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sandra93 am Mittwoch 19. August 2015, 23:45 hat geschrieben:
Ich beschließe kurz mit meiner Schwester Julia zu telefonieren und versuche ihr die Geschichte mit dem Work and Travel zu verkaufen. Sie ist total begeistert und stellt zig Fragen wie das alles im einzelnen abläuft. Ich versuche zu antworten, aber sie wird schnell stutzig. Schließlich gebe ich auf und erzähle ihr die Wahrheit. "Wow, so viel Mut hätte ich dir gar nicht zugetraut. Das ist bestimmt total spannend und schauspielerisches Talent hast du ja. Und hinterher bist du der perfekte "Frauenversteher". Wie heißt du jetzt eigentlich?" Ihre Fragen und Neugierde hauen mich irgendwie um und es macht mir Mut, dass sie es zumindest gut findet, wo ich mir selber doch nicht mal sicher bin. "Du musst mich unbedingt mal besuchen, wenn du mit den OPs durch bist. Ich habe keine Ahnung wie du als Mädchen aussiehst und ich bin total neugierig. Wenn du jetzt schon sagst, du hast dich kaum im Spiegel erkannt, da müssen die Filmleute ja tolle Arbeit geleistet haben. Also dann Viel Erfolg, Laura."
sandra93 am Samstag 10. Oktober 2015, 23:29 hat geschrieben:Aber vorher müssen wir noch einen Tag mit jemandem verbringen, den wir schon sehr lange kennen. Mir rutscht das Herz in die Hose; ich habe noch niemandem zu erzählt, was ich das nächste Jahr machen werde. Und wenn ich mir vorstelle morgen so wie ich bin meiner Mutter oder meinem kleinen Bruder gegen über zu stehen. Das geht einfach überhaupt nicht.
...
"Ich hab herausgefunden, wen du morgen triffst: deine Schwester. Ich glaube so wie du sie mir beschrieben hast, wird sie dich bestimmt verstehen. Wenn du willst, kann ich vorher mit ihr reden, ich hab ja schon ein wenig Erfahrung mit überraschten Verwandten; aber nur wenn du willst"
"Meinst du, du kannst sie überzeugen mich nicht auszulachen und dem Rest meiner Familie erst mal nichts zu erzählen?" Recht hilflos schaue ich sie an. "Sie kennt dich doch gar nicht" "Kati hat schon mit ihr gesprochen. Sie dürfte natürlich nicht sagen, was mit dir los ist. Nur dass du dich etwas verändert hast. Wenn jetzt noch jemand anruft, dann macht das auch nichts. Aber wenn ich es nicht gut mache, dann darfst du nicht sauer auf mich sein." "Versprochen", flüstere ich. Dann geht Hannah raus. Eine Ewigkeit später scheint sie wieder zu kommen. Dann lächelt sie verschmitzt. Also es war nicht ganz einfach, aber jetzt ist sie unheimlich gespannt, Laura kennen zu lernen. Natürlich hat sie versprochen überrascht zu tun, wenn sie dich als Mädchen sieht.
Hat Laura vergessen, das sie ihre Schwester Julia schon die Wahrheit gesagt hatte? (Julia das Gespräch auch?)
Am nächsten Morgen gebe ich mir besonders viel Mühe. Irgendwie will ich meine Schwester nicht enttäuschen. Ich will auf gar keinen Fall nuttig oder wie eine Drag Queen rüberkommen. Ich suche mir ein dünnes ockerfarbenes Top mit langen Ärmeln aus. Es ist recht tief ausgeschnitten sodass man meinen Busen durchaus erahnen kann. Strumpfhosen brauche ich einfach. Damit fällt es mir mittlerweile viel einfacher, mich als Frau zu fühlen. Dann probiere ich eine eng anliegende Jeans an. Mit gefällt es aber Laura, mit der ich ja immer noch das Zimmer teile, meint: "Das geht gar nicht. Du hast so sexy Beine, die darfst du nicht verstecken." "Aber ich will nicht, dass mir alle hinterherstarren". "Das wird sich ab jetzt eh kaum noch vermeiden lassen. Denk mal an gestern."
