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Wenn "Normabweichungen" normiert sind

Verfasst: Mo 18. Aug 2014, 18:53
von Anne-Mette
Moin,

dieStandard.at bemüht sich um die Frage: Nicht trans* genug, um trans* zu sein...

In dem Artikel heißt es u.a.

Dieses oder ein ähnlich "eindeutiges" Bild trifft auch tatsächlich auf einige Trans*Leute zu, und vereinzelte Aspekte daraus finden sich bestimmt in vielen Geschichten transidenter Menschen wieder. Es gibt jedoch auch sehr viele andere Formen, trans* zu sein; ganz andere Geschichten, Emotionen, Ausdrücke, Wünsche, und Wege von einem Geschlecht in ein anderes. Wege, die nicht so "eindeutig" sind — was doch lediglich heißt, dass sie von jenem Bild abweichen.

http://diestandard.at/2000004457110/Nic ... ns-zu-sein

... sicherlich ein Ansatz, den wir hier auch schon diskutiert haben.

Gruß
Anne-Mette

Re: Wenn "Normabweichungen" normiert sind

Verfasst: Mo 18. Aug 2014, 19:49
von Marielle
So langsam macht sich dieser Aspekt in der Diskussion breiter, finde ich gut und wichtig.

Marielle

Re: Wenn "Normabweichungen" normiert sind

Verfasst: Mo 18. Aug 2014, 21:25
von exuserIn-2014-09-26
Warum eigentlich immer 'trans*'. Trans kann als Adjektiv verwendet werden und bedarf keines Sternchens. Oder eben wie in der deutschen Sprache nicht unüblich, ein neues Wort bilden durch Zusammensetzung: Transmann, Transfrau, Transperson ....

LG
Franziska
fühlt sich heute so grün* :)

Re: Wenn "Normabweichungen" normiert sind

Verfasst: Mo 18. Aug 2014, 21:53
von Anke
Hallo,

dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Es sind genau solche Gedanken, die es mir ermöglichen über mich selbst Klarheit zu erlangen. Und die mir dabei helfen, meinen eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Vielen Dank für den Link.

Lieben Gruß

Anke

Re: Wenn "Normabweichungen" normiert sind

Verfasst: Mo 18. Aug 2014, 22:02
von Salmacis
wie nennt man es wenn man biologisch Mann ist und bleiben will, soziologisch aber voll und ganz Frau sein will?
ich finde es schwer mich in eine Schublade zu stecken und finde es schade, dass man regelrecht dazu getrieben wird sich in eine stecken zu lassen.
find die Diskussion ist ein Anfang um bestimmte Dinge zu hinterfragen und überdenken

Re: Wenn "Normabweichungen" normiert sind

Verfasst: Mo 18. Aug 2014, 23:17
von exuserIn-2014-09-26
Salmacis hat geschrieben:wie nennt man es wenn man biologisch Mann ist und bleiben will, soziologisch aber voll und ganz Frau sein will?
ich finde es schwer mich in eine Schublade zu stecken und finde es schade, dass man regelrecht dazu getrieben wird sich in eine stecken zu lassen.
find die Diskussion ist ein Anfang um bestimmte Dinge zu hinterfragen und überdenken
Das wird Genderqueer und/oder Non-Binary genannt - Sei was du willst um glücklich zu sein - niemand muss in einer Schublade sein.