Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
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Jalana
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Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Lindsay Morris durfte in einem ganz besonderen Feriencamp fotografieren: Es ist für Jungen, die gern Mädchen wären - und umgekehrt. Ihre Bilder erzählen auch von dem Recht, glücklich zu sein.
http://www.stern.de/familie/kinder/gesc ... 69676.html
LG
Jalana
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Leben und leben lassen
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Sabrina.P
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Bin fasziniert von dieser Idee! Wunderschön!
Liebe Grüsse
Sabrina
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Saskia.shewulf
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Hallo,
kommt mir so bekannt vor war das nicht schon mal in der Geo letztes Jahr?und hier im Forum gezeigt,
LG saskia
kommt mir so bekannt vor war das nicht schon mal in der Geo letztes Jahr?und hier im Forum gezeigt,
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Wer keinen Mut zum träumen hat
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Ulrike-Marisa
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Moin,
... ich meine auch, dass wir die Bilder schon hier hatten - mir komen sie auf jeden Fall bekannt vor.
Als ich als kind mal den rock meiner Freundin beim spielen anziehen wollte, gab es gleich strengste Erzieherische Maßnahmen und wütenden Protest der Mütter, so etwas war vor 50 Jahren einfach tabu. Mit Mädchen spielen ja, aber kleidung tauschen auch nicht im Spiel! so was da eben und die Bider zeigen, dass es auch anders gehen kann.
LG, Ulrike-Marisa
... ich meine auch, dass wir die Bilder schon hier hatten - mir komen sie auf jeden Fall bekannt vor.
Als ich als kind mal den rock meiner Freundin beim spielen anziehen wollte, gab es gleich strengste Erzieherische Maßnahmen und wütenden Protest der Mütter, so etwas war vor 50 Jahren einfach tabu. Mit Mädchen spielen ja, aber kleidung tauschen auch nicht im Spiel! so was da eben und die Bider zeigen, dass es auch anders gehen kann.
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Doris_S
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Wow, tolle Bilder und einfach schön dass es sowas wie dieses Camp gibt.
LG
Doris
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hannelore
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Tolle Sache
Wo bleibt das Camp für Erwachsene?
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triona
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Das hier dürfte die Erklärung dafür sein:Saskia.shewulf hat geschrieben:kommt mir so bekannt vor war das nicht schon mal in der Geo letztes Jahr?und hier im Forum gezeigt
Zitat:
Der Bildband "You are You" von Lindsay Morris erschien in einer Neuauflage ...
Nach dem anscheinend guten Erfolg der ersten Auflage, muß jetzt auch die zweite zügig verkauft werden.
liebe grüße
triona
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Saskia.shewulf
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Hi Triona,
vielen Dank nochmal vielleicht kaufe ich den Bildband jetzt ,es gibt einen Fall in meiner Bekanntschaft wäre ja was für die......
Lg Saskia
vielen Dank nochmal vielleicht kaufe ich den Bildband jetzt ,es gibt einen Fall in meiner Bekanntschaft wäre ja was für die......
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conny
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
hannelore hat geschrieben:Tolle Sache
Wo bleibt das Camp für Erwachsene?
dann organisiert doch mal einesHannah hat geschrieben:Sehr interessant. Ich habe auch schon davon gehört.
Ja n Camp für Erwachsene wäre auch super!
viele "stubentransen" hier würden sich sicher freuen
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FraukeTV
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
So ein Camp gibt es doch schon für Erwachsene: nennt sich Selbsthilfegruppen für transidente Menschen! Aber vielleicht wäre das ja ein neues Konzept für RTLII oder so. Nach "the biggest loser" dann "the prettiest transgender". Die/der GewinnerIn kriegt einen Freischein fürs andere Geschlecht, der Rest hat halt Pech und muss den pathologischen Weg gehen. Ein paar spannende Wettkämpfe fallen mir da bestimmt ein...LadyGary hat geschrieben: Und ja so ein Camp für Erwachsene wäre mal was, wenn jemand was organisiert bin ich sofort dabei! (Zumindest wenn ich mich entscheiden kann was ich anziehe)
Zurück zum Thema (als Gedankenanstoss): Ich bin da etwas gespalten, ob so ein Camp wirklich das Richtige ist. Als Clearing sicherlich. Wenn es zudem wirklich gescheit psychologisch und pädagogisch betreut wird (und vor allem danach!!!) auf jeden Fall. Trotzdem bleibt ein Geschmäckle bei mir hängen: (These an) Wenn Kinder in einem solchen Camp lernen, dass es richtig und gut ist, in der Rolle zu leben, die ihrer Natur am ehesten entspricht, wird sich der Rollenkonflikt zur Außenwelt noch weiter erhöhen (These aus).
