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Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 20:47
von Anne-Mette
...Pferdefleisch ist wohl auch in deutschen Supermärkten gelandet.
Ich denke, wer Pferdefleisch auf diese Art und Weise vermarktet, dem sind auch noch ganz andere Machenschaften zuzutrauen.
Wie hieß es in den Nachrichten (original)?
Auf Umwege!!!
Die Produkte werden so lange hin- und hergeschickt (und sicherlich bei jedem Grenzübertritt Subventionen kassiert), dass keiner mehr weiß, um was es sich genau handelt und wo es letztendlich herkommt.
Wer weiß, was da noch alles mit los ist.
Wir brauchen doch einen Kotz-Smily
Gruß
CPG
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 21:00
von exuserin-2014-05-17
Bekommen wir jetzt den Kotz-Smiley?

Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 21:13
von conny
Überall da wo Geschäfte gemacht werden, sind Betrügereien und kriminelle Machenschaften nicht auszuschließen. Schlimm ist der damit verbundene weitere Vertrauensverlust in die Lebensmittelindustrie. Welche Hersteller sind ok und welche nicht?
Manchmal hilft dem Verbraucher aber auch der gesunde Menschenverstand. Es gab auch mal welche, die geglaubt haben, dass man am Imbissstand einen Döner für 1,00€ sorglos essen kann.
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 21:21
von Salmacis
Darf ich mal eine unangenehme Zwischenfrage stellen?
Wo ist der Unterschied zwischen Schwein und Pferd? Beides Tiere, beide sozial, beide intelligent. Warum ziehen wir eine stärkere Linie beim Pferd?
Die selbe Frage kann ich über Katzen und Hunde stellen.
Solange man Fleisch im allgemeinen nicht verteufelt sollte man es ganz sein lassen. Das Einzige, über was man sich also aufregen kann, ist die Nichtkennzeichnung. Aber die Tatsache, dass es sich um Pferdefleisch handelt, ist null verwerflich.
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 21:43
von conny
es geht doch um die deklaration.
die lebensmittelindustrie kann verkaufen was sie will, aber sie sollte klar kennzeichnen, was sie verkauft. wenn rind draufsteht und pferd drin ist, dann ist das betrug.
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 21:46
von Bianca D.
Salmacis hat geschrieben:Darf ich mal eine unangenehme Zwischenfrage stellen?
Wo ist der Unterschied zwischen Schwein und Pferd? Beides Tiere, beide sozial, beide intelligent. Warum ziehen wir eine stärkere Linie beim Pferd?
Moin,
Stimmt!Aber so ein Zossen ist eben mehr Nutztier,Freund und Gefährte des Menschen.Ein Schwein ist eben
nur ein Schwein.Der Stellenwert liegt da ganz woanders,bei den meisten Menschen jedenfalls.
Aber die Profitgier einiger Händler ist es,warum die Sache zum
Quelle: http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/2.gif ist.
LG Bianca
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 22:28
von Joana_Lei
Endlich haben wir das Kotz-Smilie... Danke Bianca
Pferdefleisch ist in der Regel billiger als Schweinefleisch. Das macht am Ende zwar höchstens ein paar Cent pro Kilo aus, aber wir reden ja hier nicht über irgendeine Industrie, sondern die LEBENSMITTELINDUSTRIE. Das ist das ganz grosse Business und da werden Cent ganz schnell zu Beträgen in EUR mit vielen, vielen Nullen dran.
Kleine Anekdote: Vor ein paar Jahren habe ich mal aus Versehen Pferde- statt Rindfleisch in die Paella getan. Orki hat es mitbekommen und musste sich--- (Wo ist der Kotz-Smilie, Bianca?

) Die Kinder haben es gegessen und ich fand es auch nicht so tragisch. Gab ja schliesslich mehr Paella für uns
Trotzdem ist es eine Sauerei, wenn nicht das drin ist was drauf steht!
LG
Joana
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 22:42
von conny
Joana_Lei hat geschrieben:
Kleine Anekdote: Vor ein paar Jahren habe ich mal aus Versehen Pferde- statt Rindfleisch in die Paella getan.
LG
Joana
naja, wenn es dir passiert, warum nicht auch der lebensmittelindustrie

Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Do 14. Feb 2013, 04:27
von Sabrina Verena
Hallo!
Nur mal nebenbei bemerkt.
Pferdefleisch wurde früher genauso selbstverständlich gegessen, wie Rind.
Es ist die Einstellung der Menschen zum Fleisch vom Pferd und nicht die Verträglichkeit, die das ganze zum Skandal macht.
In China werden Hunde (Bernhardiner) gegessen und es stirbt deshalb kein Mensch.
Es ist wie oben bereits erwähnt der Betrug am Menschen in Sachen Deklaration und nicht das Fleisch, was hier zum Problem geworden ist.
Was aber wirklich zum Kotzen ist, ist künstliches Formfleisch, das im harmlosen Fall aus Schlachtabfällen produziert wird.
Die Nahrungsmittelindustrie bringt es allerdingst auch fertig neben Insekten (In Asien normale Nahrung) auch Fäkalien zu Fleisch zu verarbeiten.
Dieses landet dann als vermeidliches Schnitzel im Big Mac oder Ähnlichem.
Liebe Grüße
Verena
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Do 14. Feb 2013, 06:26
von Salmacis
Sabrina Verena hat geschrieben:Hallo!Die Nahrungsmittelindustrie bringt es allerdingst auch fertig neben Insekten (In Asien normale Nahrung) auch Fäkalien zu Fleisch zu verarbeiten.
Dieses landet dann als vermeidliches Schnitzel im Big Mac oder Ähnlichem.
Auch wenn ich McDonalds nicht mag, so konnte bisher immer gezeigt werden, dass deren Burger aus 100% Rindfleisch bestehen, keinen Fäkalien