Dach einigem Hin und her lasse ich mich dann doch von Hannah überzeugen. Am Ende wird es blauer Sommerrock unten mit einigen rosa und weiß abgesetzten Stellen. Dazu ein passender dünner rosa Gürtel. Sogar meine Strumpfhose muss ich wieder ausziehen. "Dafür ist es heute definitiv zu warm," meint Hannah. Dazu eine Sonnenbrille und bequeme Sandalen im Hippielook. Dann noch die Kreolen, die ich gestern eingekauft habe. Ich verabschiede mich von Hannah und nehme meine große Umhängtasche. Draußen vor der gekiesten Einfahrt wartet bereits ein Taxi. Kati, die Kamerafrau begleitet mich diesmal nicht. Sie ist bereits gestern nach Frankfurt vorgefahren, wo meine Schwester studiert. Als ich aus dem Haus trete schlägt mir eine ziemliche Hitze entgegen. Es war absolut richtig keine Strumpfhosen anzuziehen. Es ist ein angenehmes Gefühl, wenn der dünne Stoff meine glatten Beine streift. Aber gleichzeitig fühle ich mich untenherum irgendwie nackt. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen habe ich einen Stringtanga angezogen; einfach weil er gut zu meinem BH passt. Ich steige hinten ein. Dabei vergesse ich das Kleid glattzustreichen. Zum Glück merke ich es sofort. Der Taxifahrer versucht mich trotzdem in ein Gespräch zu verwickeln. Zum Glück gibt er nach kurzer Zeit auf. Als wir am Bahnhof in Konstanz ankommen, habe ich ein wenig Angst auszusteigen. Ich fürchte sämtlich Männerblicke auf mich zu ziehen, obwohl das Kleid gar nicht übertrieben kurz ist. Auch sehe ich viele andere Frauen, die wegen des schönen Wetters ebenfalls Röcke oder Kleider tragen. Ich bilde mir ein, dass mich meine Sonnenbrille vor den männlichen Blicken schützt. Zumindest sehen die Kerle dann nicht, wie unsicher ich bin. Trotzdem erfordert es mein gesamtes Schauspielerisches Talent, entspannt und selbstbewusst durch die Bahnhofshalle zu gehen. Jetzt zahlt sich das Training der letzten Wochen aus. Den ganz dezenten weiblichen Hüftschwung beherrsche ich mittlerweile ganz gut. Trotzdem bemerke ich, den einen oder anderen männlichen Blick, der mir folgt. Aber es ist nicht so schlimm, wie ich gedacht habe. Der Sender hat mir einen Platz 1. Klasse im Großraumwagen reserviert. Es ist schön klimatisiert und der Wagen ist nicht allzu überfüllt. Nur das Handygequatsche der Anzugträger nervt etwas. Ich nehme mir meine Modezeitschrift und blättere entspannt darin herum. Dann stoße ich wie zufällig auf einen Artikel:
"Schwestern, die besten Freundinnen", ich fange interessier an zu lesen aber dann wird mir klar, dass ich einen Riesenfehler gemacht habe. Ich habe Hannah gar nicht gesagt, dass Julia, meine Schwester schon von meinem Abenteuer wusste. Irgendwie ging das alles so schnell. Ich wollte nicht, dass Hannah weiß, dass ich mit meiner Schwester darüber gesprochen habe. Irgendwie habe ich in dem Moment gedacht, das schmälert meine Freundschaft mit Hannah, wenn jemand anderes auch so viel weiß. Das ist natürlich völliger Quatsch, aber in dem Moment war ich einfach so bescheuert. Was ich nur nicht verstehe: "Warum ist Hannah nach dem Gespräch mit Julia so entspannt zurückgekommen? Kann eigentlich nur sein, dass Julia so getan hat, als würde sie die Geschichte zum ersten Mal hören. Aber dann wird es gleich in Frankfurt bestimmt eine kleine Gardinenpredigt geben. Julia mag es gar nicht, wenn man nicht ehrlich ist. Das kann ein ungemütlicher Nachmittag werden.
Schließlich komme ich in Frankfurt an. Kati erwartet mich schon am Bahnsteig. Ich muss zweimal aussteigen, weil die Szene beim ersten Mal zu weit weg war. "Deine Schwester ist echt nett. Sie sitzt vorne im Cafe und wartet auf dich. Habe mich echt nett mit ihr unterhalten."