Gerade im Umgang mit Gleichaltrigen wird das zu Konflikten und weiteren Benachteiligungen führen, die unter normalen Umständen schon schwer zu lösen sind. Die Orientierung an der Peer fängt gerade da an besonders wichtig zu werden. Ich stelle mir gerade einen 8-jährigen Grundschüler vor, der durch sein feminines Verhalten auffällt. Da wird aus der Transgenderproblematik schnell noch ein handfestes Mobbing. Da kann ein solch gut gemeintes und sicherlich auch richtiges Projekt ganz schnell eine Dynamik entwickeln, die die MacherInnen nicht haben wollten.
So long
Frauke
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
An der These ist sicher etwas dran, aber ich würde eine andere Konsequenz ziehen. Es hilft den Kids sich selber angstfrei zu positionieren, in dem sie etwas ausprobieren können. Wenn sie spüren, dass das "ihr Ding" ist, können sie ihre Sichtweise vertreten. Sie lernen, dass die Welt auch anders aussehen kann. Wer von uns hatte jemals eine solche Chance ? Es geht darum Kinder stark zu machen, damit sie in der Welt mit ihren Talenten leben können.
Ich denke, solche Camps alleine reicht nicht, es geht darum auch Eltern anzusprechen, die dafür keinen Sinn haben bzw. die Sensibilität für ein solches Thema zu erhöhen. Vom übrigen Umfeld (Kindergarten, Schule Freizeitgruppen etc.) ganz zu schweigen.
Grüße
Vicky
Ich denke, solche Camps alleine reicht nicht, es geht darum auch Eltern anzusprechen, die dafür keinen Sinn haben bzw. die Sensibilität für ein solches Thema zu erhöhen. Vom übrigen Umfeld (Kindergarten, Schule Freizeitgruppen etc.) ganz zu schweigen.
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Vicky
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Saskia.shewulf
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
hallo Frauke,
aber davon wollen wir dauerhaft ja weg von diesem Mobbing.Was anderes hast Du dir die Bilderserie mal angeschaut?dieses Lächeln
das Glück in den Augen der Kinder ist das aufgefallen?
Wie gesagt ich habe in der Bekanntschaft einen Fall 7 Jahre alt die Eltern tolerieren es ,Das Kind darf zuhause Kleider Röcke tragen.
Es hat sich schon so geäußert das es als Frau leben will,mit Op. Sicher das könnte auch nur eine Phase sein alles legt sich wieder
oder es ist später Homosexuell,na und was solls.Dann würde es wohl auch gemobt werden.
Jetzt steht der Schulbeginn vor der Tür.Was wird wohl besser für die Entwicklung des Kindes sein?
Die Unterdrückung seiner Gefühle vielleicht ein Leben lang so wie bei vielen,bis es sich schlussendlich doch Bahn bricht mit all den
Negativauswirkungen wie Depressionen oder anderen Möglichkeiten wie Krankheiten,Übergewicht Alkoholismus,usw.
Wenn es wirklich Ts ist würde ich sagen ohne die Männliche Pubertät wäre es sicherlich besser dran.
Sorry das sind so meine Thesen zu dem Thema,es muss halt auf lange Sicht Gesellschaftlich weiter daran gearbeitet werden
das betroffene Kinder SO LEBEN können,und Erwachsene ebenso.
Wenn mit so einem Camp dem Kind das Rückrat gestärkt wird denke ich es ist Positiv zu bewerten.
