Sch.... was für eine Entwicklung
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Johanna Dornal
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Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Mädels,
vor einiger Zeit habe ich mich hier als Johanna angemeldet. Da war ich noch der festen Überzeugung, Crossdresser zu sein. Heute abend aber fragt mich meine Frau, ob da doch nicht mehr hinter steckt.
Naja, Zusammenbruch, viele Tränen. Ja ,ich bin mehr als nur Crossdresser. Sieht so aus, als wäre ich eine Frau im falschen Körper. (Wie ich diese Bezeichnung hasse!)
Ok. Meine Frau weiß es nun, aber wie soll es weitergehen? Nie hätte ich gedacht, daß ich auch mal betroffen wäre. Ich habe überhaupt keinen Plan, was ich jetzt machen soll. Hilfe!
Ich bin echt vrzweifelt. Bin 55 Jahre alt, und nun das.
Liebe (verzweifelte) Grüße
Johanna
vor einiger Zeit habe ich mich hier als Johanna angemeldet. Da war ich noch der festen Überzeugung, Crossdresser zu sein. Heute abend aber fragt mich meine Frau, ob da doch nicht mehr hinter steckt.
Naja, Zusammenbruch, viele Tränen. Ja ,ich bin mehr als nur Crossdresser. Sieht so aus, als wäre ich eine Frau im falschen Körper. (Wie ich diese Bezeichnung hasse!)
Ok. Meine Frau weiß es nun, aber wie soll es weitergehen? Nie hätte ich gedacht, daß ich auch mal betroffen wäre. Ich habe überhaupt keinen Plan, was ich jetzt machen soll. Hilfe!
Ich bin echt vrzweifelt. Bin 55 Jahre alt, und nun das.
Liebe (verzweifelte) Grüße
Johanna
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Ulrike-Marisa
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Johanna,
na ja manchen im Leben kann sich auch entwickeln oder es schlummerte immer schon im Verborgenen, wie bei so vielen von uns...
Das eigenen Erkennen und das Eingeständnis, vermutlich zum Personenkreis der Betroffenen, TS zu gehören, ist die eine Sache. Was daraus werden kann, ist die andere Sache.
Wenn du mit deiner Frau darüber sprechen kannst, dann tue es mit dem Ziel gemeinsame Wege zu finden, mit der doch wahrscheinlich auch für sie neuen Situation umzugehen und Lösungsansätze für das weitere Vorgehen zu suchen und zu finden. Dazu gehört u. a. die gegenseitige Bereitschaft, die Gefühle und Wünsche des/der Partners/Partnerin zu sehen und auch anerkennen und mittragen zu können. Das Thema und die Erkenntnis sind so tiefgreifend, dass das nicht immer in vollem Umfang vorausgesetzt werden kann. Gib deiner Frau und Partnerin Zeit, sich damit auseinander zu setzen - sie muss gegebenenfalls mit der drastischen Veränderung in eurer Patrnerschaft und Ehe leben können. Das ist gewiss nicht einfach und nicht alle Ehefrauen von Betroffenen können das vorbehaltlos. Meine Frau z.B. kann es nur in ganz geringem Umfang - leben müssen wir trotzdem damit. Ich nehme mich zurück, nutze meine Freiräume im Privaten und versuche, meine Frau nicht zu überfordern mit den Dingen und Fragen, die sie nicht verstehen und akzeptieren kann und will. Vielleicht kommt ja doch irgendwann noch die Erkenntnis, dass es ein gemeinsames weiter auf neuen Wegen geben kann.
Schwieriges Thema insgesamt...wäre ja noch der Hinweis auf Partnerberatung oder Moderation von kompetenter Seite, Hilfe durch eine Selbsthilfegruppe etc..
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
na ja manchen im Leben kann sich auch entwickeln oder es schlummerte immer schon im Verborgenen, wie bei so vielen von uns...
Das eigenen Erkennen und das Eingeständnis, vermutlich zum Personenkreis der Betroffenen, TS zu gehören, ist die eine Sache. Was daraus werden kann, ist die andere Sache.
Wenn du mit deiner Frau darüber sprechen kannst, dann tue es mit dem Ziel gemeinsame Wege zu finden, mit der doch wahrscheinlich auch für sie neuen Situation umzugehen und Lösungsansätze für das weitere Vorgehen zu suchen und zu finden. Dazu gehört u. a. die gegenseitige Bereitschaft, die Gefühle und Wünsche des/der Partners/Partnerin zu sehen und auch anerkennen und mittragen zu können. Das Thema und die Erkenntnis sind so tiefgreifend, dass das nicht immer in vollem Umfang vorausgesetzt werden kann. Gib deiner Frau und Partnerin Zeit, sich damit auseinander zu setzen - sie muss gegebenenfalls mit der drastischen Veränderung in eurer Patrnerschaft und Ehe leben können. Das ist gewiss nicht einfach und nicht alle Ehefrauen von Betroffenen können das vorbehaltlos. Meine Frau z.B. kann es nur in ganz geringem Umfang - leben müssen wir trotzdem damit. Ich nehme mich zurück, nutze meine Freiräume im Privaten und versuche, meine Frau nicht zu überfordern mit den Dingen und Fragen, die sie nicht verstehen und akzeptieren kann und will. Vielleicht kommt ja doch irgendwann noch die Erkenntnis, dass es ein gemeinsames weiter auf neuen Wegen geben kann.
