Interview in der taz: „Ich habe nie als Mann gelebt"
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Anne-Mette
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Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Bei der taz heißt es:
Pari Roehi war als erste Transfrau bei "Germany"™s Next Topmodel". Ein Gespräch über ihre Identitätsfindung und niederländische Krankenkassen.
http://www.taz.de/!156090/
Gruß
Anne-Mette
Pari Roehi war als erste Transfrau bei "Germany"™s Next Topmodel". Ein Gespräch über ihre Identitätsfindung und niederländische Krankenkassen.
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Anne-Mette
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ab08
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Re: Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Danke, liebe Anne-Mette,
den ganzseitigen Artikel fand ich, wie viele, sehr gut.
Leider steht in der Erläuterung "kam mit dem biologischen Geschlecht eines Jungen zur Welt", was ATME kritisierte.
Positiv ist jedoch, dass Marlene Halser sich bei ATME nach einer sinnvolleren Bezeichung erkundigte. --> ATME antwortet postwendend:
"transsexuelle Frauen, sind Frauen, die als Mädchen auf Grund der Vermännlichung bestimmter Körpermerkmale als "Jungs" eingeteilt wurden"
https://www.facebook.com/atme.ev/posts/ ... 6551246454 Vielleicht formuliert zumindest die TAZ künftig genauer...
--> In dem Fall könnte ich mir vorstellen, mich an der Finanzierung des kostenlosen Online-Zugangs zu beteiligen.
Obwohl ich die TAZ mag, halten mich nämlich Formulierungen, wie obige, bisher davon ab.
Liebe Grüße
Andrea
den ganzseitigen Artikel fand ich, wie viele, sehr gut.
Leider steht in der Erläuterung "kam mit dem biologischen Geschlecht eines Jungen zur Welt", was ATME kritisierte.
Positiv ist jedoch, dass Marlene Halser sich bei ATME nach einer sinnvolleren Bezeichung erkundigte. --> ATME antwortet postwendend:
"transsexuelle Frauen, sind Frauen, die als Mädchen auf Grund der Vermännlichung bestimmter Körpermerkmale als "Jungs" eingeteilt wurden"
https://www.facebook.com/atme.ev/posts/ ... 6551246454 Vielleicht formuliert zumindest die TAZ künftig genauer...
--> In dem Fall könnte ich mir vorstellen, mich an der Finanzierung des kostenlosen Online-Zugangs zu beteiligen.
Obwohl ich die TAZ mag, halten mich nämlich Formulierungen, wie obige, bisher davon ab.
Liebe Grüße
Andrea
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Anne-Mette
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Re: Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Guten Abend liebe Andrea,
Wenn mir allerdings jemand sagt: "... ich bin als Junge geboren worden, spürte aber bald... ... und nun lebe ich als Frau", dann nehme ich das so an; denn wer soll es ganauer und besser wissen als mein Gegenüber.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Das kann sicherlich so gesagt werden."transsexuelle Frauen, sind Frauen, die als Mädchen auf Grund der Vermännlichung bestimmter Körpermerkmale als "Jungs" eingeteilt wurden"
Wenn mir allerdings jemand sagt: "... ich bin als Junge geboren worden, spürte aber bald... ... und nun lebe ich als Frau", dann nehme ich das so an; denn wer soll es ganauer und besser wissen als mein Gegenüber.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
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ab08
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Re: Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Liebe Anne-Mette,
da sehe ich genauso.
Eine Aussage, die jemand über sich selbst trifft, ist von größerem Gewicht, als eine allgemeine Aussage, selbst wenn diese allgemeine Aussage noch so genau überlegt sein mag.
Die Person hat bei Aussagen über sich selbst meist Recht und es stimmt. --> Wir sollten die Aussage so annehmen, nicht zweifeln oder gar umformulieren.
Die Terminologie, die in Publikationen benützt wird, bedarf andererseits exakterer Regeln & Abwägungen, um Diskriminierungen zu minimieren. *)
Liebe Grüße
Andrea
*) Mir ging es darum, den Formulierungsvorschlag von ATME, den ich nicht schlecht finde, bekannter zu machen. Die "klassische Variante" (biologisches Geschlecht so, aber fühlt sich als...) ist eben verbreitet und wird in Presseorganen meist benutzt. Im Gespräch mit Pari Roehi taucht ähnliches nicht auf, daher bezweifle ich, dass sie sich selbst so sieht... (vgl. Überschrift!)
da sehe ich genauso.
Eine Aussage, die jemand über sich selbst trifft, ist von größerem Gewicht, als eine allgemeine Aussage, selbst wenn diese allgemeine Aussage noch so genau überlegt sein mag.