Mit klopfendem Herzen nähere ich mich dem Tisch, an dem sie sitzt. Kati bleibt etwas im Hintergrund. "Hallo Julia," sage ich zaghaft. Sie schaut mich an, aber ist irgendwie verwirrt. Dann nehme ich die Sonnenbrille ab. Immer noch will der Groschen nicht wirklich fallen. Sie schaut zu Kati herüber. Die nickt uns zu. "Was soll das Ganze?", fragt sie etwas ungehalten. "Ist das irgend so ein versteckter Kamera Mist. Ich schickt mir hier eine unbekannte Blondine hin, die behauptet, sie sei mein Bruder und ich soll euch den Quatsch abkaufen. Ich fange an noch nervöser zu werden. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. "Julia, ich bin es wirklich dein Bruder Basti." "Du hörst dich aber sehr merkwürdig an. Was läuft hier?" Ich fühle mich völlig hilflos, da flüstert mir Kati zu: "erzähl einfach etwas, was nur ihr beide wissen könnt." Dann erzähle ich von der Katze, die sie unbedingt aus unserem Urlaub in Korfu mit nach Hause nehmen wollte. Irgendwie will sie mir immer noch nicht so ganz glauben. Sie stellt mir noch einige Fragen und dann scheint die Info endlich bei ihr angekommen zu sein. "Deine Freundin Hannah hat mit zwar erzählt, dass die Visagisten und Chirurgen ganze Arbeit, oder besser gesagt fast ganze Arbeit geleistet haben. Aber das mir jetzt hier eine junge Frau mit Modelpotential gegenübersteht, die mein Bruder sein soll, also mit so etwas habe ich echt nicht gerechnet. Aber sag mal, was sollte dieser Anruf gestern von deiner Freundin? Hast du ihr nicht gesagt, dass ich bereits Bescheid weiß. War echt ziemlich peinlich für mich. Ich senke meinen Blick und dann versuche ich zu erklären. Am Ende nimmt sie meine Entschuldigung an. dann fahren wir zu ihrer Wohnung. Kati ist nicht mitgefahren. Sie meinte, die Begrüßungsszene war so gut, sie hat jetzt vorerst genug Material und lässt und jetzt mal etwas Privatsphäre.
Ihre Wohnung liegt im Erdgeschoß und hat eine kleine Terrasse, die zum Glück schön schattig liegt. Wir trinken einen Eiskaffee und wenn nicht alle fünf Minuten ein Flieger über und hinwegfliegen würde, wäre es echt nett. Aber als Studentin, kann sie sich die Wohnung aber wenigstens leisten. Sie will natürlich alles haarklein erzählt bekommen und weil ich ein schlechtes Gewissen habe, versuche ich so genau wie möglich zu antworten. Sie ist völlig fasziniert.
"Weiß du, was mich am meisten wundert, ist wie natürlich du dich bewegst und sprichst. Jede Geste und Bewegung alles 100% Frau und dabei noch total natürlich. Kannst du eigentlich noch auf männlich machen?" Ich stehe auf und gehe mit einem leichten Hüftschwung einige Meter weg, dann drehe ich mich um und falle in den Gang eines schlaksigen männlichen Teenagers und setze mich breitbeinig wieder auf den Stuhl. Julia kriegt sich kaum noch ein, so komisch muss das ausgesehen haben. Mir fällt das Lachen etwas schwerer. Ich habe mich gerade sehr konzentrieren müssen, bei meinem "Rückfall". Dann wird sie etwas ernster. "Also, Hannah hat gesagt, dass deine OPs geradezu phänomenal verlaufen sind, was das Ergebnis betrifft. Also.. ich weiß das ist ziemlich indiskret und ich bin ja deine Schwester, aber"¦ also ich habe auch mal überlegt, meinen Busen machen zu lassen, aber ich habe Angst dass es hinterher irgendwie künstlich aussieht." "Und jetzt soll ich die meine zeigen? Sag das doch gleich, wir sind doch Geschwister!" Dann stehe ich auf Öffne den Reißverschluss von meinem Kleid und lasse es fallen. Anschließend öffne ich meinen BH und lege ihn auf den Tisch. Julia ist ebenfalls aufgestanden und betrachtet mich lange. Merkwürdigerweise macht mich das nicht nervös. Im Gegenteil ich verspüre ein wenig Stolz auf meine Brüste, gerade weil sie sie so bewundernd betrachtet. "Darf ich sie mal anfassen? Also nur damit ich weiß, wie sich das bei mir hinterher anfühlt. "Die fühlen sich ja total normal an, man von außen nichts von den Implantaten fühlen. Fühlst du da einen Fremdkörper, Laura?" "Mittlerweile nicht mehr. Aber am Anfang hatte ich das Gefühl, ich habe zwei Luftballons in meiner Brust. Aber nach wenigen Tagen hat sich das Gefühl gelegt." Während ich spreche befühlt Julia weiter sehr vorsichtig meine Brüste. Als sie dabei zufällig meine Brustwarzen berührt, geht ein kleiner Schauder durch meinen Körper. Julia bemerkt es und versucht ihr Staunen zu verbergen. Ich ziehe mich wieder an, und wir reden noch über dieses und jenes.
