Therapienotstand - aber Zwangsgutachterei...
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Anne-Mette
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Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Moin,
3sat beschäftigt sich heute um 21 Uhr in der Sendung SCOBEL mit dem Therapienotstand.
"Deutschland im Therapienotstand: Die gesetzlichen Richtlinien, die den Bedarf der therapeutischen Versorgung regeln, sind hoffnungslos veraltet. Sie basieren auf Zahlen des Jahres 1999.
Bis 2011 ist die Zahl der Hilfsbedürftigen um 50 Prozent gestiegen. Für einen Betroffenen vergehen im Schnitt drei Monate, bis ein erstes Gespräch mit einem niedergelassenen Therapeuten geführt werden kann. ".
http://www.3sat.de/scobel/
Ich vertrete schon länger die These, dass Kapazitäten frei werden würden, wenn auf die Zwangsgutachten im Rahmen der Namen- und Personenstandsänderung verzichtet wird.
Wann endlich hört man an entscheidender Stelle auf mich???
Gruß
Anne-Mette
3sat beschäftigt sich heute um 21 Uhr in der Sendung SCOBEL mit dem Therapienotstand.
"Deutschland im Therapienotstand: Die gesetzlichen Richtlinien, die den Bedarf der therapeutischen Versorgung regeln, sind hoffnungslos veraltet. Sie basieren auf Zahlen des Jahres 1999.
Bis 2011 ist die Zahl der Hilfsbedürftigen um 50 Prozent gestiegen. Für einen Betroffenen vergehen im Schnitt drei Monate, bis ein erstes Gespräch mit einem niedergelassenen Therapeuten geführt werden kann. ".
http://www.3sat.de/scobel/
Ich vertrete schon länger die These, dass Kapazitäten frei werden würden, wenn auf die Zwangsgutachten im Rahmen der Namen- und Personenstandsänderung verzichtet wird.
Wann endlich hört man an entscheidender Stelle auf mich???
Gruß
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Moin,
ja, da habe ich etwas zu schnell und zu kurz geschrieben; ich meinte damit auch die Pflicht, sich vorher an einen Psychologen überweisen zu lassen...
und dort Sitzungen in Anspruch zu nehmen.
Gruß
Anne-Mette
ja, da habe ich etwas zu schnell und zu kurz geschrieben; ich meinte damit auch die Pflicht, sich vorher an einen Psychologen überweisen zu lassen...
und dort Sitzungen in Anspruch zu nehmen.
Gruß
Anne-Mette
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Jaqueline
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Was soll man da noch sagen? Es gibt dafür eben keine Lobby und damit ist es uninteressant 
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
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nicole.f
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
...es ist vor allem die unendliche lange Zwangs-Begleitung nach MDS Richtlinien, die Plätze und Zeiten bindet - und auch nicht ganz unerhebliche Kosten verursacht. An dieser sind fast ausschließlich die gesetzlichen Krankenkassen selbst schuld, die diese über ihre Richtlinien vorschreiben. Bei der allgemeinen Devise zur Kosteneinsparung eigentlich verwunderlich, denn die auflaufenden bis zu 24 Monate "Begleitung", sagen wir alle zwei Wochen eine Sitzung, läppern sich dann schnell zusammen, um die 5.000€ alleine dafür.
Die Gutachten nach TSG machen vernünftige Therapeuten / Psychologen im Vorbeigehen nach einem Gespräch, das nicht länger als eine Stunde brauchen muss. Zwei bis drei Seiten reichen auch völlig, die meisten Richter_innen wollen soviel Material ohnehin nicht lesen. Wann und warum dieser Wahn bei manchen Gutachtern, ein Dutzend oder mehr Seiten zu schreiben, begonnen hat, habe ich noch nicht herausbekommen können. Man kann aber wohl sagen, dass dies keine Grundlage hat, das haben die, die es tun, sich selbst ausgedacht. Vorauseilender Gehorsam gegenüber den Gerichten? Nicht nur. Ich kenne Therapeuten, die es wider besseren Wissens dennoch tun, vermutlich aus einer falsch verstandenen Verantwortungspflicht - sie suchen in der Tat zu ergründen, ob denn das geschilderte Anliegen zu belegen sei, aus der Entwicklung der Person, ihren Eigenschaften, ihrer Jugend. Das sind alles Ansichten aus dem letzten Jahrtausend und gehen weit über das Begutachtungsziel nach TSG hinaus.