Schwieriges Thema insgesamt...wäre ja noch der Hinweis auf Partnerberatung oder Moderation von kompetenter Seite, Hilfe durch eine Selbsthilfegruppe etc..
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
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Anke
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Johanna,
ich kann gut verstehen, wie es dir gerade geht. Da steht erstmal ein riesiger Berg von Fragen, Ängsten und Aufgaben vor dir und Du weißt überhaupt nicht, wie Du damit umgehen sollst.
Gut ist doch schon mal, dass Du Klarheit über dich selbst hast. Für mich war das sehr wichtig. Genau so wichtig war, das als Tatsache anzunehmen und zu akzeptieren. Und zwar nicht nur von mir, sondern auch von meiner Frau.
Ansonsten hat NCC schon etwas ganz wichtiges geschrieben: offenes Reden mit deiner Frau. Ich habe das so praktiziert und das hat sich am Ende auch ausgezahlt, auch wenn es oft recht schwer war. Wichtig ist dabei auch, dass nicht nur Du, sondern auch deine Frau offen über ihre Gefühle, Gedanken und Ängste spricht.
Wichtig ist auch Hilfe von außen. Such dir Kontakt zu anderen, denen es auch so geht, zum Beispiel in Selbsthilfegruppen oder jemand, der in deiner Umgebung lebt. Gerade die Erfahrungen, die andere gemacht haben, sind sehr hilfreich. Außerdem spürst Du dann, dass Du nicht alleine bist, dass es anderen auch so geht, bzw. gegangen ist.
Auch professionelle Hilfe ist nicht unwichtig. Gerade dabei ist es wichtig auf die richtige Auswahl zu achten. Hier hätte dir der Vortrag beim Forumstreffen geholfen. Die Referentin stellt uns eine schriftliche Ausarbeitung zur Verfügung und wenn ich es richtig verstanden habe, stellt uns Anne-Mette die dann hier zur Verfügung.
Insgesamt kann ich dir raten, einen Schritt nach dem anderen zu denken und zu machen. Nicht alle Fragen müssen auf einmal beantwortet werden. Ganz im Gegenteil! Erstmal sammeln, sortieren und dann eine nach der anderen.
So viel mal hier öffentlich. Wenn Du weitere Unterstützung möchtest, dann gerne auch per PN.
Liebe Grüße
Anke
ich kann gut verstehen, wie es dir gerade geht. Da steht erstmal ein riesiger Berg von Fragen, Ängsten und Aufgaben vor dir und Du weißt überhaupt nicht, wie Du damit umgehen sollst.
Gut ist doch schon mal, dass Du Klarheit über dich selbst hast. Für mich war das sehr wichtig. Genau so wichtig war, das als Tatsache anzunehmen und zu akzeptieren. Und zwar nicht nur von mir, sondern auch von meiner Frau.
Ansonsten hat NCC schon etwas ganz wichtiges geschrieben: offenes Reden mit deiner Frau. Ich habe das so praktiziert und das hat sich am Ende auch ausgezahlt, auch wenn es oft recht schwer war. Wichtig ist dabei auch, dass nicht nur Du, sondern auch deine Frau offen über ihre Gefühle, Gedanken und Ängste spricht.
Wichtig ist auch Hilfe von außen. Such dir Kontakt zu anderen, denen es auch so geht, zum Beispiel in Selbsthilfegruppen oder jemand, der in deiner Umgebung lebt. Gerade die Erfahrungen, die andere gemacht haben, sind sehr hilfreich. Außerdem spürst Du dann, dass Du nicht alleine bist, dass es anderen auch so geht, bzw. gegangen ist.
Auch professionelle Hilfe ist nicht unwichtig. Gerade dabei ist es wichtig auf die richtige Auswahl zu achten. Hier hätte dir der Vortrag beim Forumstreffen geholfen. Die Referentin stellt uns eine schriftliche Ausarbeitung zur Verfügung und wenn ich es richtig verstanden habe, stellt uns Anne-Mette die dann hier zur Verfügung.
Insgesamt kann ich dir raten, einen Schritt nach dem anderen zu denken und zu machen. Nicht alle Fragen müssen auf einmal beantwortet werden. Ganz im Gegenteil! Erstmal sammeln, sortieren und dann eine nach der anderen.