Die Person hat bei Aussagen über sich selbst meist Recht und es stimmt. --> Wir sollten die Aussage so annehmen, nicht zweifeln oder gar umformulieren.
Die Terminologie, die in Publikationen benützt wird, bedarf andererseits exakterer Regeln & Abwägungen, um Diskriminierungen zu minimieren. *)
Liebe Grüße
Andrea
*) Mir ging es darum, den Formulierungsvorschlag von ATME, den ich nicht schlecht finde, bekannter zu machen. Die "klassische Variante" (biologisches Geschlecht so, aber fühlt sich als...) ist eben verbreitet und wird in Presseorganen meist benutzt. Im Gespräch mit Pari Roehi taucht ähnliches nicht auf, daher bezweifle ich, dass sie sich selbst so sieht... (vgl. Überschrift!)
Zuletzt geändert von ab08 am Mi 11. Mär 2015, 21:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Inga
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Re: Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Hallo, Andrea,
ja, die Formulierung von ATME hat etwas für sich ... erkennt an, dass das wahre Geschlecht schon immer in der Person ist, auch wenn außen die Welt etwas anderes wahr geno,mmen hat un d dioe aufwachsende Person versuchte, nach den äußerlichen Merkmalen zu leben.
Oh, aber habe ich damals subjektiv so meine Jugend wahr genommen? Ich konnte es damals einfgach nicht einordnen, was ivch innerlich fühlte und so versteckte ich es....
Das taz-Interview fand ich toll allen schon wegen der Natürlichkeit.
Liebe Grüße
Inga
ja, die Formulierung von ATME hat etwas für sich ... erkennt an, dass das wahre Geschlecht schon immer in der Person ist, auch wenn außen die Welt etwas anderes wahr geno,mmen hat un d dioe aufwachsende Person versuchte, nach den äußerlichen Merkmalen zu leben.
Oh, aber habe ich damals subjektiv so meine Jugend wahr genommen? Ich konnte es damals einfgach nicht einordnen, was ivch innerlich fühlte und so versteckte ich es....
Das taz-Interview fand ich toll allen schon wegen der Natürlichkeit.
Liebe Grüße
Inga
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ab08
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Re: Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Hallo Inga,
im Kindergarten war ich mir auch nicht sicher, ein Mädchen zu sein. Es gab ja Körperlichkeiten, die das Bild gewaltig störten.
Hatte ja auch keine Vergleichsmögklichkeiten. - Lange vermutete ich, dass ich zusammengenäht und zum Jungen gemacht worden war.
Etwas stimmte nicht, das spürte ich -> Da war ich mir immer ziemlich sicher!
Liebe Grüße
Andrea
im Kindergarten war ich mir auch nicht sicher, ein Mädchen zu sein. Es gab ja Körperlichkeiten, die das Bild gewaltig störten.
Hatte ja auch keine Vergleichsmögklichkeiten. - Lange vermutete ich, dass ich zusammengenäht und zum Jungen gemacht worden war.
Etwas stimmte nicht, das spürte ich -> Da war ich mir immer ziemlich sicher!
Liebe Grüße
Andrea
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gaby37
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Re: Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Hallo zusammen,
ich bin vielleicht zu naiv, aber ich habe ehlich gesagt nicht verstanden was
a) an der formulierung "Biologisches Geschlecht" falsch oder diskriminierend ist? und
b) was an der geschwollenen Beschreibung von ATME besser ist ? bzw
c) sollen Transsexulle dann über sich sagen: ich bin eine Frau die mit vermännlichten Körpermerkmalen geboren wurde?
Eine sich und andere fragende und leicht verwirrte Gaby
ich bin vielleicht zu naiv, aber ich habe ehlich gesagt nicht verstanden was
a) an der formulierung "Biologisches Geschlecht" falsch oder diskriminierend ist? und
b) was an der geschwollenen Beschreibung von ATME besser ist ? bzw
c) sollen Transsexulle dann über sich sagen: ich bin eine Frau die mit vermännlichten Körpermerkmalen geboren wurde?
Eine sich und andere fragende und leicht verwirrte Gaby
Zuletzt geändert von gaby37 am Do 12. Mär 2015, 08:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Frauen werden aus Blumen geboren, Männer aus Kohlköpfen. Ich bin aus einem Blumenkohl.
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Anne-Mette
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Re: Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Moin,
Ich versuchte schon mit meinem vorherigen Posting auszdrücken, dass ich darauf höre, was mir die Menschen sagen, mit denen ich speche.
Und "sollen...sagen" - da kommen wir schon wieder in die Gefahr der Beurteilung "ich bin nur richtig, wenn ich auch genau so bin - ich bin/fühle aber anders".