Die Lobby gegen die Begutachtung nach TSG wächst und gedeiht. Vielerorts wird daran gearbeitet. Gerade heute hat die dgti eine Meldung und Aufruf zu einer Bundesratsinitiative der Bundesländer veröffentlicht, die bereits von einigen Organisationen und bekannten Persönlichkeiten mit gezeichnet wurde: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 47&t=11054
Der Bundesverband ist natürlich auch daran, mit seinen Mitgliedsorganisationen und Einzelmitgliedern, einige politische Strömungen haben das Thema auf der Agenda, so hatte ich gestern ein gutes Gespräch mich Volker Beck von den Grünen, es gibt die IMAG etc. etc. Die Begutachtungspflicht wird fallen, bald sogar. Und wenn es die Politik nicht tut, dann wird es das BVerfG erledigen, auch hieran wird gearbeitet.
Kniffliger wird es mit der zwangsweisen therapeutischen Begleitung, doch das hatten wir andernsorts hier im Forum schon mehrfach ausführlich besprochen, z.B. erst kürzlich etwa ab hier: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 46#p126046
Liebe Grüße
nicole
Die Gutachten nach TSG machen vernünftige Therapeuten / Psychologen im Vorbeigehen nach einem Gespräch, das nicht länger als eine Stunde brauchen muss. Zwei bis drei Seiten reichen auch völlig, die meisten Richter_innen wollen soviel Material ohnehin nicht lesen. Wann und warum dieser Wahn bei manchen Gutachtern, ein Dutzend oder mehr Seiten zu schreiben, begonnen hat, habe ich noch nicht herausbekommen können. Man kann aber wohl sagen, dass dies keine Grundlage hat, das haben die, die es tun, sich selbst ausgedacht. Vorauseilender Gehorsam gegenüber den Gerichten? Nicht nur. Ich kenne Therapeuten, die es wider besseren Wissens dennoch tun, vermutlich aus einer falsch verstandenen Verantwortungspflicht - sie suchen in der Tat zu ergründen, ob denn das geschilderte Anliegen zu belegen sei, aus der Entwicklung der Person, ihren Eigenschaften, ihrer Jugend. Das sind alles Ansichten aus dem letzten Jahrtausend und gehen weit über das Begutachtungsziel nach TSG hinaus.
Die Lobby gegen die Begutachtung nach TSG wächst und gedeiht. Vielerorts wird daran gearbeitet. Gerade heute hat die dgti eine Meldung und Aufruf zu einer Bundesratsinitiative der Bundesländer veröffentlicht, die bereits von einigen Organisationen und bekannten Persönlichkeiten mit gezeichnet wurde: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 47&t=11054
Der Bundesverband ist natürlich auch daran, mit seinen Mitgliedsorganisationen und Einzelmitgliedern, einige politische Strömungen haben das Thema auf der Agenda, so hatte ich gestern ein gutes Gespräch mich Volker Beck von den Grünen, es gibt die IMAG etc. etc. Die Begutachtungspflicht wird fallen, bald sogar. Und wenn es die Politik nicht tut, dann wird es das BVerfG erledigen, auch hieran wird gearbeitet.
Kniffliger wird es mit der zwangsweisen therapeutischen Begleitung, doch das hatten wir andernsorts hier im Forum schon mehrfach ausführlich besprochen, z.B. erst kürzlich etwa ab hier: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 46#p126046
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
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Anke
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
[quote="LaraC"]Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie hat Qualitätsstandards für Psychologisch-Diagnostische Gutachten. Darin stehen Wissenschaftlichekit sowie Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Mittelpunkt. quote]
Hallo,
wenn ich meine beiden Gutachten anschaue, dann ist da von Wissenschaftlichkeit nicht mal im Ansatz etwas zu sehen. Und beide Gutachter machen das sehr häufig.
Abgesehen davon gibt es für diese Gutachten keine wissenschaftliche Grundlage. Auf jeden Fall nichts, was einer ernsthaften wissenschaftlichen Überprüfung standhalten könnte.