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Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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biene38
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Johanna,
für mich stellt sich die Frage, was es denn nun ist, was noch mehr dahintersteckt? Was führt Dich zu der Erkenntnis, dass Du im falschen Körper steckst?
Ist es die Vorliebe für Kleidung, die in unserer Gesellschaft scheinbar nicht für den Mann gedacht sind? Sind es Interessen, die in unserer Gesellschaft als "nicht-männlich" gelten? Sind es Wesenszüge, die in unserer Gesellschaft als "unmännlich gelten"?
Also ich bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich auch Mann sein darf, auch wenn ich nicht den gängigen Klischees und Stereotypen entspreche, und ich nicht deswegen gleich eine Frau sein muss, nur weil ich schöne Kleidung tragen oder mich schminken möchte. Ich darf auch als Mann sensibel sein, ich darf als Mann auch alles das sein, was eine Frau sein darf.
Ich weiß, es ist nicht einfach sich mit anerzogenen und vorgelebten Rollenbilder zu arrangieren, wenn man sich völlig anders fühlt. Aber wie Du siehst, bist Du nicht allein. Und es gibt verschiedene Wege, die zum Ziel führen. Manche wählen einen eher aggressiven Weg der Anpassung mit extremen körperlichen Eingriffen und lebenslangen Abhängigkeiten. Diesen Weg würde ich nie gehen, denn eins muss einem bewußt sein. Eine wirkliche Frau wird man nie.
Es gibt Dinge, die kann man nicht oder nur schwerlich ändern, und wenn, dann zahlt man vermutlich einen hohen (zu hohen) Preis.
Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du den für Dich richtigen Weg findest!
Grüße von der Biene
für mich stellt sich die Frage, was es denn nun ist, was noch mehr dahintersteckt? Was führt Dich zu der Erkenntnis, dass Du im falschen Körper steckst?
Ist es die Vorliebe für Kleidung, die in unserer Gesellschaft scheinbar nicht für den Mann gedacht sind? Sind es Interessen, die in unserer Gesellschaft als "nicht-männlich" gelten? Sind es Wesenszüge, die in unserer Gesellschaft als "unmännlich gelten"?
Also ich bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich auch Mann sein darf, auch wenn ich nicht den gängigen Klischees und Stereotypen entspreche, und ich nicht deswegen gleich eine Frau sein muss, nur weil ich schöne Kleidung tragen oder mich schminken möchte. Ich darf auch als Mann sensibel sein, ich darf als Mann auch alles das sein, was eine Frau sein darf.
Ich weiß, es ist nicht einfach sich mit anerzogenen und vorgelebten Rollenbilder zu arrangieren, wenn man sich völlig anders fühlt. Aber wie Du siehst, bist Du nicht allein. Und es gibt verschiedene Wege, die zum Ziel führen. Manche wählen einen eher aggressiven Weg der Anpassung mit extremen körperlichen Eingriffen und lebenslangen Abhängigkeiten. Diesen Weg würde ich nie gehen, denn eins muss einem bewußt sein. Eine wirkliche Frau wird man nie.
Es gibt Dinge, die kann man nicht oder nur schwerlich ändern, und wenn, dann zahlt man vermutlich einen hohen (zu hohen) Preis.
Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du den für Dich richtigen Weg findest!
Grüße von der Biene
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Johanna Dornal
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo erstmal an alle, die auf meinen Beitrag geantwortet und ihr Mitgefühl für mich gezeigt haben.
Ich kann auch jetzt, mit einigem zeitlichen Abstand überhaupt nicht einnorden, was da gestern passiert ist. Ich habe meinen "Johanna"tag, den wir untereinander vereinbart haben, entspannt verlebt.
Meine Frau akzeptiert mittlerweile sogar, daß ich Frenchnails trage, meine weibliche Kleidung und Schmuck usw., sind mittlerweile kein großes Problem mehr für sie. Und es ist von NCC richtig interpretiert, daß meine Frau längst erkannt hat, daß es mir einfach besser geht, vom Psychischen her, wenn ich wenigstens für kurze Phasen Frau sein kann. Aber es geht weiß Gott nicht nur um den Kleidungsaspekt, da spielt sich eher ein Prozess auf einer emotionalen Ebene ab. Ich war bisher immer ganz zufrieden damit, einen Tag oder auch ein ganzes Wochenende für Johanna zu haben. Aber ich ziehe den Zeitpunkt, wieder in den Mannmodus zu wechseln bis zum Gehtnichtmehr hinaus, oft bis zum nächsten Morgen, wenn es dann berufsbedingt gar nicht mehr anders geht. Und da fragt man sich schon, was da für eine Veränderung im Wesen stattfindet. Möglich, daß solche Entwicklungen mehr oder weniger oft in einem CDerleben vorkommt, aber daß gestern abend so eine emotionale Eruption passiert ,hat mich dann doch ganz schön geschockt.Ich hätte niemals für möglich gehalten, daß solch eine tiefgreifende Aussage aus meinem Mund kommen könnte.