Dann schlägt sie auf einmal vor, schwimmen zu gehen. So heißt wie es ist sage ich zunächst spontan zu, aber dann wird es mir doch etwas zu viel: "Ich habe doch gar keine Badesachen mit, " gebe ich zu bedenken. "Das lässt sich lösen. Ich kann dir einen von meinen Bikinis leihen, ich denke wir haben jetzt ungefähr die gleiche Größe obwohl du etwas mehr Oberweite hast als ich. Aber ich habe da noch einen schicken Push Up Bikini. Wenn ich da die Einlagen rausmache, dann müsste er dies eigentlich perfekt passen." Als sie meinen leicht ängstlichen Blick sieht fügt sie hinzu: "Ist eher etwas Unauffälliges. Probiere ihn einfach an und dann kannst du immer noch entscheiden." Dann verschwindet sie im Schlafzimmer und ruft mich kurz darauf hinzu: "Ich lass dich kurz alleine. Dann kannst du in aller Ruhe überlegen. Aber denk dran das Wetter ist super und nirgendwo fällst du heute weniger auf, als am Waldsee. Und außerdem kennt dich hier niemand und selbst wenn, erkannt habe ja nicht einmal ich dich." Dann verlässt sie das Schlafzimmer. Etwas zögerlich ziehe ich mich um. Es ist ein kräftig fast hellblauer Bikini mit hellgrünen Bändchen. Mit den Schleifen tue ich mich etwas schwer, aber es klappt dann doch recht gut. Trotzdem habe ich das Gefühl, praktisch nackt zu sein. Ich drehe mich um zum Spiegel. Immer noch ist mir dieses Mädchen sehr, sehr fremd. Zwar muss ich zugeben, dass Julia Recht hat; Es ist ein eher unauffälliges Teil und das Unterteil hat gar nicht mal so wenig Stoff. Aber auch ohne Einlagen sind meine Brüste sehr gut sichtbar. Dann mache ich die Beine etwas breit und versuche festzustellen, ob man etwas sieht. Die Vorstellung man könnte sehen, dass da etwas zwischen meinen Beinen nicht stimmt, verunsichert mich sehr. Und ob ich mich bei den zu erwartenden männlichen Blicken oder Annäherungsversuchen entspannen kann, da habe ich doch ziemliche Zweifel. Ich gehe herüber ins Wohnzimmer. Bevor ich viel sagen kann überschüttet Julia mich mit Komplimenten. Dass ich die perfekt Bikinifigur habe und dass ich als Frau wesentlich attraktiver bin als vorher. Sie will sofort los, aber ich versuche ihr zu erklären, dass ich mich so überhaupt nicht wohl fühle und das ich eine wahnsinnige Angst habe, jemand könne bemerken, dass ich zwischen den Beinen etwas zu viel habe." Sie fordert mich auf, mich umzudrehen und zu bücken. Dann schaut sie mir sehr konzentriert in den Schritt. "Bist du dir sicher, dass da noch etwas ist? So wie du aussiehst würde ich sagen, die Chirurgen haben "ganze" Arbeit geleistet."
Wir diskutieren noch ein wenig, aber ich konnte noch nie gut gegen sie anquatschen. Schließlich fahren wir los. Am Eingang müssen wir etwas warten. Dann sehe ich ein Winken. Es ist Kati! Also eine Kamera kann ich jetzt nicht wirklich gebrauchen. Ich fange an mit beiden zu diskutieren. Aber es ist zwecklos. Etwas schmollend gehe ich in die Umkleide. Kati bleibt glücklicherweise sehr im Hintergrund und hat auch eine eher dezente Ausrüstung gewählt.
Julia wartet schon vor der Umkleide auf mich. Ich habe mich etwas beruhigt und freue mich darauf mich in der Sonne zu entspannen. Dann merke ich wie Julia jemandem zuwinkt. Sie nimmt mich an die Hand und dann erkenne ich Sven, Julias Freund. Sie lässt mich los und die beiden müssen erst einmal einen intensiven Begrüßungskuss austauschen. Ich überlege, wie ich am besten im Boden versinke, aber bevor ich den Gedanken richtig zu Ende denken kann, höre ich Sven sagen: Hallo, Laura, ich wusste gar nicht, dass du so hübsch bist. Ach übrigens: Das ist Mark, mein Kumpel."