Liebe Grüße
Anke
Hallo,
wenn ich meine beiden Gutachten anschaue, dann ist da von Wissenschaftlichkeit nicht mal im Ansatz etwas zu sehen. Und beide Gutachter machen das sehr häufig.
Abgesehen davon gibt es für diese Gutachten keine wissenschaftliche Grundlage. Auf jeden Fall nichts, was einer ernsthaften wissenschaftlichen Überprüfung standhalten könnte.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
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Anne-Mette
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Moin,
nun ist auch mal gut; denn das finde ich nicht gut:
Lara, wenn Du Psychologin/Gutachterin bist und Du fühlst Dich in Deiner Ehre gekränkt, können wir gerne in einem anderen Thema darauf eingehen
Zu "Frust mit den Gutachten" gibt es viele belegbare Beispiele; das ist keine persönliche Befindlichkeit von Anke.
Gruß
Anne-Mette
nun ist auch mal gut; denn das finde ich nicht gut:
Warum wechselt eine "allgemeine Diskussion" in so einer Form ins Persönliche?So ein wenig "Wut fressen Hirn auf"...
Lara, wenn Du Psychologin/Gutachterin bist und Du fühlst Dich in Deiner Ehre gekränkt, können wir gerne in einem anderen Thema darauf eingehen
Zu "Frust mit den Gutachten" gibt es viele belegbare Beispiele; das ist keine persönliche Befindlichkeit von Anke.
Gruß
Anne-Mette
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Hallo,
1. Bezüglich der Gutachterei und dem Absitzen meiner Zeit beim Psychologen bin ich allenfalls genervt, weil ich meine Zeit lieber besser und sinnvoller einsetzen würde. Aber statt genervt zu sein, versuche ich das Beste aus diesen Terminen zu machen und führe nette Gespräche.
2. Als Volkswirtin verstehe ich etwas von Wissenschaft und wissenschaftlichem Arbeiten. Dazu kommt, dass Volkswirte und Psychologen insbesondere im Bereich der Empirie praktisch mit den gleichen Methoden arbeiten. Mit dem Thema Gutachten und Transsexualität habe ich mich basierend auf einer ausgedehnten Recherche (z.B. in Pubmed) ausführlich beschäftigt. Die Ergebnisse konnte ich kaum glauben. Es gibt für diese Gutachten kein wissenschaftlich fundiertes Modell oder Konzept. Es gibt auch keine ernstzunehmenden wissenschaftlich empirischen Studien zu diesem Thema. Leider ist nicht überall wissenschaftlich drin, wo wissenschaftlich drauf steht.
3. Ich habe überhaupt nichts gegen Psychologen oder Psychiater. Es gibt da sicherlich viele, die hervorragende Arbeit leisten.
4. Ich habe sehr wohl etwas gegen die Rolle und Position, die Psychologen und Psychiater in der Transition derzeit einnehmen. Auf der einen Seite nehmen sie dabei eine ziemlich mächtige und einflussreiche Position ein. Auf der anderen Seite kann ich nicht erkennen, wo die Kompetenz dafür herkommen soll.
5. Diese beiden Berufsgruppen könnten sehr wohl einen positiven Beitrag im Kontext Transition leisten. Zum Beispiel bei der Bewältigung von Begleitproblemen. Dies sollte aber von den jeweils Betroffenen ausgehen und nicht zwanghaft passieren.
6. Egal über welchen quantitativen Effekt wir sprechen, ich finde es einfach widersinnig, dass transsexuelle Menschen gegen ihren Willen und ohne irgendeinen Nutzen "zwangstherapiert" werden und auf der anderen Seite Menschen, die diese Therapien dringend brauchen, lange darauf warten müssen.
6. @Lara: Ich möchte dich erneut bitten, derlei persönliches zu unterlassen.
Liebe Grüße
Anke
1. Bezüglich der Gutachterei und dem Absitzen meiner Zeit beim Psychologen bin ich allenfalls genervt, weil ich meine Zeit lieber besser und sinnvoller einsetzen würde. Aber statt genervt zu sein, versuche ich das Beste aus diesen Terminen zu machen und führe nette Gespräche.