Ich werde viel reden und viel fragen, wie es ihr bei der ganzen Geschichte geht. Eine psycholgische Betreuung habe ich auch schon in Erwägung gezogen, aber für uns beide.
Alles sehr schwierig, vor allem die Geschwindigkeit, in der alles passiert. Und was bin ich denn nun wirklich? Habe ich eine Störung meiner Geschlechtsidentität, oder ist es einfach nur die Midlifecrisis?
Es ist müßig das "Warum gerade ich" zu hinterfragen, aber genau darum geht's eben doch. Fragen über Fragen.
Also nochmal herzlichen Dank an Euch, die Ihr mir schon geschrieben habt. Es ist immer gut, wenn man weiß, daß man nicht alleine mit diesem Problem ist.
Liebe Grüße
Eure Johanna
Ich kann auch jetzt, mit einigem zeitlichen Abstand überhaupt nicht einnorden, was da gestern passiert ist. Ich habe meinen "Johanna"tag, den wir untereinander vereinbart haben, entspannt verlebt.
Meine Frau akzeptiert mittlerweile sogar, daß ich Frenchnails trage, meine weibliche Kleidung und Schmuck usw., sind mittlerweile kein großes Problem mehr für sie. Und es ist von NCC richtig interpretiert, daß meine Frau längst erkannt hat, daß es mir einfach besser geht, vom Psychischen her, wenn ich wenigstens für kurze Phasen Frau sein kann. Aber es geht weiß Gott nicht nur um den Kleidungsaspekt, da spielt sich eher ein Prozess auf einer emotionalen Ebene ab. Ich war bisher immer ganz zufrieden damit, einen Tag oder auch ein ganzes Wochenende für Johanna zu haben. Aber ich ziehe den Zeitpunkt, wieder in den Mannmodus zu wechseln bis zum Gehtnichtmehr hinaus, oft bis zum nächsten Morgen, wenn es dann berufsbedingt gar nicht mehr anders geht. Und da fragt man sich schon, was da für eine Veränderung im Wesen stattfindet. Möglich, daß solche Entwicklungen mehr oder weniger oft in einem CDerleben vorkommt, aber daß gestern abend so eine emotionale Eruption passiert ,hat mich dann doch ganz schön geschockt.Ich hätte niemals für möglich gehalten, daß solch eine tiefgreifende Aussage aus meinem Mund kommen könnte.
Ich werde viel reden und viel fragen, wie es ihr bei der ganzen Geschichte geht. Eine psycholgische Betreuung habe ich auch schon in Erwägung gezogen, aber für uns beide.
Alles sehr schwierig, vor allem die Geschwindigkeit, in der alles passiert. Und was bin ich denn nun wirklich? Habe ich eine Störung meiner Geschlechtsidentität, oder ist es einfach nur die Midlifecrisis?
Es ist müßig das "Warum gerade ich" zu hinterfragen, aber genau darum geht's eben doch. Fragen über Fragen.
Also nochmal herzlichen Dank an Euch, die Ihr mir schon geschrieben habt. Es ist immer gut, wenn man weiß, daß man nicht alleine mit diesem Problem ist.
Liebe Grüße
Eure Johanna
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Frida
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Johanna,
auch ich kenne deine Gefühle, Gefühle der Verzweiflung und Verwirrung. Erst spät, ich bin noch einmal 10 Jahre älter als du, war meine Seele bereit das, was in meinem Unterbewusstsein schlummerte, anzunehmen. Geahnt hatte ich es immer, aber anders benannt, verdrängt und bekämpft, weil es nicht sein durfte, weil es für mich unglaublich war und ich auch nicht das Wissen hatte. Es war ein schmerzvoller Kampf, ein kraftraubendes Ringen, es mir selbst einzugestehen und anzunehmen
Das ging nur schrittweise, weil es mich sonst überfordert hätte. So ist nun der Weg nach außen, mit dem Bekenntnis, der Offenbarung, auch ein langsamer, um die Menschen im nächsten Umfeld behutsam mitzunehmen. Das braucht Zeit, wenn gleich es oft schwierig ist geduldig zu sein und man schon mal zu schnell vorprescht.
Wichtig ist natürlich, dass du zuerst deiner selbst sicher bist. Anfangs kann es immer wieder zu Selbstzweifel, Gefühlen der Zerrissenheit und der Trauer, auch Angst vor großer Veränderung und von Ablehnung kommen. Da ist es gut, Hilfe zu finden, wie Anke schon schrieb.
Nein, dieser Weg ist nicht einfach und jeder muss seinen eigenen Weg finden, um glücklich und zufrieden zu sein.
