Schmuck und jetzt auch selbstgemachte Gelnägel in hübschem dunkelrot.
Da ich sowieso immer Rock und hohe Stilettoabsätze trage käme es auch auf eine Damenuhr nicht mehr an. Ich habe gestern einen Kerl in viel zu kleiner Jogginghose gesehen und? Jetzt kann ich mich darüber lustig machen oder denken, der arme Mann kann sich keine neue passende leisten. Er wird es nie erfahren und es stört ihn somit wohl auch nicht, was ich denke. So geht es nir mit dem, was andere denken.
LG Dahlia
Uhren habe ich noch nie gerne getragen, seit es Handys gibt, auch nicht mehr nötig. Aber Schmuck und jetzt auch selbstgemachte Gelnägel in hübschem dunkelrot.
Da ich sowieso immer Rock und hohe Stilettoabsätze trage käme es auch auf eine Damenuhr nicht mehr an. Ich habe gestern einen Kerl in viel zu kleiner Jogginghose gesehen und? Jetzt kann ich mich darüber lustig machen oder denken, der arme Mann kann sich keine neue passende leisten. Er wird es nie erfahren und es stört ihn somit wohl auch nicht, was ich denke. So geht es nir mit dem, was andere denken.
LG Dahlia
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
-
Lina
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 4370
- Registriert: Di 25. Jan 2011, 00:34
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 52 Mal
- Danksagung erhalten: 190 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
HIer haben wir es ja schon, genau, wie ich gesagt habe (und wie ich auch gerade im Post davor zitiert werde). Du siehst einen Mann in einer viel zu kleinen Jogginghose. Und du stellst dir - wahrscheinlich schon reflexiv innerhalb von Sekunden oder noch kürzer die Frage: "Ist es einer, den ich einfach lächerlich finde, oder habe ich sogar Mitleid, weil er dicker geworden ist und sich nicht mal leisten kann eine andere Jogginghose zu kaufen. Weshalb? Schlechte Ernährung? Auch ein Armutsproblem ..."dahlia hat geschrieben:Es heißt zwar, man sieht sich immer zweimal im Leben, aber wie oft passiert das wirklich? Ist mir völlig egal was fremde Leute über mich denken, die Gedanken sind frei.
Uhren habe ich noch nie gerne getragen, seit es Handys gibt, auch nicht mehr nötig. Aber Schmuck und jetzt auch selbstgemachte Gelnägel in hübschem dunkelrot.
Da ich sowieso immer Rock und hohe Stilettoabsätze trage käme es auch auf eine Damenuhr nicht mehr an. Ich habe gestern einen Kerl in viel zu kleiner Jogginghose gesehen und? Jetzt kann ich mich darüber lustig machen oder denken, der arme Mann kann sich keine neue passende leisten. Er wird es nie erfahren und es stört ihn somit wohl auch nicht, was ich denke. So geht es nir mit dem, was andere denken.
LG Dahlia
Ganz schön viel Aussage nur durch eine billige Jogginghose und wir haben noch nicht mal die ganze Person gesehen. Man macht immer eine Aussage, egal ob es bewusst ist oder nicht.
Das sollte man sich klar machen. Allgemein und besonders, wenn man sich üngewöhnlich in Verhältnis zu der Mehrheit in seinem Umfeld kleidet. Wer bewusst ungewöhnliche Aussagen macht will wohl auch etwas damit erreichen.
Nun, ob es den Mann mit der Jogginghose stört oder nicht - mindestens muss er mit den Konsequenzen davon klar kommen, denn es wird die Reaktionen anderer Leute beeinflussen. Wie hättest du selber reagiert, wenn er mit dier small-talk eingeleitet hätte? Wie reagierst du auf smalltalk mit einer elegant gekleideten Person? Selbst, wenn du sagst "gleich", wäre das so, wie die Mehrheit reagieren würde?
Mein Smart Phone wurde übrigens auch von einer Freundin auch als "Mädchenmodell" bezeichnet - und das nicht wegen der Farbe (Mattschwarz) sondern einfach wegen der Größe.
-
Maren Ute
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
Du hast natürlich recht, dass ich etwas unsicher und vielleicht überkritisch bin. Das geht ja vielen hier so. Allerdings ist es bei mir auch so, dass ich einer Frau zuerst in die Augen und danach immer sofort ans Handgelenk schauemartina hat geschrieben:mal so gefragt: wenn du unterwegs bist und dir kommen leute entgegen - achtest du darauf, was sie am handgelenk tragen? ich glaube nicht, dass sich irgendwer auf der strasse dafür interessiert, was für eine uhr du trägst. denkst du nicht vielleicht zu viel darüber nach?Maren Ute hat geschrieben:Ich habe zum Joggen mal eine meine Lieblingsuhren, eine goldene Calvin Klein Dress [/http://www.watchallure.com/Calvin-Klein ... n-Watch-1/], getragen und hatte ständig das Gefühl, dass mich jeder komisch anschaut, der mir entgegenkam.
liebe grüsse
martina
Liebe Grüße
Maren Ute
-
ExUserIn-2026-04-08
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3886
- Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 140 Mal
- Danksagung erhalten: 1027 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
Ich möchte noch einmal auf den Ausgangsbeitrag zurück kommen. Was mir nicht klar ist, ist die Frage wurum es eigentlich geht. Geht es um Männer in Röcken und um Männer, die durch den Rock eine weibliche Rolle annehmen wollen.