2. Als Volkswirtin verstehe ich etwas von Wissenschaft und wissenschaftlichem Arbeiten. Dazu kommt, dass Volkswirte und Psychologen insbesondere im Bereich der Empirie praktisch mit den gleichen Methoden arbeiten. Mit dem Thema Gutachten und Transsexualität habe ich mich basierend auf einer ausgedehnten Recherche (z.B. in Pubmed) ausführlich beschäftigt. Die Ergebnisse konnte ich kaum glauben. Es gibt für diese Gutachten kein wissenschaftlich fundiertes Modell oder Konzept. Es gibt auch keine ernstzunehmenden wissenschaftlich empirischen Studien zu diesem Thema. Leider ist nicht überall wissenschaftlich drin, wo wissenschaftlich drauf steht.
3. Ich habe überhaupt nichts gegen Psychologen oder Psychiater. Es gibt da sicherlich viele, die hervorragende Arbeit leisten.
4. Ich habe sehr wohl etwas gegen die Rolle und Position, die Psychologen und Psychiater in der Transition derzeit einnehmen. Auf der einen Seite nehmen sie dabei eine ziemlich mächtige und einflussreiche Position ein. Auf der anderen Seite kann ich nicht erkennen, wo die Kompetenz dafür herkommen soll.
5. Diese beiden Berufsgruppen könnten sehr wohl einen positiven Beitrag im Kontext Transition leisten. Zum Beispiel bei der Bewältigung von Begleitproblemen. Dies sollte aber von den jeweils Betroffenen ausgehen und nicht zwanghaft passieren.
6. Egal über welchen quantitativen Effekt wir sprechen, ich finde es einfach widersinnig, dass transsexuelle Menschen gegen ihren Willen und ohne irgendeinen Nutzen "zwangstherapiert" werden und auf der anderen Seite Menschen, die diese Therapien dringend brauchen, lange darauf warten müssen.
6. @Lara: Ich möchte dich erneut bitten, derlei persönliches zu unterlassen.
Liebe Grüße
Anke
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Anne-Mette
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Moin,
Mit vielen Menschen aus dem Forum arbeite ich schon recht lange zusammen - und das Thema "Gutachten" spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Thema "Psychologen".
Wir arbeiten nicht nur virtuell zusammen, sondern auch während persönlicher Begegnungen (Forumtreffen oder andere Veranstaltungen).
http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 34#p117934
Kompetenz kann ich bei sehr vielen UserInnen erkennen - und auch Engagement
damit sich endlich etwas entwickelt. Viele engagieren sich nicht nur für sich, sondern auch für andere Menschen!
Also bitte keine Pauschal-Urteile
Gruß
Anne-Mette
na, na...Und ich würde einfach behaupten, dass die meisten hier im Forum gar nicht die Kompetenz haben, sich da ein fundiertes Urteil zu bilden.
Mit vielen Menschen aus dem Forum arbeite ich schon recht lange zusammen - und das Thema "Gutachten" spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Thema "Psychologen".
Wir arbeiten nicht nur virtuell zusammen, sondern auch während persönlicher Begegnungen (Forumtreffen oder andere Veranstaltungen).
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Kompetenz kann ich bei sehr vielen UserInnen erkennen - und auch Engagement
Also bitte keine Pauschal-Urteile
Gruß
Anne-Mette
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Vivian Cologne
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Tja Lara,
es mag dir oberflächlich erscheinen, wie Anke und andere, so auch ich, über die TSG-Gutachterei denken. Bedenke aber bitte, dass wir dies aus persönlicher Betroffenheit tun, da wir eben die Begutachteten sind. Das ist natürlich kein wissenschaftlich fundierter Zugang, den maße ich mir auch gar nicht an. Ich bin Journalistin und Lektorin, keine Therapeutin.
Aber ich habe meine Gutachten mit großem Interesse gelesen. Ich finde mich darin wieder, keine Frage. Das liegt vor allem daran, dass ich beiden Gutachtern gerne von meinem Leben und meinem Werdegang erzählt habe. Sie haben das gut zusammengefasst und gewertet. Ob Ihnen ihre fundierte wissenschaftliche Ausbildung dabei geholfen hat oder ob sie Voraussetzung war, muss offen bleiben.
Können sie die für das Überleben unserer Zivilgesellschaft ach so wichtige Frage, ob ich nach erfolgter Väpä noch mal die Rolle rückwärts machen würde, besser als ich selbst beantworten? Da habe ich so meine Zweifel. Im Übrigen gibt es in meinem Umfeld wohl auch sonst niemanden, der diese Kardinalfrage anders beantworten würde.