Mit den Erkenntnissen, die ich über mich selbst in den letzten Jahre gewonnen habe, würde ich mein Leben heute ganz anders erzählen und habe dabei eine neue Sichtweise, weil ich aus einem anderen Blickwinkel sehe.
Ich hatte mich immer für einen sehr selbst reflektierenden Menschen gehalten, aber mit Erschrecken feststellen müssen, dass ich auch blinde Flecken hatte, die mich in meiner Selbstverwirklichung sehr behinderten.
Auch wenn vieles kompliziert ist und schmerzvolle Erfahrungen mit sich bringt, bin ich doch froh, mich jetzt noch weiter zu entfalten und zu wachsen.
Ende offen.
Ich wünsche dir viel Kraft auf deinem Weg. Nimm dir Zeit mit deiner Frau und hol dir und euch Hilfe, wenn es nicht weiter geht.
Liebe Grüße, Dita
auch ich kenne deine Gefühle, Gefühle der Verzweiflung und Verwirrung. Erst spät, ich bin noch einmal 10 Jahre älter als du, war meine Seele bereit das, was in meinem Unterbewusstsein schlummerte, anzunehmen. Geahnt hatte ich es immer, aber anders benannt, verdrängt und bekämpft, weil es nicht sein durfte, weil es für mich unglaublich war und ich auch nicht das Wissen hatte. Es war ein schmerzvoller Kampf, ein kraftraubendes Ringen, es mir selbst einzugestehen und anzunehmen
Das ging nur schrittweise, weil es mich sonst überfordert hätte. So ist nun der Weg nach außen, mit dem Bekenntnis, der Offenbarung, auch ein langsamer, um die Menschen im nächsten Umfeld behutsam mitzunehmen. Das braucht Zeit, wenn gleich es oft schwierig ist geduldig zu sein und man schon mal zu schnell vorprescht.
Wichtig ist natürlich, dass du zuerst deiner selbst sicher bist. Anfangs kann es immer wieder zu Selbstzweifel, Gefühlen der Zerrissenheit und der Trauer, auch Angst vor großer Veränderung und von Ablehnung kommen. Da ist es gut, Hilfe zu finden, wie Anke schon schrieb.
Nein, dieser Weg ist nicht einfach und jeder muss seinen eigenen Weg finden, um glücklich und zufrieden zu sein.
Mit den Erkenntnissen, die ich über mich selbst in den letzten Jahre gewonnen habe, würde ich mein Leben heute ganz anders erzählen und habe dabei eine neue Sichtweise, weil ich aus einem anderen Blickwinkel sehe.
Ich hatte mich immer für einen sehr selbst reflektierenden Menschen gehalten, aber mit Erschrecken feststellen müssen, dass ich auch blinde Flecken hatte, die mich in meiner Selbstverwirklichung sehr behinderten.
Auch wenn vieles kompliziert ist und schmerzvolle Erfahrungen mit sich bringt, bin ich doch froh, mich jetzt noch weiter zu entfalten und zu wachsen.
Ende offen.
Ich wünsche dir viel Kraft auf deinem Weg. Nimm dir Zeit mit deiner Frau und hol dir und euch Hilfe, wenn es nicht weiter geht.
Liebe Grüße, Dita
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Johanna Dornal
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Liebe Dita,dita hat geschrieben:Hallo Johanna,
auch ich kenne deine Gefühle, Gefühle der Verzweiflung und Verwirrung. Erst spät, ich bin noch einmal 10 Jahre älter als du, war meine Seele bereit das, was in meinem Unterbewusstsein schlummerte, anzunehmen. Geahnt hatte ich es immer, aber anders benannt, verdrängt und bekämpft, weil es nicht sein durfte, weil es für mich unglaublich war und ich auch nicht das Wissen hatte. Es war ein schmerzvoller Kampf, ein kraftraubendes Ringen, es mir selbst einzugestehen und anzunehmen
genau das ist es. Der Verdrängungsmechanismus, der immer wieder verhindert, die eigene Position zu erkennen und zu akzeptieren.Dazu die irrsinnige Angst vor den Konsequenzen. Das fängt schon mit den gefühlten Tausenden Outings vor der kompletten Familie, Freundes-und Kollegenkreis, eigentlich Deinem gesamten sozialen Umfeld an. Da taucht immer wieder die eine Szene vor meinem geistigen Auge auf,
wo mich entsetzte Gesichter anschauen und fragen, "Das glaube ich jetzt nicht, wieso hat denn keiner irgendwie was gemerkt.Du doch nicht.Überlege Dir das ganz genau."Eher würde ich für verrückt erklärt. Keiner im genannten Umfeld hat sich jemals mit TS usw.auseinandersetzen müssen. Ich glaube, auf Verständnis brauche ich da nicht zu hoffen. Und wenn dann die gewünschte und vorbehaltlose Unterstützung nicht gegeben ist, wird es um ein Vielfaches schwerer. Das wird dann ein totales Spießrutenlaufen. Zudem würde, was das Allerschlimmste wäre, meine Frau von verschiedenen Seiten verantwortlich gemacht, weil ich ja vor unserer Ehe doch so "normal" war. Und nun das. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich hier demnächst noch erklären muß.