Wie das bei kleineren Ketten aussieht, weiß ich nicht.
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Do 14. Feb 2013, 10:48
von Joana_Lei
@Verena: Schliesse mich Salmancis Meinung an. Meines Wissens gibt es den "Shitburger" nur auf dem Tisch eines japanischen Wissenschaftlers, der es damit wenigstens in die Boulevardpresse geschafft hat.
LG Joana
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Do 14. Feb 2013, 13:49
von Marielle
Guten Tag zusammen,
Hallo Sabrina,
Es ist die Einstellung der Menschen zum Fleisch vom Pferd und nicht die Verträglichkeit, die das ganze zum Skandal macht.
Sorry, aber da liegst du daneben Sabrina: Niemand der, aus welchen Gründen auch immer, kein Pferdefleisch isst, macht hier den Skandal aus. Den Skandal verantwortet einzig und allein das asoziale A.........., dass aus Profitgier ein paar Laster Fleisch umdeklariert hat.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Schnittmenge aus pferde-verrückten Mädchen und Töchtern in Billig-Lasagne-Haushalten nicht allzu groß ist.
Gruß
Marielle
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Do 14. Feb 2013, 16:09
von Sabrina Verena
Hallo Marielle!
Mag sein, dass der zitierte Satz unglücklich formuliert ist.
Ich habe es sinngemäß so gemeint, dass die Jenigen, die kein Pferdefleisch essen, die Verarbeitung von Pferdefleisch als Skandal empfinden.
Ich denke das ist etwas deutlicher formuliert. Inhaltlich mögen wir da vielleicht mal wieder anderer Meinung sein, ich bleibe aber bei der Aussage.
Hallo Salmi und Joana!
Die Firma mit dem Mc hatte ich nicht erwähnt, ich sagte Bic Mac oder Ähnlichem.
Der Filmbeitrag mit dem japanischen Wissenschaftler zeigte auch eine Imbisszene, wo eben diese Shitburger vermarktet und gegessen wurden.
Meine Aussage kann also stehen bleiben.
Mit Blick auf die Nahrungsmittelversorgung auf einem übervölkerten Planeten ist die Verarbeitung von Insekten zu Formfleisch ebenfalls nicht an den Fingern herbeigesaugt.
Ich kann aber verstehen, wenn das Pressfleisch oder die Wurst im Hals stecken bleibt.
Selber kaufe ich daher nur Fleisch, das auch Fleisch ist.
Wenn man weiß wie Fleisch schmeckt erkennt man auch einen eventuellen Schwindel am Geschmack.
So hatte ich mal im Restaurant Lamm statt Rind bekommen.
Hatte der Koch sich vergriffen und ich hatte eine etwas günstigere Rechnung.
Liebe Grüße
Verena
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Do 14. Feb 2013, 16:57
von Sabrina Verena
Hallo Manu!
Der Einsatz von Medikamenten kann auch in der Weidemast vorkommen. Nämlich dann, wenn der Landwirt die falsche Fläche bzw. die falschen Nutztiere hat.
Die meisten konventionellen Rinderarten sind für Feuchtwiesen nicht geeignet, sie müssen geimpft werden um diese überhaupt beweiden zu können.
Robuste Rinderarten werden nicht umsonst in der biologischen Landwirtschaft eingesetzt! Bei Feuchtwiesen sollten allerdingst Wasserbüffel bevorzugt werden,
diese Erkenntnis setzt auch langsam durch, steht aber noch am Anfang.
Ich wollte damit nur direkt antworten, falls Dich das Thema interessiert können wir ja einen Thread öffnen oder per PM uns austauschen.
Liebe Grüße
Verena
Re: Das Pferd ist nicht das Problem...
Verfasst: Do 14. Feb 2013, 17:24
von Exuser-2014-02-18
Hallo
Was ich immer nicht verstehe, wenn Tiere Antibiotika bekommen....
Ich meine, diese Medikamente müssen doch im Tierkörper wirken, Bakterien bekämpfen, werden dabei chemisch oder biologisch umgewandelt.
Das müsste doch bedeuten, daß nach einer gewissen Zeit allerhöchstens noch "Rest-Chemie" vorhanden ist, also etwas anderes, was durchaus auch gefährlich sein kann, aber nicht mehr das ursprüngliche Antibiotikum.
Also wenn ich ein Antibiotikum bekomme, wegen einer Krankheit, dann bleibt doch das Antibiotikum auch nicht ewig in meinem Körper.....
Hat da jemand Ahnung davon ??
elgetina