Ach ja, die Ausgangsfrage war ja der Therapienotstand. Ich habe die Sitzungen als angenehm empfunden, nicht als Zumutung. Ich sehe meinen Therapeuten aber auch als Lotsen und Ratgeber durch den Transitionsdschungel, nicht als Gatekeeper. Vielleicht haben wir auch in Zukunft mehr eine Art Coach als einen Therapeuten an unserer Seite, wenn wir das so möchten.
Das ist meine sehr subjektive Sicht, das gebe ich zu. Ich halte mich aus heutiger Ssicht für recht zielstrebig und strukturiert, auch wenn ich das vor zwei Jahren noch anders gesehen habe. Jede und jeder von uns hat andere Vorstellungen, Stärken und Schwächen.
Vivian
es mag dir oberflächlich erscheinen, wie Anke und andere, so auch ich, über die TSG-Gutachterei denken. Bedenke aber bitte, dass wir dies aus persönlicher Betroffenheit tun, da wir eben die Begutachteten sind. Das ist natürlich kein wissenschaftlich fundierter Zugang, den maße ich mir auch gar nicht an. Ich bin Journalistin und Lektorin, keine Therapeutin.
Aber ich habe meine Gutachten mit großem Interesse gelesen. Ich finde mich darin wieder, keine Frage. Das liegt vor allem daran, dass ich beiden Gutachtern gerne von meinem Leben und meinem Werdegang erzählt habe. Sie haben das gut zusammengefasst und gewertet. Ob Ihnen ihre fundierte wissenschaftliche Ausbildung dabei geholfen hat oder ob sie Voraussetzung war, muss offen bleiben.
Können sie die für das Überleben unserer Zivilgesellschaft ach so wichtige Frage, ob ich nach erfolgter Väpä noch mal die Rolle rückwärts machen würde, besser als ich selbst beantworten? Da habe ich so meine Zweifel. Im Übrigen gibt es in meinem Umfeld wohl auch sonst niemanden, der diese Kardinalfrage anders beantworten würde.
Ach ja, die Ausgangsfrage war ja der Therapienotstand. Ich habe die Sitzungen als angenehm empfunden, nicht als Zumutung. Ich sehe meinen Therapeuten aber auch als Lotsen und Ratgeber durch den Transitionsdschungel, nicht als Gatekeeper. Vielleicht haben wir auch in Zukunft mehr eine Art Coach als einen Therapeuten an unserer Seite, wenn wir das so möchten.
Das ist meine sehr subjektive Sicht, das gebe ich zu. Ich halte mich aus heutiger Ssicht für recht zielstrebig und strukturiert, auch wenn ich das vor zwei Jahren noch anders gesehen habe. Jede und jeder von uns hat andere Vorstellungen, Stärken und Schwächen.
Vivian
Zuletzt geändert von Vivian Cologne am Fr 23. Okt 2015, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Anke
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Hallo Lara,LaraC hat geschrieben: Und das möchte ich nicht einfach stehen lassen, vor allem nicht von jemandem, der sich dazu gar kein Urteil erlauben sollte.
so langsam reicht es. Ich finde das schlicht und ergreifend unverschämt. Ich weiß nicht, was Du dir dabei denkst.
Ich finde, dass derlei Beiträge hier nichts verloren haben.
Bisher habe ich noch kein einziges wirkliches Argument von dir gesehen. Das einzige was Du hier tust ist allen außer dir die Kompetenz abzusprechen, sich ein Urteil bilden zu können.
Gruß
Anke
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ab08
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Hallo Lara,
ich bin nicht vom Fach, sondern unterrichte Mathematik und Physik, dies aber seit 2004 auch einige Tage pro Woche in der Kinder& Jugendpsychiatrie.
Fortbildungen zu entsprechenden Themen natürlich inclusive. Zudem unterhalte ich mich oft mit Kolleginnen und Kollegen (Psychologen, Psychiater,Mediziner) und frage sie bei Bedarf um Rat.
Mein Erstgutachter (Psychiater) führte mit mir Gespräche, maß den IQ, machte diverse Test und schloss psychische Erkrankungen aus.