Ja, bin ich mir denn wirklich so sicher? Die Unumkehrbarkeit eines solchen Schritts ist ein wichtiger Punkt. Vielleicht war es doch nur so 'ne Laune und, hey heute ist das Gefühl auf einmal doch schwächer. Aber nein, da ist irgendsowas ganz hinten in meiner Seele versteckt, das sagt mir dann doch wieder "Johanna, tue es für Dich." Ich kann meinem Alter Ego nicht mehr das Recht auf sein eigenes Leben verhindern. Und mit jedem Lebenstag wird halt die Zeit knapper. Ich bin nicht alleine auf der Welt, sondern muß sehen, daß meine Frau bei alledem nicht abgehängt wird. Einmal sagte sie mir kürzlich, sie sehe wohl meine Entwicklung als Johanna, aber es sei schwierig die Vorstellung zu haben, daß aus einer Heterobeziehung dann eine lesbische wird. Und das ginge ihr dann doch etwas zu weit. Was da alles mit reinspielt, ein Berg von fast nicht lösbaren Herkulesaufgaben. Da steht aber für sie auch noch die Erkenntnis, wie psychisch schlecht es mir in dem abgelaufenen Jahr ging, wie immer mehr eine depressive Grundstimmung in der Luft lag, so nicht wirklich greifbar, aber eben da.Wichtig ist natürlich, dass du zuerst deiner selbst sicher bist. Anfangs kann es immer wieder zu Selbstzweifel, Gefühlen der Zerrissenheit und der Trauer, auch Angst vor großer Veränderung und von Ablehnung kommen. Da ist es gut, Hilfe zu finden, wie Anke schon schrieb.
Richtig. Aber man hat keine gesicherten Erkenntnisse darüber, ob man dann wirklich glücklicher wird. Das machts ja so schwer.Aber wenn mittlerweile alle seine Gedanken nur noch um dieses eine Thema kreisen, dann würde ich mal behaupten, hat man ein gar nicht so kleines Problem.Nein, dieser Weg ist nicht einfach und jeder muss seinen eigenen Weg finden, um glücklich und zufrieden zu sein.
Das Wichtigste ist jetzt, seinen Kopf frei zu kriegen, alles zu sortieren und zu bewerten. Leichter gesagt als getan.
LG
Johanna
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Frida
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Johanna,
"Und was bin ich denn nun wirklich? Habe ich eine Störung meiner Geschlechtsidentität, oder ist es einfach nur die Midlifecrisis?"
Diese Fragen habe ich mir auch oft gestellt und auch du wirst die Antwort in dir haben. Es wird dir dein Gefühl als erstes vermitteln
und dann wird es dir voll bewusst.
Ich weiß heute, dass es keine Störung der Identität ist, sondern, dass wohl in einer frühen Phase, wahrscheinlich vor der Geburt,
etwas mit meinem körperlichen Entwicklung falsch gelaufen sein muss. Diese Erkenntnis kam mit voller Wucht und dem bin ich
machtlos ausgeliefert. Ich weiß wer ich bin und hatte schon immer eine Ahnung, dass ich anders bin.
Ich habe nun die Gewissheit, was ich bin. Ich könnte sagen, ich habe die Störung hinter mir.
Wenn es auch jetzt nicht einfach ist und Probleme mit sich bringt, spüre ich doch eine Stimmigkeit in mir, die mich froh macht.
Und doch bin auch ich erst am Anfang und weiß noch nicht wohin der Weg führt, aber sicher nicht zurück,
auch wenn es schwer ist.
Es ist sehr schön, dass du mit deiner Frau im Gespräch bist. Das kann vieles erleichtern.
Liebe Grüße, Dita
"Und was bin ich denn nun wirklich? Habe ich eine Störung meiner Geschlechtsidentität, oder ist es einfach nur die Midlifecrisis?"
Diese Fragen habe ich mir auch oft gestellt und auch du wirst die Antwort in dir haben. Es wird dir dein Gefühl als erstes vermitteln
und dann wird es dir voll bewusst.
Ich weiß heute, dass es keine Störung der Identität ist, sondern, dass wohl in einer frühen Phase, wahrscheinlich vor der Geburt,
etwas mit meinem körperlichen Entwicklung falsch gelaufen sein muss. Diese Erkenntnis kam mit voller Wucht und dem bin ich
machtlos ausgeliefert. Ich weiß wer ich bin und hatte schon immer eine Ahnung, dass ich anders bin.
