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Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Mi 21. Nov 2012, 14:00
von ChristinaF
Heute vormittag fast drei Stunden Gespräch mit meiner Psychologin. Sie ging darin auch auf meine Frage ein bezüglich Alternative zur vorerst nicht durchführbaren Hormontherapie und meinte, dass evtl. eine recht gute Möglichkeit Brustimplantate wären.
Dass ich immer noch enttäuscht und riesig traurig bin, dass bei mir wegen meiner Chemo die HRT nicht vorgenommen kann, ist stark untertrieben.
Aber über zwei Jahre auf Brüste in meinem nunmehr mehr als viermonatigem Leben als Frau zu verzichten finde ich unerträglich. Die Psych. meinte sogar, dass sich meine Krankenkasse und oder Beihilfe an den Kosten beteiligen oder sie gar übernehmen müsste, wenn bei mir eine dementsprechende Diagnose/Indikation festgestellt wird.
Wer von euch kennt sich diesbezüglich aus? Lieben Dank schon mal im voraus, über Hinweise oder Ratschläge.
LG
Chrissie

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Mi 21. Nov 2012, 15:19
von Sabrina Verena
Hallo Chrissie!
Bei Implantaten habe ich selber immer Angst, dass die Auslaufen. Aber auch ich bin kein Fachmann. Habe einfach zuviel negative Beiträge im Fernsehen gesehen.
Ich wünsch Dir, dass Du die richtige Antwort bekommst. Und das Du die Chemo überstehst.
Liebe Grüße
Verena

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Mi 21. Nov 2012, 20:51
von Becky
Hi,
Du must ja echt viel durchmachen, alles gute dazu.

Ich habe von einer Methode mit eigenem Fett gehört
Dabei wird Deinem Körper Fett entnommen und in die Brust gebracht, also absolut Natürlich und nichts was dein Körper abstossen kann, weil ist ja von ihm...
Klang sehr Positiv der Bericht.

Nachteil das Fett baut sich mit der Zeit wieder ab...

Silikoneinlagen sind in der Bewegung auch nicht so flexibel.


LG Elena

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Mo 26. Nov 2012, 13:44
von ab08
Liebe Chrissie, (flo)

raten kann ich Dir leider nicht, da ich bei dem Thema absoluter Laie bin.
Operationen versuchte ich, wo immer möglich, zu vermeiden und stets, so gesund wie möglich, zu leben...
Trotzdem verstehe ich Menschen, die sich anders entscheiden.

Ich möchte Dir nur von ganzem Herzen ganz viel Kraft und alles Gute wünschen. )))(:
Pass auf Dich auf und werde wieder ganz gesund!
ab

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Do 29. Nov 2012, 17:13
von Becky
Adriana's Argumente haben sehr viel Gewicht, Halte durch, bevor noch das richtig schief geht...

Glück und Kraft wünscht Dir die Elena

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Sa 1. Dez 2012, 11:25
von Joe95
ich bin ja auch nur laie und meine meinung is eh kein maßstab.
natürlich gibt es berichte über probleme mit implantaten. aber zum einen ist die sache mit diesem einen schwarzen schaf wohl erledigt und zum anderen wird das thema auch gerne aufgebauscht.
frag mal deinen doc nach ner realistischen fehlerquote.
das andere, was ich mir da so überlege ist das du wohl noch einige jahre auf ein hrt-bedingtes brustwachstum warten musst. erkundige dich doch mal wieviel du da zu erwarten hast, ich denke das wird nämlich garnicht so viel werden.
ich weiß jetzt nicht wie da die abstufungen sind, aber ich würde wohl implantate wählen, die gerade noch als c-körbchen durchgehen.
dann schätze ich mal das es nach der hrt immer noch c ist, höchstens d.

mit solchen gedanken im kopf würde ich mich ausführlich mit meinem doc besprechen...

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Fr 23. Aug 2013, 21:12
von MarieB
Hallo,

ich habe in München bei der Transtagung an einem Workshop zu Brustaufbau teilgenommen. Die plastische Chirurgin sagte damals das ein Brustimplantat ohne vorherige HRT oder laufender HRT von Ihnen nicht durchgeführt wird. Es wäre also quasi die Voraussetzung dafür.