Mir wird klar; das ist ein abgekartetes Spiel. Deshalb hat Hannah so verschmitzt gegrinst. Mark strahlt wie ein Filmstar als er mich unaufgefordert umarmt und auf die Wange küsst. Dabei weiß er genau, dass dabei mein Busen seine Brust berühren muss. Prompt reagieren meine viel zu empfindlichen Brustwarzen. Ich will mir meine Wut und Unsicherheit nicht anmerken lassen. Ich breite mein Handtuch aus und lege mich in die Sonne. Sehr schnell merke ich wie heiß es ist und ich greife nach der Sonnencreme. Zum Glück hilft mir Julia beim Rücken eincremen. "Also, Marc weiß nichts. Es liegt an dir, was du daraus machst." "Wie meinst du das?", frage ich zurück. "Nun, bislang hast du das ja angeblich nur fürs Geld getan und es kostet dich alles eine enorme Überwindung. Heute hättest du die Gelegenheit"¦na ja. Du könntest ja zur Abwechslung mal versuchen, deine neu gewonnene Weiblichkeit einfach zu genießen." Ich schaue sie etwas fragend an. Dann schaue ich zu Mark herüber. Die beiden Jungs gehen zum Abkühlen Richtung Wasser. Mark nimmt den Steg und hechtet von dort sehr elegant ins Wasser. Nicht ohne sich vorher unauffällig vergewissert zu haben, dass wir ihn sehen. Ich versuche nicht hinzuschauen. Aber dann kann ich mir einen kleinen Blick nicht verkneifen. Er hat wirklich eine sehr sportliche Figur. Als Julia meinen Blick bemerkt, grinst sie mich an. "du weißt genau, was ich meine. Trau dich einfach und stell dir vor du wärst schon immer ein Mädchen gewesen. Lass dich ein wenig umschwärmen und spiel mit den Jungs. Außerdem, Marc tut zwar ein bisschen angeberisch, aber Sven meint, er ist ein total netter Typ und im Grunde eher etwas schüchtern." "Das ist doch vollkommen verrückt, was du da vorschlägst. Ich soll mich von einem Typen anflirten lassen und das auch noch toll finden. Ich glaube du verstehst gar nichts. Die haben mich zwar toll zurechtgemacht und äußerlich gehe ich jetzt bestimmt als Frau durch. Und meine Schauspielkünste reichen auch aus, um nicht aufzufallen. Aber ich bin immer noch dein Bruder und nächstes Jahr um diese Zeit ist alles wieder beim Alten."
"Ich glaube, du verstehst mich nicht richtig.", erklärt mir Julia darauf hin. Ich habe schon verstanden, dass du mein Bruder bist und auch bleiben möchtest. Aber wenn du das das ganze Jahr lang als High End Performance gestaltest, dann bist du irgendwann völlig erschöpft. Du sollst einfach mal über eine Alternative nachdenken. Ich will dir mit meinem Vorschlag eigentlich helfen, obwohl ich das Ganze recht überfallartig geplant habe. Aber ich war halt ein wenig sauer wegen der Geschichte mit Hannah. Du sollest einfach mal ausprobieren, ob es nur ab und an einfach entspannender für dich ist, wenn du einfach vergisst, wer du gewesen bist und einfach mal für einige Stunden deine Vergangenheit hinter dir lässt. Also wir sind hier zwei Schwestern, die mit zwei ziemlich netten und nebenbei auch gut aussehenden Jungs einfach einen schönen Nachmittag haben wollen. Du lässt einfach alles auf dich zukommen. Lass dich einfach von deinen Gefühlen leiten. Folge einfach deiner weiblichen Logik." "Genau die habe ich aber nicht." "Wenn ich mir deine Brustwarzen anschaue, dann hast du schon eine Menge weiblicher Gefühle. Du brauchst nicht rot zu werden. Die Jungs haben es beide nicht bemerkt und es gibt bei Frauen verschiedene Gründe für diese Reaktion. Also folge einfach deinen Gefühlen. Wenn du eine Berührung als angenehm empfindest genieße sie, wenn nicht entziehe dich unauffällig. Wenn ein Spruch wirklich intelligent und charmant ist, dann freu dich einfach, dass du so begehrenswert bist. Von dieser Freude bis zum Sex ist noch ein weiter Weg. Wenn der Spruch platt und langweilig ist, dann darfst du ruhig etwas gequält gucken. Aber denk nicht dauernd und versuch dann die perfekte Rolle zu spielen. Heute Nachmittag bist du einfach nur ein Mädchen und zwar warst du es immer und wirst es immer sein. Nur heute Nachmittag. Probier es einfach aus. Wenn es nicht klappt, hast du nichts verloren. Bitte.."