Ich habe nun die Gewissheit, was ich bin. Ich könnte sagen, ich habe die Störung hinter mir.
Wenn es auch jetzt nicht einfach ist und Probleme mit sich bringt, spüre ich doch eine Stimmigkeit in mir, die mich froh macht.
Und doch bin auch ich erst am Anfang und weiß noch nicht wohin der Weg führt, aber sicher nicht zurück,
auch wenn es schwer ist.
Es ist sehr schön, dass du mit deiner Frau im Gespräch bist. Das kann vieles erleichtern.
Liebe Grüße, Dita
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Ulrike-Marisa
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Johanna,
...da sind nun so viele auch aufmunternde Worte geschrieben. Ähnlich wie Dita habe ich das auch alles erlebt, bin selbst jetzt fast 62 und die Gedanken kreisen täglich um das Thema was bin ich, wie fühle ich. En femme fühle ich mich glücklich; mit meiner Frau bin ich aber auch gerne zusammen und es ist eine ständige Zerreißprobe, was tun und was nicht, damit mir die Familie nicht um die Ohren fliegt. Worte, die gesagt sind, kann frau/man nicht mehr zurücknehmen - so ein Outing hat schon was endgültiges an sich. Ich habe es gemacht, weil ich gefühlt habe, dass ich als Mann nicht mehr leben und mich nicht mehr verleugnen kann. Wie es weitergeht ist ein schwieriger Weg, der vom ständigen Kompromiss gezeichnet ist, meine Frau und die Familie nicht zu überfordern und keinen Bruch zu provozieren. Die Salami wird in kleinen Scheibchen gegessen - immer ein Stück mehr, was meine Frau mit einem Argwohn betrachtet, da sie meine Gefühle für Midlifecrisisgehabe hält und leider keinerlei Bereitschaft hat, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie sagt, dass sie einen Mann geheiratet hat und nichtstanderes will. Trotzdem gibt es mit der Zeit kleine Zeichen der Akzeptanz zumindest und der Gewöhnung an den Zustand. Vielleicht kannst du da mit deiner Frau schneller zu einem vertretbaren Ziel kommen - ich drücke dir die Daumen; schwer ist es, zu eigener Sicherheit zu gelangen und das dann auch noch zu vertreten. Viele Dinge, die dein eigenes Ich betreffen,kannst nur du als Betroffene direkt entscheiden; alle anderen sind gewissermaßen Zaungäste, die das Geschehen nur bestaunen und betrachten können.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
...da sind nun so viele auch aufmunternde Worte geschrieben. Ähnlich wie Dita habe ich das auch alles erlebt, bin selbst jetzt fast 62 und die Gedanken kreisen täglich um das Thema was bin ich, wie fühle ich. En femme fühle ich mich glücklich; mit meiner Frau bin ich aber auch gerne zusammen und es ist eine ständige Zerreißprobe, was tun und was nicht, damit mir die Familie nicht um die Ohren fliegt. Worte, die gesagt sind, kann frau/man nicht mehr zurücknehmen - so ein Outing hat schon was endgültiges an sich. Ich habe es gemacht, weil ich gefühlt habe, dass ich als Mann nicht mehr leben und mich nicht mehr verleugnen kann. Wie es weitergeht ist ein schwieriger Weg, der vom ständigen Kompromiss gezeichnet ist, meine Frau und die Familie nicht zu überfordern und keinen Bruch zu provozieren. Die Salami wird in kleinen Scheibchen gegessen - immer ein Stück mehr, was meine Frau mit einem Argwohn betrachtet, da sie meine Gefühle für Midlifecrisisgehabe hält und leider keinerlei Bereitschaft hat, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie sagt, dass sie einen Mann geheiratet hat und nichtstanderes will. Trotzdem gibt es mit der Zeit kleine Zeichen der Akzeptanz zumindest und der Gewöhnung an den Zustand. Vielleicht kannst du da mit deiner Frau schneller zu einem vertretbaren Ziel kommen - ich drücke dir die Daumen; schwer ist es, zu eigener Sicherheit zu gelangen und das dann auch noch zu vertreten. Viele Dinge, die dein eigenes Ich betreffen,kannst nur du als Betroffene direkt entscheiden; alle anderen sind gewissermaßen Zaungäste, die das Geschehen nur bestaunen und betrachten können.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
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Johanna Dornal
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Danke liebe Ulrike-Marisa. Das ist sehr gut fürs momentane Gemüt.Was mir doch sehr hilft, ist das gegenseitige Unterstützen der Forenmitglieder. Das Wissen, daß man nicht alleine ist, tut gut und hilft ja auch wirklich. Mehr kann ich im Moment auch nicht erwarten. Braucht halt jetzt alles seine Zeit....da sind nun so viele auch aufmunternde Worte geschrieben
Liebe Grüße
Johanna
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ab08
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Johanna,
wenn für Dich es nicht zu weit ist, dann könnte ich Dir die Bar jeder Sicht in Mainz empfehlen.