In T* Kreisen ist der Rock das Synonym für Frau sein. Aber es gibt auch die Bewegung, die den Rock als männliches Kleidungsstück etablieren wollen. In Hannover gibt es eine Werbekampagne in der die Fahrer als eindeutige Männer im Rock zu sehen sind. Und wenn Jugendliche Rock tragen (gab es das nicht in der Gothic-Szene ?)), ist das vielleicht kurzzeitig ein Hingucker. In meiner Jugend waren es lange Haare, die von Älteren als Synonym für Weiblichkeit interpretiert wurde. Die Entrüstung hat sich auch schnell tot gelaufen.
Etwas anderes ist es, wenn man "sein" Geschlecht "verleugnet". Das geht schon wesentlich tiefer an die Substanz der Gesellschaft. Es rüttelt an den Grundfesten. Mann und Frau sind quasi festgelegte Kategorien, auch wenn diese heute durchlässiger werden. Irgendjemand schrieb von "Betrug", wenn Mann en femme auf die Straße geht. Man will jemand anderes sein, als man ist. Mann "verkleidet" sich. So könnte man zumindest die Sichtweise als Schlagwort beschreiben.
Das Phänomen "Rock tragen" hat also völlig verschiedene Bedeutungsebenen.
In T* Kreisen ist der Rock das Synonym für Frau sein. Aber es gibt auch die Bewegung, die den Rock als männliches Kleidungsstück etablieren wollen. In Hannover gibt es eine Werbekampagne in der die Fahrer als eindeutige Männer im Rock zu sehen sind. Und wenn Jugendliche Rock tragen (gab es das nicht in der Gothic-Szene ?)), ist das vielleicht kurzzeitig ein Hingucker. In meiner Jugend waren es lange Haare, die von Älteren als Synonym für Weiblichkeit interpretiert wurde. Die Entrüstung hat sich auch schnell tot gelaufen.
Etwas anderes ist es, wenn man "sein" Geschlecht "verleugnet". Das geht schon wesentlich tiefer an die Substanz der Gesellschaft. Es rüttelt an den Grundfesten. Mann und Frau sind quasi festgelegte Kategorien, auch wenn diese heute durchlässiger werden. Irgendjemand schrieb von "Betrug", wenn Mann en femme auf die Straße geht. Man will jemand anderes sein, als man ist. Mann "verkleidet" sich. So könnte man zumindest die Sichtweise als Schlagwort beschreiben.
Das Phänomen "Rock tragen" hat also völlig verschiedene Bedeutungsebenen.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
-
martina
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
inzwischen frage ich mich: wieso ist es eigentlich wichtig, hier zu differenzieren? wenn auch nur der hauch eines WIR-gefühls entstehen sollte, wenn mehr männer röcke tragen, dann wird durch differenzierung alles andere als einigkeit gefördert. bei einem briefmarkensammler fragt man ja auch nicht, ob er am liebsten 5-gänge-menüs isst oder lieber zu mcdoof geht, sondern danach, was er sammelt. entsprechend wäre die frage bei männern, welche röcke sie am liebsten tragen.Vicky_Rose hat geschrieben:Ich möchte noch einmal auf den Ausgangsbeitrag zurück kommen. Was mir nicht klar ist, ist die Frage wurum es eigentlich geht. Geht es um Männer in Röcken und um Männer, die durch den Rock eine weibliche Rolle annehmen wollen.
hat es eigentlich damals, als die ersten frauen in hosen schlüpften, auch völlig verschiedene bedeutungsebenen gegeben?Vicky_Rose hat geschrieben:Das Phänomen "Rock tragen" hat also völlig verschiedene Bedeutungsebenen.
liebe grüsse
martina
-
martina
Re: Die Liebe zum Rock und anderen Dingen
so einfach KANN es sein ... wenn man seine entscheidung einfach gefühlsmässig trifft.Saari hat geschrieben:Ob Frauen in Hosen oder Männer in Röcke schlüpfen ist im Grunde doch ganz egal.
Jedem/er nach seinen/ihren Bedürfnissen.
Ein Rock ist einfach bequemer als eine Hose.
Eine Hose ist für bestimmte Tätigkeiten einfach geeigneter als ein Rock.
So einfach ist das.
liebe grüsse
martina