Serbin plant Geschlechtsumwandlung, um länger arbeiten zu dürfen
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Anne-Mette
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Serbin plant Geschlechtsumwandlung, um länger arbeiten zu dürfen
Moin,
der KÖLNER STADTANZEIGER berichtet über eine geplante/geforderte - ich sage mal hier in diesem Einzelfall "geschlechtsverändernde Operation",
da die Ärztin als Mann länger in ihrem Beruf arbeiten kann. Frauen müssen in ihrem Land früher in Rente.
Wenn die Verfahren dort ähnlich lange wie hier dauern, (gibt es die dort überhaupt in der Form?) , dann wäre sie allerdings auch schon "als Mann" in Rente.
Es geht ihr aber sicherlich auch darum, diskriminierende Regelungen aufzudecken.
http://www.ksta.de/panorama/serbin-plan ... 62820.html
Gruß
Anne-Mette
der KÖLNER STADTANZEIGER berichtet über eine geplante/geforderte - ich sage mal hier in diesem Einzelfall "geschlechtsverändernde Operation",
da die Ärztin als Mann länger in ihrem Beruf arbeiten kann. Frauen müssen in ihrem Land früher in Rente.
Wenn die Verfahren dort ähnlich lange wie hier dauern, (gibt es die dort überhaupt in der Form?) , dann wäre sie allerdings auch schon "als Mann" in Rente.
Es geht ihr aber sicherlich auch darum, diskriminierende Regelungen aufzudecken.
http://www.ksta.de/panorama/serbin-plan ... 62820.html
Gruß
Anne-Mette
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triona
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Re: Serbin plant Geschlechtsumwandlung, um länger arbeiten zu dürfen
Bei aller Vorsicht, die gegenüber solchen reißerischen Meldungen angebracht ist, sollte dieser Satz nicht überlesen werden:
Wenn der Gesichtspunkt des Protests gegen diskriminierende Gesetze der alleinige oder hauptsächliche Beweggrund für diese Aktion sein sollte, dann hatte die Aktion allerdings schon einen gewissen Anfangserfolg. Immerhin prüft jetzt das Verfassungsgericht das Gesetz. Wenn dabei etwas herauskommen sollte, dann wird dies wahrscheinlich für sie/ihn auch zu spät sein. Solche Einrichtungen entscheiden erfahrungsgemäß selten von einem Tag auf den anderen. In Serbien wird dies wohl auch nicht viel anders sein als hier und in den meisten anderen Ländern.
liebe grüße
triona
Selbst wenn sie als Ärztin vlt recht schnell KollegINNen finden sollte, die das schneller als üblich machen könnten (in Serbien werden schon länger und häufiger erfolgreich geschlechtsangleichende OP auf verältnismäßig hohem medizinischem Stand durchgeführt), so bliebe ihr ja dennoch nicht mehr viel Zeit. Wenn es nicht nur als reine Propagandaaktion gedacht sein sollte, dann dürfte sie (und in diesem Fall dann besser "er") wahrscheinlich auch noch handfestere persönliche Gründe haben.KStA hat geschrieben: Jetzt befasst sich das serbische Verfassungsgericht mit dem Fall und prüft das Gesetz auf diskriminierende Inhalte. Stanojcic will nach eigenen Angaben ihre Geschlechtsumwandlung dennoch vorantreiben. Woraus man schließen könnte, dass sie noch andere Beweggründe hat als nur ein weiteres Arbeitsjahr.
Wenn der Gesichtspunkt des Protests gegen diskriminierende Gesetze der alleinige oder hauptsächliche Beweggrund für diese Aktion sein sollte, dann hatte die Aktion allerdings schon einen gewissen Anfangserfolg. Immerhin prüft jetzt das Verfassungsgericht das Gesetz. Wenn dabei etwas herauskommen sollte, dann wird dies wahrscheinlich für sie/ihn auch zu spät sein. Solche Einrichtungen entscheiden erfahrungsgemäß selten von einem Tag auf den anderen. In Serbien wird dies wohl auch nicht viel anders sein als hier und in den meisten anderen Ländern.
liebe grüße
triona