Sein Gutachten war sehr umfangreich und teuer. Mich freute, dass ich auf diese Weise in psychischer Hinsicht mal gründlich untersucht wurde.
Er eignete sich recht genaue Kenntnisse über TS an und war insofern außerordentlich kompetent. Er interessiert sich sehr für das Thema.
Trotzdem bin ich weiter überzeugt, dass es kein fachlich einwandfreies Verfahren gibt, Transsexualität zu diagnostizieren.
(Meine Kollegen vom Fach aus der Psychiatrie bestätigten diese Auffassung ausdrücklich!)
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Problematische Personen, die sich als Gutachter ausgaben, begegneten mir. Einen Herrn, der sich so bezeichnete, traf ich damals beim Warten auf dem Gang im Amtsgericht.
Er versuchte mich zu überzeugen, dass Transsexualität etwas mit Pädophilie zu tun hätte. Zum Glück hatte ich nie offiziell mit ihm zu tun.
Zum Thema
"Therapienotstand" das ist sicher richtig, da Kapazitäten oft bis an die Grenze und darüber hinaus ausgelastet sind.
--> Die These, dass Kapazitäten frei werden würden, wenn auf die Zwangsgutachten im Rahmen der Namen- und Personenstandsänderung verzichtet wird,
(Danke, liebe Anne-Mette, für Dein Insistieren!!) halte ich für folgerichtig, denn die oft recht zahlreichen Sitzungen für Gutachten blockieren und kosten Zeit.
ich bin nicht vom Fach, sondern unterrichte Mathematik und Physik, dies aber seit 2004 auch einige Tage pro Woche in der Kinder& Jugendpsychiatrie.
Fortbildungen zu entsprechenden Themen natürlich inclusive. Zudem unterhalte ich mich oft mit Kolleginnen und Kollegen (Psychologen, Psychiater,Mediziner) und frage sie bei Bedarf um Rat.
Mein Erstgutachter (Psychiater) führte mit mir Gespräche, maß den IQ, machte diverse Test und schloss psychische Erkrankungen aus.
Sein Gutachten war sehr umfangreich und teuer. Mich freute, dass ich auf diese Weise in psychischer Hinsicht mal gründlich untersucht wurde.
Er eignete sich recht genaue Kenntnisse über TS an und war insofern außerordentlich kompetent. Er interessiert sich sehr für das Thema.
Trotzdem bin ich weiter überzeugt, dass es kein fachlich einwandfreies Verfahren gibt, Transsexualität zu diagnostizieren.
(Meine Kollegen vom Fach aus der Psychiatrie bestätigten diese Auffassung ausdrücklich!)
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Problematische Personen, die sich als Gutachter ausgaben, begegneten mir. Einen Herrn, der sich so bezeichnete, traf ich damals beim Warten auf dem Gang im Amtsgericht.
Er versuchte mich zu überzeugen, dass Transsexualität etwas mit Pädophilie zu tun hätte. Zum Glück hatte ich nie offiziell mit ihm zu tun.
Zum Thema
"Therapienotstand" das ist sicher richtig, da Kapazitäten oft bis an die Grenze und darüber hinaus ausgelastet sind.
--> Die These, dass Kapazitäten frei werden würden, wenn auf die Zwangsgutachten im Rahmen der Namen- und Personenstandsänderung verzichtet wird,
(Danke, liebe Anne-Mette, für Dein Insistieren!!) halte ich für folgerichtig, denn die oft recht zahlreichen Sitzungen für Gutachten blockieren und kosten Zeit.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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nicole.f
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Das ist ja richtig, nur das das TSG eben gerade _keine_ Psychologisch-Diagnostische Gutachten vorschreibt. Das ist ja die Krux an der Sache. In -§4(3) des TSG steht dazu:LaraC hat geschrieben:Naja, ganz so einfach ist es dann ja doch nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie hat Qualitätsstandards für Psychologisch-Diagnostische Gutachten. Darin stehen Wissenschaftlichekit sowie Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Mittelpunkt. Besonders die Nachvollziehbarkeit für Laien (sprich: Richter) herzustellen, ist nicht immer ganz einfach und bedarf, wenn man es ernst nimmt, schon einiges an Text. Die Psychologen machen da eigentlich nur ihren Job richtig und schludern nicht rum. Schließlich sind sie für das Begutachtungsergebnis verantwortlich. Und wer schon einmal sein Gutachten angefochten bekommen hat, schön mit Gegengutachten und Obergutachter, der schreibt vielleicht sicherheitshalber lieber mal ein paar Seiten mehr...nicole.f hat geschrieben: Wann und warum dieser Wahn bei manchen Gutachtern, ein Dutzend oder mehr Seiten zu schreiben, begonnen hat, habe ich noch nicht herausbekommen können. Man kann aber wohl sagen, dass dies keine Grundlage hat, das haben die, die es tun, sich selbst ausgedacht.