Gedankenversunken schaue ich auf das Wasser. Wie wäre es, wenn ich wirklich Julias kleine Schwester wäre? Bestimmt hätte ich schon mal einen Freund gehabt, so wie ich aussehe. Alles wäre sehr anders gewesen... Plötzlich höre ich Svens Stimme: "Habt ihr Lust eine Runde Beachvolleyball zu spielen. Der Platz wird gerade frei und Mark ist schon mal vorgegangen." Volleyball habe ich schon immer gerne gespielt und spontan stimme ich zu. Erst will ich mit Julia zusammen spielen, aber die Jungs meinen, dass sei unfair. Also spiele ich mit Mark zusammen. Er spielt recht gut, aber ich bin technisch deutlich besser. Zum Glück hat Julia daran gedacht zwei T-Shirts mitzunehmen. So spüre ich anfangs noch bei jedem Schritt wie sich meine Brüste bewegen, aber wenigstens ist es für die Zuschauer nicht so deutlich sichtbar. Der Technische Vorteil ist aber relativ. Ich bin einfach nicht mehr so stark wie vorher und Mark ist auch ein ganzes ende größer als ich. Julia und Sven sind aber nicht mehr wirklich in Form. Eine Zeit lang habe ich einfach Spaß und freue mich am Sport. Mark ist viel netter, als ich zunächst gedacht habe, und ich merke er hat Respekt vor meiner guten Technik.
Trotzdem brauchen wir drei Sätze um zu siegen. Anschließend gehen wir alle ins Wasser. Das fühlt sich im Bikini doch deutlich anders an. Aber schnell verdränge ich den Gedanken und freue mich einfach über das kühle Wasser.
Das sind wider schöne Einfälle. Der überraschende Besuch des Bades und dann noch die zwei Jungs, da kann ich nachfühlen wie unsicher Laura zunächst ist. Ihr Kopf ist noch nich völlig frei sich auf die Rolle einzulassen. Wie immer spannend geschrieben.Ich hab nur eine Bitte. Weiter so, Sandra.
Ich habe bis jetzt die Geschichte regelrecht verschlungen. Es ist alles wunderbar gefühlvoll beschrieben. Ich kann mich richtig in die Rolle der Laura hineindenken. Ich weiß jetzt schon das Du weiter so mit Herz und Gefühl schreiben wirst.
Ich freue mich auf den nächsten Teil.
Als wir wieder aus dem Wasser sind, cremen wir uns wieder ein. Ich helfe Julia beim Rücken eincremen. Anschließend drehe ich mich herum und lasse mich von ihr eincremen. Sie macht das sehr zärtlich und massiert mich dabei ein wenig. Ob es mir gefällt, fragt sie. Sie ist erstaunlich kräftig, aber es fühlt sich sehr schön an. Dann bemerke ich, wie sich ihre Hände sehr unauffällig aber durchaus nicht zufällig ab und an meinem Po nähern oder der Stelle an der Seite, wo mein Busen beginnt. Aber es ist so entspannend, dass ich nichts sage. Als sie dann wieder fragt, ob alles o.k. ist hört sie sich ein wenig merkwürdig an. Etwas weit weg. Ich drehe mich um und schaue in Marks breites Grinsen. Auch Julia und Sven haben ihren Spaß. Ich springe auf, und fange an etwas zu schimpfen. "War es nicht angenehm?" fragt Mark. Zunächst rege ich mich noch mehr auf, aber irgendwie war es schon schön, aber das kann ich auf gar keinen Fall zugeben. In diesem Moment nehme ich auch mal wieder Katis Kamera wahr. Ich weiß einem Moment lang gar nicht, was ich machen soll. Dann fast er mich vorsichtig an den Schultern: "Ich wusste nicht, dass dich das so ärgert." Dabei schaut er mir recht tief in die Augen. "Und wenn ich die eine oder andere Stelle etwas zu neugierig berührt habe, dass wollte ich nicht." "Das glaube ich jetzt nicht ganz." Dabei muss ich unwillkürlich etwas lächeln. "Natürlich stimmt das nicht. Aber du zwingst mich ja praktisch zu lügen"¦" Ich merke, wie er etwas nach Worten sucht. "Komm lass uns noch eine Runde Volleyball spielen." Der Vorschlag wird von allen dankend angenommen. Julia und ich spielen diesmal gegen die Jungs. Obwohl sie es bestreiten, lassen sie uns gewinnen. Zwischendurch flüstert Julia mir zu: "Du merkst schon wie Marc dich anschaut?" Ich schaue sie etwas fragend an. "Doch, du weißt es." zwinkert sie mir zu. Dann ist das Spiel aber auch schon zu Ende. Wie zufällig spiele ich beim nächsten Mal wieder zusammen mit Marc. Es ist einfach nur nett beschließe ich und wir haben sehr viel Spaß beim Spiel. Diesmal berühren sich unsere Körper öfter "zufällig" als beim letzten Mal und wir freuen uns auch "intensiver". Dabei bekomme ich plötzlich Gefallen an dem Spiel mit dem Feuer. Ich bleibe etwas länger stehen, wenn er seine Hand kurz auf meine Schulter legt. Oder ich fasse ihn kurz an der Hand, wenn ich ihm etwas sagen möchte. Dabei merke ich, wie er ganz vorsichtig immer etwas mutiger wird. Als wir schließlich gewinnen, wirbelt er mich herum, wirft mich in die Luft und fängt mich in seinen Armen wieder auf. Als er mich wieder absetzt, legt er seinen Arm um meine Schulter.