Als ich letzten Sommer einige Tage in Mainz war, traf ich dort nette Leute. In solcher Umgebung fällt die "Selbstfindung" ev. leichter
http://www.sichtbar-mainz.de/
Liebe Grüße
Andrea
wenn für Dich es nicht zu weit ist, dann könnte ich Dir die Bar jeder Sicht in Mainz empfehlen.
Als ich letzten Sommer einige Tage in Mainz war, traf ich dort nette Leute. In solcher Umgebung fällt die "Selbstfindung" ev. leichter
http://www.sichtbar-mainz.de/
Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Johanna Dornal
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Andrea,
die Bar jeder Sicht kenne ich natürlich.Ist von meinem Wohnort 30 Km weg. Und, tärä, meine Tiefgarage für meinen Arbeitsplatz, genau gegenüber.
Zufälle gibts.
Aber Danke für Deinen Tip.
LG
Johanna
die Bar jeder Sicht kenne ich natürlich.Ist von meinem Wohnort 30 Km weg. Und, tärä, meine Tiefgarage für meinen Arbeitsplatz, genau gegenüber.
Zufälle gibts.
Aber Danke für Deinen Tip.
LG
Johanna
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Saskia.shewulf
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Johanna,
a
in der nächsten Nacht alles wieder in Frage zu stellen.Es war eine ganz schlimme Phase die ich nicht nochmal erleben möchte.
Erst als ich die Aussicht auf Therapie und Hilfe hatte wurde es besser.
Deshalb such Dir Vor allem Hilfe und versuche dann deine Partnerin mit ein zu binden aber gib Ihr die Zeit mit deiner Entwicklung Schritt zu halten.
Ich drück Dir Daumen das sich schnell eine Hilfe auftut den ich kenne das nur zu Gut.
LG Saskia
a
Das ging mir vor 2 Jahren genauso ich hatte das Gefühl innerlich auseinander Gerissen zu werden.1 Tag war so super und alles war Klar nur um es dannuch ich kenne deine Gefühle, Gefühle der Verzweiflung und Verwirrung. Erst spät, ich bin noch einmal 10 Jahre älter als du, war meine Seele bereit das, was in meinem Unterbewusstsein schlummerte, anzunehmen. Geahnt hatte ich es immer, aber anders benannt, verdrängt und bekämpft, weil es nicht sein durfte, weil es für mich unglaublich war und ich auch nicht das Wissen hatte. Es war ein schmerzvoller Kampf, ein kraftraubendes Ringen, es mir selbst einzugestehen und anzunehmen
in der nächsten Nacht alles wieder in Frage zu stellen.Es war eine ganz schlimme Phase die ich nicht nochmal erleben möchte.
Erst als ich die Aussicht auf Therapie und Hilfe hatte wurde es besser.
Deshalb such Dir Vor allem Hilfe und versuche dann deine Partnerin mit ein zu binden aber gib Ihr die Zeit mit deiner Entwicklung Schritt zu halten.
Ich drück Dir Daumen das sich schnell eine Hilfe auftut den ich kenne das nur zu Gut.
LG Saskia
Wer keinen Mut zum träumen hat
-hat keine Kraft zum Kämpfen
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Johanna Dornal
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Ihr Lieben, ich könnte echt heulen. Nein, ich heule jetzt einfach. Meine Frau ist einfach überfordert mit allem. Gerade sind die Schlafzimmertüren zugedonnert worden. Sie will ihren Mann, und ich kann ihr zur Zeit nicht geben. Überhaupt scheint alles aus dem Ruder zu laufen. Ich habe das Gefühl, kein Mensch versteht mich. Ich muß funktionieren und kann nicht.. Für meine Frau tut es mir so leid. Die kann gar nichts für die ganze Sch....Außer Euch ist keiner da für mich, der mich versteht.
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Feldmaus
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Re: Sch.... was für eine Entwicklung
Hallo Johanna!
Wenn deine Frau ,jemanden zum Reden braucht, kann Sie sich gerne im Partnerinnen-Bereich anmelden. Vielleicht helfen ihr Gespräche mit anderen Partnerinnen, den es ähnlich oder genauso ergangen ist. Wichtig für euch beiden viel mit einander reden.
Lg Daniela
Wenn deine Frau ,jemanden zum Reden braucht, kann Sie sich gerne im Partnerinnen-Bereich anmelden. Vielleicht helfen ihr Gespräche mit anderen Partnerinnen, den es ähnlich oder genauso ergangen ist. Wichtig für euch beiden viel mit einander reden.
Lg Daniela
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.(Antoine de saint-exupery)