Lg Saskia
Da wird aus der Transgenderproblematik schnell noch ein handfestes Mobbing. Da kann ein solch gut gemeintes und sicherlich auch richtiges Projekt ganz schnell eine Dynamik entwickeln, die die MacherInnen nicht haben wollten.
aber davon wollen wir dauerhaft ja weg von diesem Mobbing.Was anderes hast Du dir die Bilderserie mal angeschaut?dieses Lächeln
das Glück in den Augen der Kinder ist das aufgefallen?
Wie gesagt ich habe in der Bekanntschaft einen Fall 7 Jahre alt die Eltern tolerieren es ,Das Kind darf zuhause Kleider Röcke tragen.
Es hat sich schon so geäußert das es als Frau leben will,mit Op. Sicher das könnte auch nur eine Phase sein alles legt sich wieder
oder es ist später Homosexuell,na und was solls.Dann würde es wohl auch gemobt werden.
Jetzt steht der Schulbeginn vor der Tür.Was wird wohl besser für die Entwicklung des Kindes sein?
Die Unterdrückung seiner Gefühle vielleicht ein Leben lang so wie bei vielen,bis es sich schlussendlich doch Bahn bricht mit all den
Negativauswirkungen wie Depressionen oder anderen Möglichkeiten wie Krankheiten,Übergewicht Alkoholismus,usw.
Wenn es wirklich Ts ist würde ich sagen ohne die Männliche Pubertät wäre es sicherlich besser dran.
Sorry das sind so meine Thesen zu dem Thema,es muss halt auf lange Sicht Gesellschaftlich weiter daran gearbeitet werden
das betroffene Kinder SO LEBEN können,und Erwachsene ebenso.
Wenn mit so einem Camp dem Kind das Rückrat gestärkt wird denke ich es ist Positiv zu bewerten.
Lg Saskia
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Inga
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Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Hallo, Frauke,
deine These zeigt mir schon, dass nicht alles schön sein muss, was auf den ersten Blick schön ist.
Allerdings sehe ich in solchen Kindercamps durchaus die Stärke, dass die betroffenen Kinder nicht nur zu sich selbst finden, sondern in geschützter umgebung auch den Freiraum erleben, der ihenen als Individuum eigentlich immer zustehen sollte. M. E. ist es ihnen dann leichter, im übrigen Jahr die Widrigkeiten des Alltags bis hin zu Gehänselt werden und Mobbing zu ertragen, auch dann, wenn gute Eltern oder andere pädagogische Begleitung da ist.
Ich möchte sogar weiter gehen. Ohne die Gelegenheit, solche Camps zu besuchen, kann sich in dem Kind ein chaotischer Druck aufbauen, der sich dann in Verzweiflung irgendwann in Aggressivität entlädt gegen andere und sich bis hin zu Selbsttötungsversuchen. Das - ehrlich gestanden - finde ich dann gar nicht mehr gut.
Liebe Grüße
Inga
deine These zeigt mir schon, dass nicht alles schön sein muss, was auf den ersten Blick schön ist.
Allerdings sehe ich in solchen Kindercamps durchaus die Stärke, dass die betroffenen Kinder nicht nur zu sich selbst finden, sondern in geschützter umgebung auch den Freiraum erleben, der ihenen als Individuum eigentlich immer zustehen sollte. M. E. ist es ihnen dann leichter, im übrigen Jahr die Widrigkeiten des Alltags bis hin zu Gehänselt werden und Mobbing zu ertragen, auch dann, wenn gute Eltern oder andere pädagogische Begleitung da ist.
Ich möchte sogar weiter gehen. Ohne die Gelegenheit, solche Camps zu besuchen, kann sich in dem Kind ein chaotischer Druck aufbauen, der sich dann in Verzweiflung irgendwann in Aggressivität entlädt gegen andere und sich bis hin zu Selbsttötungsversuchen. Das - ehrlich gestanden - finde ich dann gar nicht mehr gut.