Mehr steht da nicht. Dort steht nicht, dass es psychologische Gutachten sein müssen und insbesondere steht dort nichts von einer Diagnose. "Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung" könnte auch alles mögliche andere sein - Sozialarbeiter_in, Berater_in, alle möglichen anderen Arten der Therapeuten, ja sogar ein Allgemeinarzt oder wer auch immer oft mit Trans*-Personen "beruflich" in Kontakt kommt und sich nachweislich in dem Bereich fortgebildet hat. "Beruf" muss noch nichteinmal ein Beruf zum Broterwerb sein, ein Beruf kann auch eine unentgeltliche regelmäßige Tätigkeit sein, z.B. ein_e ehrenamtliche Berater_in mit nachweislicher Qualifizierung in dem Bereich. Das alles _wäre_ möglich. Nur in der Praxis sind es meist nur die Psycho-Therapeuten, die bei den Gerichten akkreditiert sind und/oder gefragt werden. Das TSG würde hier deutlich mehr hergeben....Gutachten von zwei Sachverständigen eingeholt hat, die auf Grund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung mit den besonderen Problemen des Transsexualismus ausreichend vertraut sind.
Begutachtet werden soll nach $4(3) die Frage
"Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft" ist der einzige Punkt, der vielleicht noch verwendet werden könnte, um auf einen Mediziner bzw. Psycho* mit ärztlicher Zulassung hinzudeuten, doch "Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft" können auch andere Menschen für ihre Arbeit haben und nutzen. Damit ist ja nicht gesagt, dass es ein_e Mediziner_in sein muss - viele der Therapeuten, die Gutachten schreiben, sind auch gar keine Mediziner (haben kein Medizin Studium).ob sich nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft das Zugehörigkeitsempfinden des Antragstellers mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr ändern wird.
Gut, ich gebe zu, dass dies zum Teil eine aktivistisch-politische Ansicht von mir ist. Meine These dazu ist, dass das sowieso niemand verlässlich aussagen kann. Angenommen ich müsste ein solches Gutachten verfassen, so würde ich allenfalls den Bereich der angefragten letzten drei Jahre darzustellen versuchen. Wie es mal vor (n) Jahren bei einer Person war, sagt meiner Meinung nach wenig aus. Viele unterdrücken das alles sehr erfolgreich und könnten gar keine biografischen Belege anführen. Ist das dann etwa weniger glaubwürdig? Daher würde ich mich sehr eng an die TSG Vorgaben halten und nur das bescheinigen, was unbedingt sein muss. Der Rest ist allenfalls Interpretation und gehört nicht unbedingt in ein Gutachten.LaraC hat geschrieben:Ist das so? Gerade der Teil: "mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass sich ihr Zugehörigkeitsempfinden zum anderen Geschlecht nicht mehr ändern wird" lässt sich am Ende halt doch nur aus der individuellen Biographie heraus beantworten. Insofern sehe ich da jetzt kein besonderes "über das Ziel hinausschießen".nicole.f hat geschrieben: Das sind alles Ansichten aus dem letzten Jahrtausend und gehen weit über das Begutachtungsziel nach TSG hinaus.