Habt Ihr da Infos zu?

Liegt das nur am Problem wenn dann danach eine HRT begonnen wird oder sind es andere Dinge?

Was ist mit Menschen die zwar einen eigenen Busen möchten aber keine Hormone schlucken wollen oder können? Und auch gar keine OP anstreben, wegen Alter oder Angst usw?

Für mich persönlich wäre ein Brustimplantat eher denkbar als die Hormontherapie, denke ich?!?

Gruß
Marie

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Sa 24. Aug 2013, 12:19
von MarieB
Hallo Saari,

natürlich wäre es ein Eingriff an einem "gesunden" Körper. Allerdings frage ich mich was ungesünder ist. In großen Mengen Hormone zu schlucken oder eine evtl. einmalige OP. Natürlich vorrausgesetzt man hat einen platischen Chirurgen, der absolut vertrauenswürdeig ist.

Ich denke, dass die Mädels die richtig auf dem Weg sind doch eine OP bevorzugen würden (wenn man Sie denn ohne Hormone überhaupt bekommt) als ein Leben lang mit künstlichen Sillis zu hantieren, wenn bei Ihnen eine Hormontherapie nicht möglich oder gewollt ist. Auch wenn die Kosten natürlich zwischen 6000-8000 EUR liegen dürften.

Ich denke auch, dass es gemacht wird. Vielleicht nicht in Deutschland. Aber ich war einmal in Hamburg bei einer Travestieshow und da waren viele "Frauen" mit Penis zu sehen und schönem weiblich geformten Busen. Oder oder im ältesten Gewerbe der Welt werden von solchen Transdamen Ihre Dienste angeboten.

Natürlich soll und will hier niemand in dem Gewerbe arbeiten oder strippen, aber was spricht in unserer Zeit eigentlich gegen einen Körper mit Busen und Penis? Zumal die Personenstandänderung ja heute auch ohne GAOP möglich ist. Deshalb sollte auch ein Brustaufbau ohne Hormontherapie möglich sein, oder?

So, genug Diskussionsstoff. Ich schau jetzt mal lieber wie Kaiserslautern in Aalen gewinnt. :-)
Gruß
Marie

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Sa 24. Aug 2013, 13:33
von Anni
Hallo Marie )))(:

... nun komm ich doch nicht herum , mich an der " Diskussion " über das Für und Wider zu beteiligen :wink: ... zu sehr " juckt es mich " :!:

Ich will hier auch keine Grundsatzdiskussion führen - jede sieht DAS wohl ein bisschen anders .

Ich bin jedenfalls schon lange am Überlegen - nicht über das OB , sondern über das WIE !

Insofern kann ich Dich , Marie , sehr gut verstehen (smili)

Vor über einem Jahr haben ich mit ein paar anderen Mädels hier aus dem Forum im Chat schon lebhaft mit gefrotzelt , das wir uns ja zusammen tun können und bei RTL mit einer Doku uns die Brüste sponsern lassen können - ab 5 Mädels sollten wir dann aber schon Rabatt verlangen :lol:

Wie auch immer - so abwegig find ich Marie's Gedanken gar nicht - wenn ich das nötige Kleingeld hätte , wäre ich mit dem Thema wohl längst durch .

Und bevor mir jetzt alle wieder ihre gesundheitlichen Bedenken um die Ohren hauen - ich denke , das weit mehr Silikon bei den Frauen dieser Welt in " Umlauf " ist , als Deutschlands Baumärkte auf Lager haben :mrgreen:

Wer sich über gesundheitliche Risiken nun unbedingt " den Kopf machen " will , dem / der empfehle ich , die Packungsaufdrucke von einer Woche verzehrten Nahrungsmitteln zu lesen - das sollte als Äquivalent reichen ! :lol:

LG von frecher Anni

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Sa 24. Aug 2013, 17:49
von Anni
Hallo Saari )))(:

... Aufwand und Nutzen - Kosten und Risiken gegen über zu stellen , ist immer so eine Sache ... hängt sehr vom eigenen Standpunkt , von den eigenen
Wünschen und Sehnsüchten ab .