Liebe Grüße
Inga
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FraukeTV
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Mit Dynamik meine ich, dass etwas gut gedachtes und gut gemachtes durchaus im Nachhinein Probleme verursachen kann, die zuvor wenig präsent oder bedeutsam waren.
Ich denke, der Vergleich mit den Selbsthilfegruppen für uns ist ganz gut. Da kommen zum ersten Mal (vermutlich) sehr unsichere Menschen zu einem solchen Treffen und können ihr ICH leben.
Das ist prima und auch gut so. Man wird anerkannt und muss keine Angst haben. Dann ist die Zeit um und ein jedeR schaut wie er mit dem - Entschuldigung - grottigen Geschlechterdualismus klarkommt. Wie viele von uns würden denn am liebsten unbedarft und angstfrei, die von Ihnen gewählte Geschlechterrollen weiterleben wollen und sich keine Sorgen machen müssen?
Wir tun es aber oftmals nicht, weil wir um den schwierigen Prozess des Outings wissen, um die vielen Stolpersteine und absurden Rechtsverordnungen und auch weil wir Angst vor sozialer Isolation oder schlichtweg Ausgrenzung haben oder weil wir evtl. unsicher sind, ob wir wirklich das Richtige tun.
Klar konnte man jetzt argumentieren: Kinder sind da viel unbedarfter, weniger normierte und vielleicht auch toleranter. Das fügt sich dann schon.
Ich argumentiere aber anders: Kinder bedürfen eines besonderen Schutzes und können gar nicht hinreichend die Konsequenzen ihres Handelns einschätzen. Ich sehe auf den Bilder vier bis sechsjährige Kinder. Die gehen in ein solches Camp und können zum ersten Mal — ohne Ängste — die Geschlechterrolle wechseln und was ist bitte dann? Anschließend wird das Kind hoffentlich psychologisch begleitet, die Eltern hoffentlich gecoacht, aber reicht das wirklich aus, um solche Kinder stark genug zu machen?
Ich glaube nicht, und hänge es mal an den Werbebotschaften auf, die wohl zweifellos eine enorm hohe Bedeutung für Kinder haben. Gestern gab es einen guten Bericht in der TAZ dazu: Nie zuvor wurde der Geschlechterdualismus besser vermarktet als heutzutage. Da gibt es Prinzessinnen-Bad oder Sieger-Bad und es gibt Prinzessinnen-Suppe und Feuerwehr-Suppe. Das geht sogar — laut TAZ — so weit, dass die meisten Mädchen als Beruf Prinzessinnen werden wollen.
Man kann das nahtlos weiterführen. Ob in Kindergarten oder Schule, ob im Sportverein, in der Gleichaltrigengruppe oder auch in der Familie: das Denken ist nach wie vor vorhanden: wir sind entweder Frau oder wir sind Mann, Mädchen oder Junge. Klar gibt es die dazwischen, aber die kennt man ja meist nur aus RTL II oder wenn man diese (********) Olivia Jones sieht.
Was heißt das nun für Kinder, die vielleicht transident sind? Sollten die besser solche Camps meiden? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Das ist auch nicht meine Position. Dazu würde ich mir erst einmal die Kinder selbst anhören wollen, bevor ich da konkreter werde. Mir geht es lediglich darum, dass man mehr als einmal hinschaut, ob ein möglicher Schaden nicht höher als der mögliche Nutzen wäre. Bei Jugendlichen, sehe ich das übrigens etwas anders. Die meisten haben - das habe ich schon aus den Zeilen der Beiträge gelesen — Strategien und Ressourcen entwickelt, wie sie damit umgehen können. Dass, das in den seltensten Fällen der Gesundheit dienlich ist, muss ich wohl nicht extra betonen.
Übrigens die Peer hat in den letzten Jahren gerade im Kinderalter enorm an Bedeutung gewonnen und man spricht auch mittlerweile von einer Entgrenzung der Kindheit. Das aber nur nebenbei....
So long
Frauke
Ich denke, der Vergleich mit den Selbsthilfegruppen für uns ist ganz gut. Da kommen zum ersten Mal (vermutlich) sehr unsichere Menschen zu einem solchen Treffen und können ihr ICH leben.