Instinktiv? Lehne ich mich etwas an ihn an. Julia und Sven kommen auf unsere Seite rüber und wir unterhalten uns kurz. Bevor die Situation zu eindeutig wird. Reiße ich mich los und laufe zum Wasser. Wir haben einfach Spaß aber Mark ist fast immer in meiner Nähe. Merkwürderweise finde ich das angenehm. Er ist sehr nett zu mir und gar nicht so aufdringlich. Als wir wieder bei unseren Matten sind, beschließen wir oder besser ich, dass es Zeit ist zu gehen. Mark versteht das aber etwas anders und er schlägt vor zu seinem Lieblingsitaliener zu gehen. "Ich muss aber noch den letzten Zug nach Konstanz kriegen." So viel Enttäuschung habe ich schon lange nicht mehr in einem Gesicht gesehen. Trotzdem bin ich erleichtert, dass ich mich auf den Rückweg machen darf. Für zwei Stunden hatte ich tatsächlich vergessen, dass ich eigentlich ein Mann bin. Das werde ich Julia gegenüber natürlich nie zugeben, aber ihr Trick hat funktioniert, auch wenn ich beim Flirten sehr schnell an meine Grenzen gekommen bin. Ich packe meine Sachen zusammen und freue mich auf eine entspannt Rückfahrt. Da meldet sich Kati: "Ich habe gerade die Redaktion angerufen, wenn ihr wollt, könnt ihr euch noch einen schönen Abend machen. Laura kann auch morgen früh losfahren.
Ich versuche, so zu tun als würde ich mich freuen. Als ich mich unbeobachtet fühle, werfe ich Kati einen vernichtenden Blick zu. Sie zuckt nur mit den Schultern: "Das ist halt Showbusiness. Für ein paar gute Bilder tut man halt alles."
Julia schlägt vor, dass wir beiden Frauen kurz nach Hause fahren und uns etwas frisch machen. Erleichtert stimme ich zu. Ich brauche jetzt unbedingt etwas Pause vom Laura sein. Als wir angekommen sind, wird mir aber schnell klar was sie mit "Frischmachen" gemeint hat. Aufbrezeln hat sie natürlich gemeint. "Ich hab doch gar nicht zum Ausgehen dabei ", versuche ich einzuwerfen. Stattdessen öffnet sie ihren übergroßen Kleiderschrank: "Du bist fast genauso groß wie ich. Da werden dir meine Sachen wahrscheinlich fast alle passen." Als sie meinen zögerlichen Blick sieht, schlägt sie mir ein Outfit vor. Vorher legt sie mir noch ein Paar Strumpfhosen raus. Das Top gefällt mir richtig gut. Es ist ein langärmeliges weißes Stricktop mit einem Lochmuster, sodass man ein wenig ahnen kann was darunter ist. Ohne BH geht das natürlich nicht, aber mit den Shorts habe ich meine Probleme. Die sind einfach zu kurz finde ich und außerdem hauteng. Schließlich gebe ich Julias Drängen nach. Nicht das es mir nicht gefallen würde. Das Top ist eher verspielt und verdeckt einiges, aber zusammen mit diesen kurzen Hosen sieht mir das Ganze zu sehr nach Flirt aus. Und davon hatte ich heute bereits genug. Julia verspricht mir dann aber hoch und heilig auf mich aufzupassen und darauf zu achten, dass wir vier den ganzen Abend zusammen verbringen: "Außer du möchtest etwas intimer mit Mark werden. Und wenn ihr die Nacht zusammen verbringen wollt, dann hätte ich noch ein paar Tipps, wie das klappen kann, trotz deines kleinen Problems zwischen den Beinen." Dabei lächelt sie und dann kann ich ihr nicht wirklich böse sein. Anschließend gehen wir zusammen ins Badezimmer zum Schminken. Ich versuche mich so dezent wie möglich zurecht zu machen. Keine allzu vollen Lippen, nach der OP sind die eh wesentlich größer. Ich wähle dezente, nicht so grelle Farben. Am Ende bin ich mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden. Aber gegen die langen blonden Haare kann ich nicht viel machen. Zusammen mit meiner operativ optimierten Figur bleibe ich immer noch recht auffällig.