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nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
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Anke
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Hallo,nicole.f hat geschrieben:Gut, ich gebe zu, dass dies zum Teil eine aktivistisch-politische Ansicht von mir ist. Meine These dazu ist, dass das sowieso niemand verlässlich aussagen kann. Angenommen ich müsste ein solches Gutachten verfassen, so würde ich allenfalls den Bereich der angefragten letzten drei Jahre darzustellen versuchen. Wie es mal vor (n) Jahren bei einer Person war, sagt meiner Meinung nach wenig aus. Viele unterdrücken das alles sehr erfolgreich und könnten gar keine biografischen Belege anführen. Ist das dann etwa weniger glaubwürdig? Daher würde ich mich sehr eng an die TSG Vorgaben halten und nur das bescheinigen, was unbedingt sein muss. Der Rest ist allenfalls Interpretation und gehört nicht unbedingt in ein Gutachten.LaraC hat geschrieben:Ist das so? Gerade der Teil: "mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass sich ihr Zugehörigkeitsempfinden zum anderen Geschlecht nicht mehr ändern wird" lässt sich am Ende halt doch nur aus der individuellen Biographie heraus beantworten. Insofern sehe ich da jetzt kein besonderes "über das Ziel hinausschießen".nicole.f hat geschrieben: Das sind alles Ansichten aus dem letzten Jahrtausend und gehen weit über das Begutachtungsziel nach TSG hinaus.
so sehe ich das auch. Das kann niemand vorhersagen. Auch mit dem derzeitigen Verfahren gibt es Rückkehrer.
Gerade die Begutachtungssituation schafft ein Klima, in dem die oder der Betroffene vor allem damit beschäftigt, diese Hürde zu nehmen. Eine selbstkritische Reflektion kann da kaum noch stattfinden.
Solange medizinisch nichts passiert ist, ist die Rückkehr relativ unproblematisch. Viel kritischer wird es, wenn bereits operative Maßnahmen vorgenommen wurden und dem oder Betroffenen dann klar wird, dass er oder sie sich völlig verrannt hat. Und die VÄPÄ Gutachten tragen nach meiner Überzeugung dazu bei, dass diese Erkenntnis dann so spät kommt. Denn der betroffene Mensch wurde ja durch die Gutachten erstmal bestätigt und hat es sozusagen schwarz auf weiß, dass er transsexuell ist.
Auch aus diesem Grund gehört das bisherige TSG VÄPÄ Verfahren mit seinen Gutachten abgeschafft. Und für die medizinischen Maßnahmen sind Beratungsansätze wie z.B. die Peerberatung wesentlich hilfreicher.
Liebe Grüße
Anke
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nicole.f
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Richtig, darum geht es doch auch im ersten Schritt?Kornelia hat geschrieben:Ich geb auch mal eben meinen Senf hierzu. Ihr bemängelt (zu Recht, wie ich finde) die Zwangsbegutachtungen im Rahmen der VÄ/PÄ. Wobei die Begutachtungen nicht wirklich das Problem sind, sondern das eigentliche Verfahren. Den Beschluss zur VÄ/PÄ fasst ein Amtsgerichtsrichter, da Richter sehr oft nur Juristen sind, beauftragen diese Psychologen als Sachverständige mit der Erstellung eines Gutachtens ... Merkt ihr auch, oder? Anstelle die Gutachten anzuprangern, wäre es doch viel sinnvoller den Paragraph 4 in sich zu ändern, wobei Absatz 1, schon einen direkten Hinweis darauf gibt, das dieser Paragraph nicht in Stein gemeißelt ist
Einfach die Begutachtung entfernen. Eine eidesstattliche Erklärung der Person selbst, wäre ja bspw. ein Anfang? Das Richtergespräch ist in der Tat auch völlig sinnlos, da der_die Richter_in das sowieso nicht beurteilen kann, schon gar nicht in einem Gespräch. Konsequenterweise wird daraus dann ein einfaches Antragsverfahren und gut ist. Wir müssen nur aufpassen, dass das TSG nicht einfach ganz gestrichen wird, das dürfen wir auch nicht fordern, da sonst der wichtige -§5 auch verschwände. Und es muss natürlich das Antragsverfahren irgendwo verankert werden...
Doch noch größer ist das Problem in der Tat bei der Zwangs-Therapie... gerade bzgl. des Thread-Themas...
Liebe Grüße
nicole
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Re: Therapienotstand „ aber Zwangsgutachterei...
Hallo,Kornelia hat geschrieben:Zwangstherapie? Really? Ich kenne das nur unter dem Begriff der Begleittherapie.
Zwangstherapie deshalb, weil sie nicht freiwillig erfolgt. Und ich empfinde es klar als Zwang, denn ich könnte mit meiner Zeit etwas besseres anstellen.
Liebe Grüße
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