Das ist prima und auch gut so. Man wird anerkannt und muss keine Angst haben. Dann ist die Zeit um und ein jedeR schaut wie er mit dem - Entschuldigung - grottigen Geschlechterdualismus klarkommt. Wie viele von uns würden denn am liebsten unbedarft und angstfrei, die von Ihnen gewählte Geschlechterrollen weiterleben wollen und sich keine Sorgen machen müssen?
Wir tun es aber oftmals nicht, weil wir um den schwierigen Prozess des Outings wissen, um die vielen Stolpersteine und absurden Rechtsverordnungen und auch weil wir Angst vor sozialer Isolation oder schlichtweg Ausgrenzung haben oder weil wir evtl. unsicher sind, ob wir wirklich das Richtige tun.
Klar konnte man jetzt argumentieren: Kinder sind da viel unbedarfter, weniger normierte und vielleicht auch toleranter. Das fügt sich dann schon.
Ich argumentiere aber anders: Kinder bedürfen eines besonderen Schutzes und können gar nicht hinreichend die Konsequenzen ihres Handelns einschätzen. Ich sehe auf den Bilder vier bis sechsjährige Kinder. Die gehen in ein solches Camp und können zum ersten Mal — ohne Ängste — die Geschlechterrolle wechseln und was ist bitte dann? Anschließend wird das Kind hoffentlich psychologisch begleitet, die Eltern hoffentlich gecoacht, aber reicht das wirklich aus, um solche Kinder stark genug zu machen?
Ich glaube nicht, und hänge es mal an den Werbebotschaften auf, die wohl zweifellos eine enorm hohe Bedeutung für Kinder haben. Gestern gab es einen guten Bericht in der TAZ dazu: Nie zuvor wurde der Geschlechterdualismus besser vermarktet als heutzutage. Da gibt es Prinzessinnen-Bad oder Sieger-Bad und es gibt Prinzessinnen-Suppe und Feuerwehr-Suppe. Das geht sogar — laut TAZ — so weit, dass die meisten Mädchen als Beruf Prinzessinnen werden wollen.
Man kann das nahtlos weiterführen. Ob in Kindergarten oder Schule, ob im Sportverein, in der Gleichaltrigengruppe oder auch in der Familie: das Denken ist nach wie vor vorhanden: wir sind entweder Frau oder wir sind Mann, Mädchen oder Junge. Klar gibt es die dazwischen, aber die kennt man ja meist nur aus RTL II oder wenn man diese (********) Olivia Jones sieht.
Was heißt das nun für Kinder, die vielleicht transident sind? Sollten die besser solche Camps meiden? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Das ist auch nicht meine Position. Dazu würde ich mir erst einmal die Kinder selbst anhören wollen, bevor ich da konkreter werde. Mir geht es lediglich darum, dass man mehr als einmal hinschaut, ob ein möglicher Schaden nicht höher als der mögliche Nutzen wäre. Bei Jugendlichen, sehe ich das übrigens etwas anders. Die meisten haben - das habe ich schon aus den Zeilen der Beiträge gelesen — Strategien und Ressourcen entwickelt, wie sie damit umgehen können. Dass, das in den seltensten Fällen der Gesundheit dienlich ist, muss ich wohl nicht extra betonen.
Übrigens die Peer hat in den letzten Jahren gerade im Kinderalter enorm an Bedeutung gewonnen und man spricht auch mittlerweile von einer Entgrenzung der Kindheit. Das aber nur nebenbei....
So long
Frauke
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FraukeTV
Re: Von Jungs, die gern Mädchen wären - und umgekehrt
Das nenne ich ja mal ne steile These.Inga hat geschrieben:
Ich möchte sogar weiter gehen. Ohne die Gelegenheit, solche Camps zu besuchen, kann sich in dem Kind ein chaotischer Druck aufbauen, der sich dann in Verzweiflung irgendwann in Aggressivität entlädt gegen andere und sich bis hin zu Selbsttötungsversuchen. Das - ehrlich gestanden - finde ich dann gar nicht mehr gut.
Liebe Grüße
Inga
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