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Transsexuelle und ihre Familien berichten
Verfasst: So 1. Feb 2015, 00:16
von Anne-Mette
Moin,
natürlich berichten sie nicht nur selbst, sondern nutzen die BERLINER MORGENPOST als Sprachrohr
http://mobil.morgenpost.de/familie/arti ... boren.html
Gleich am Anfang des Artikels:
Der Spielfilm "Ma vie en rose" aus dem Jahr 1997 thematisiert Transsexualität
... einer meiner Lieblingsfilme
Gruß
Anne-Mette
Re: Transsexuelle und ihre Familien berichten
Verfasst: So 1. Feb 2015, 00:38
von Anne-Mette
Moin,
zwischen "CD-Hobby" und "Thematik reizen" und Transsexualität besteht ein großer Unterschied.
Leider arbeitet der Artikel auch wiederum mit Stereotypen - und die "Diagnosekompetenz" der genannten "Fachleute" ist in meinem Augen mehr als fragwürdig.
Transsexuelle Menschen sind transsexuelle Menschen und nicht krank; also gibt es auch keinen Grund, etwas zu diagnostizieren.
Gruß
Anne-Mette
Re: Transsexuelle und ihre Familien berichten
Verfasst: So 1. Feb 2015, 07:50
von ab08
Hallo, liebe Anne-Mette,
mir gefiel das Interview, vermutlich zur Erläuterung, besser:
http://www.morgenpost.de/familie/articl ... uehlt.html
Liebe Grüße
Andrea
Re: Transsexuelle und ihre Familien berichten
Verfasst: So 1. Feb 2015, 08:19
von Magdalena
Hallo,
ich fand beide Artikel lesenswert. Zeigen sie doch die Probleme auf, welche schon im Kindesalter auftreten. Viel zu oft werden sie verdrängt oder mit Worten, das gibt sich wieder, abgetan. Es beginnt ein langer Leidensweg. Manchmal gelingt auch das Verdrängen für eine Weile. Die Betroffen fügen sich in ihrer Rolle ein. Gründen gar eine Familie. Umso schwerer wird es endlich den Weg einzuschlagen und in der physischen Geschlechterrolle zu leben. Erste Versuche heimlich oder die Faschingszeit nutzend oder es beim Entdeckt werden als harmloses Hobby auszugeben folgen oft. Verbunden mit neuen Problemen, die hier schon im Forum beschrieben wurden, wie Unverständnis und/oder Trennung vom Partner.
Viele Grüße Magdalena
Re: Transsexuelle und ihre Familien berichten
Verfasst: So 1. Feb 2015, 10:03
von Anne-Mette
Moin,
irgendwie wird aber nie zum Kern vorgedrungen - aber das liegt sicherlich auch nicht in der Absicht der Schreibenden.
Wie kann eine Geschlechter-Rolle heute noch daran festgemacht oder so beschrieben werden, dass jemand "lieber mit Puppen und nicht mit Autos gespielt hat".
Auch Mädchen können sicherlich den ganzen Tag mit Autos spielen - oder Fußball - oder...
Also wenn es darum geht, dann wäre alles einfach(er).
Aber es stimmt: einige Schwierigkeiten, die Kinder und deren Eltern haben, wurden angesprochen.
Gruß
Anne-Mette
Re: Transsexuelle und ihre Familien berichten
Verfasst: So 1. Feb 2015, 10:17
von ChristinaF
Selten habe ich einen so guten Bericht über die Thematik TS gelesen. Man sieht, dass da sehr gut recherchiert wurde; vielleicht gar Grundwissen vorhanden ist. Auch die Wortwahl zeigt sofort, dass es nicht um "schreiende Berichterstattung" geht.
Chrissie