Und was die von Dir angeführten " Folgekosten " in Bezug auf Kleidung angeht - schau mal in Marie's und meine Beiträge / Galarie - ich glaube , da liegen wir ganz gut in der " Vorfinanzierung " :lol:

... wir gehen in unserem Leben sooo viele Risiken und Kompromisse ein , für die es keine Garantien gibt ....

Zumindest Eines ist sicher , mein MHD ( Mindest-Haltbarkeits-Datum ) rückt immer näher - wenn die Silikonimplantate seit über 20 Jahren praktiziert werden , und von Fusch-Silikon Made in France mal abgesehen , die Implantate ( fachlich einwandfrei " verbaut " und sachgerecht genutzt vorausgesetzt )
auf Dauer unbedenklich sind - nun - nach mir die Sintflut .

So hab ich aber einen enormen Mehrwert an Lebens-Qualität für mich für den Rest der mir noch verbleibenden Zeit (smili) , ohne eine in meinem Alter fragwürdige HRT machen zu müssen , bei der die Frage auf Unbedenklichkeit ich mir gar nicht erst stelle .

Letztendlich die Frage an Dich , Saari : hättest Du DIESE Medikamente so ohne Weiteres genommen , wenn Du im Voraus gewusst hättest , das Du dadurch einen Busen in diesem ausgeprägten Dimensionen bekommst , der Dich nun zwingt , Deine ganze Lebensweise auf weiblich um zu stellen ???

... mal davon abgesehen , das Du Dich mit der neuen Situation offensichtlich ganz gut arrangiert hast und es Dir wohl auch immer mehr zu gefallen scheint :wink:

LG von frecher Anni

Re: Wären Brustimplantate eine Alternative?

Verfasst: Sa 24. Aug 2013, 20:10
von Bianca D.
Saari hat geschrieben: Schon mein, seit längerer Zeit unbestellt gewachsener und natürlicher Busen, verursacht mir trotzdem noch bzw. immer wieder Kosten.
Die gesamte bisher getragene Männerkleidung konnte ich, bis auf wenige Ausnahmen, zum Kleidercontainer geben.
Nichts paßt mehr oder nicht mehr richtig bzw. unterliegt einem erheblichen Verschleiß (z.B. beginnend schon bei den Feinstrumpfhosen), so daß ich nun lauter neue Sachen zum Tragen benötige,
Moin,

Nun,in deinem Fall,wo du deine weiblichen Rundungen unfreiwillig entwickelt hast,mag es angehn,sich über den notwendigen Austausch der Garderobe zu ärgern,aber bist du wirklich unglücklich damit?Wohl nicht,sonst wärest du wohl nicht in diesem Forum unterwegs und im übrigen lassen sich unfreiwillig gewachsene Brüste auch wieder entfernen.Scheint also so,daß du dich mit deinen Rundungen arrangiert hast und du wohl die weibliche Garderobe auch gerne trägst.Jammer also nicht.

Um auf das Thema zu kommen: Ich halte Silikonkissen durchaus für sinnvoll in Fällen,wo beispielsweise trotz HRT kein richtiger Busen,mind Cup A,wachsen will,oder aber auch zur Vergrößerung natürlicher Oberweite,allerdings in Maßen. Eine Kollegin von mir hat sich vor einem Jahr auf C-Cup pushen lassen,lief alles problemlos bis heute und sieht auch richtig gut aus.
Ich halte es auch für richtig,vor einer endgültigen Absage an Hormone,einen Brustaufbau zu unterlassen.Aber das sind Punkte,die mit dem Operateur besprochen werden müssen,als Laien fehlt es uns einfach da...
Ach so,noch was zu den Kosten.Bei medizinischer Indikation,bezahlt den Brustaufbau auch die Kasse.Für die Betroffenen nun wieder mit nervigen Gutachten verbunden,aber das Eine,was ich will,das Andere,was ich möchte.

Gruß Bianca