Bei allen Verdiensten von ATME würde ich einem Verein aber nicht so eine Deutungshoheit zubilligen wollen.
Gruß
Anne-Mette
(klingt ein wenig wie früher bei den "Kriegsdienstverweigerer-Gewissensprüfungen; da kam es auch auf "richtige Formulierungen an" und es entstanden zu dem Zweck Beratungsstellen)sollen Transsexulle dann über sich sagen: ich bin eine Frau die mit vermännlichten Körpermerkmalen geboren wurde?
Ich versuchte schon mit meinem vorherigen Posting auszdrücken, dass ich darauf höre, was mir die Menschen sagen, mit denen ich speche.
Und "sollen...sagen" - da kommen wir schon wieder in die Gefahr der Beurteilung "ich bin nur richtig, wenn ich auch genau so bin - ich bin/fühle aber anders".
Bei allen Verdiensten von ATME würde ich einem Verein aber nicht so eine Deutungshoheit zubilligen wollen.
Gruß
Anne-Mette
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Anke
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Re: Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Hallo Andrea,
deinen Punkt kann ich gut verstehen. Allerdings merke ich, wie ich mich immer selbst schwer tue, eine angemessene Formulierung zu finden. Die Formulierung von ATME gefällt mir auch nur teilweise. Zum einen finde ich sie recht kompliziert. Zum anderen finde ich "die Vermännlichung bestimmter Körpermerkmale" merkwürdig.
Wenn ich selbst zurück blicke, dann bin ich mit dem Körper eines Jungen auf die Welt gekommen, daran gibt es nix zu deuteln, zumindest an dem, was außen sichtbar ist. Die Formulierung "biologisches Geschlecht" trifft die Sache allerdings auch nicht. Wenn ich mich auf die These vom Hirngeschlecht einlasse, dann ist mein Gehirn natürlich auch ein Teil meiner Biologie. Trotzdem kann ich mich mit der Formulierung "vermännlichte Körpermerkmale" nicht so recht anfreunden.
Das Interview selbst hat mir auch gut gefallen. Dank an Anne-Mette für das Posting!
Da ich den Fernseher nur ein bis zweimal im Monat anschalte, habe ich sie bei GNTM leider verpasst. Mal sehen, vielleicht finde ich etwas im Netz.
Liebe Grüße
Anke
deinen Punkt kann ich gut verstehen. Allerdings merke ich, wie ich mich immer selbst schwer tue, eine angemessene Formulierung zu finden. Die Formulierung von ATME gefällt mir auch nur teilweise. Zum einen finde ich sie recht kompliziert. Zum anderen finde ich "die Vermännlichung bestimmter Körpermerkmale" merkwürdig.
Wenn ich selbst zurück blicke, dann bin ich mit dem Körper eines Jungen auf die Welt gekommen, daran gibt es nix zu deuteln, zumindest an dem, was außen sichtbar ist. Die Formulierung "biologisches Geschlecht" trifft die Sache allerdings auch nicht. Wenn ich mich auf die These vom Hirngeschlecht einlasse, dann ist mein Gehirn natürlich auch ein Teil meiner Biologie. Trotzdem kann ich mich mit der Formulierung "vermännlichte Körpermerkmale" nicht so recht anfreunden.
So ging es mir auch und mich hat das ganz schön durcheinandergebracht.Inga hat geschrieben:Oh, aber habe ich damals subjektiv so meine Jugend wahr genommen? Ich konnte es damals einfach nicht einordnen, was ich innerlich fühlte und so versteckte ich es....
Das Interview selbst hat mir auch gut gefallen. Dank an Anne-Mette für das Posting!
Da ich den Fernseher nur ein bis zweimal im Monat anschalte, habe ich sie bei GNTM leider verpasst. Mal sehen, vielleicht finde ich etwas im Netz.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
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eilinfox
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Re: Interview in der taz: "Ich habe nie als Mann gelebt“
Guten morgen,
ich muss gerade echt überlegen, wann und ob ich so eine Formulierung tatsächlich mal gebraucht hätte.
Spätestens mit der Vä/Pä nicht mehr.
Mag dran liegen, dass mich niemand darauf anspricht und mein Mitteilungsbedürfniss dahingehend gegen null tendiert.
ich muss gerade echt überlegen, wann und ob ich so eine Formulierung tatsächlich mal gebraucht hätte.
Spätestens mit der Vä/Pä nicht mehr.
Mag dran liegen, dass mich niemand darauf anspricht und mein Mitteilungsbedürfniss dahingehend gegen null tendiert.