Der Italiener ist in Sachsenhausen und Julia hat es tatsächlich geschafft einen kostenlosen Parkplatz zu finden. Vor dem Lokal warten schon die Jungs. Marc trägt eine Designerjeans und ein weißes Hemd. Nicht auffällig, aber es ist schon klar, dass er Eindruck schinden will. Als wir reingehen ist er sehr zuvorkommend. Julia sorgt dafür, dass ich neben ihr und gegenüber von Mark sitze. Das Gespräch kreist zunächst um Belanglosigkeiten aus Julias Studium und trotz Marks Blicken die zwar nicht aufdringlich aber doch sehr, sehr interessiert sind fange ich an mich zu entspannen. Kati bemerken wir nach kurzer Zeit kaum noch. Es ist merkwürdig, wie schnell man sich daran gewöhnt. Je entspannter wir sind desto besser werden die Aufnahmen, hat sie uns erklärt. Schließlich machen mich Marks Blicke doch mehr und mehr nervös. Er fängt wieder an Komplimente zu machen. "Ob ich schon einmal versucht hätte als Model zu arbeiten. Er könne sich kaum vorstellen, dass mir das noch nie jemand angeboten hätte." Das wird mir dann doch etwas zu direkt: "Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich gerade erst meine kosmetischen Operationen abgeschlossen habe." Er schaut mich ungläubig an. Dann lege ich nach: "Also bis letzten Monat, da war ich noch ein Junge und ich hätte nie gedacht, was für Wunder die in der Klinik verbringen würden." Mark schaut mich ungläubig an, dann lacht er laut heraus: "Und ich habe einen Siamesischen Zwilling, den Sie mir gestern herausoperiert haben." Jetzt erst stellt er fest, dass Julia und Sven gar nicht gelacht haben. So große Augen habe ich noch nie gesehen. Er schaut mich völlig perplex an. "Du darfst den Mund jetzt wieder ganz langsam zumachen sage ich." Dann klären Julia und Sven ihn über die gesamte Situation auf. Ich muss Gott sei Dank nur an und an zustimmend nicken.
Zumindest ist er nicht sauer auf mich wegen heute Nachmittag. Das er versucht hat einen Jungen anzubaggern, dass scheint ihn nicht so sehr zu stören. Stattdessen scheint es völlig fasziniert von der ganzen Geschichte und er beteuert immer wieder, wie toll ich als Mädchen aussehe.
Dann kommt das Essen und wir schaffen es tatsächlich wieder über normale Dinge zu sprechen. Mark fragt, wie das mit dem Medizinstudium in Ungarn funktioniert; ob dafür auch Ungarisch lernen müsse"¦ Am Ende wird es noch richtig schön. Wir beschließen zum Mainufer zu gehen. Mark erzählt mir dass er auch studiert, aber eigentlich handelt er mit Oldtimern, die er über Umwege aus Kuba importiert. Ein Kumpel in Venzuela, wo er ein Jahr lang gelebt hat organisiert die Wagen und die Papiere und er lässt die Wagen in Polen restaurieren und verkauft sie dann an Frankfurter Banker.
Er kann wirklich gut erzählen. Julia und Sven sind etwas vorausgegangen, aber das bemerke ich kaum. Dann stolpere ich plötzlich auf dem Kopfsteinpflaster. Marc fängt mich auf. "Alles in Ordnung?" fragt er. Dabei streicht er mir vorsichtig die Haare aus dem Gesicht. Ich möchte etwas sagen, kann aber nur Nicken. Ich schaue ihn an. Ich sehe wie sein Blick in meinem Gesicht versinkt. Dann fasst er um meine Taille und zieht mich ganz vorsichtig zu sich heran. Ich lasse es geschehen schaue zu ihm hoch und schließe die Augen.