Melanie als u. mit Frau in Essen
Verfasst: Sa 7. Jul 2012, 11:34
Einkaufsmetropole Essen — 2 Frauen (?) on tour Teil 1 von 2
Hallo liebe Forengemeinde,
heute will ich von meinem 2.-ten Tag en femme in der Öffentlichkeit während unseres Urlaubs berichten,
komplett als Frau zu recht gemacht und das Ganze wieder in Begleitung meiner geliebten Frau.
Nachdem wir schon die saarländische Landeshauptstadt unsicher gemacht hatten,
(mein Bericht: Der erste Auftritt mit der Partnerin in der Öffentlichkeit hier im Forum)
folgte nun einige Tage später der zweite Anlauf, sich als Frau gestylt einer breiten Masse
von Mitmenschen zu stellen und dabei neben dem eigenen Wohl-/Glücksempfinden auch
Eindrücke, Erfahrungen und Reaktionen aufzunehmen.
Nachdem wir am Donnerstag Nachmittag, den 24.Mai, bei ca. 30-° Grad im Schatten unser
Hotel in Essen-Rüttenscheid nach 450km Autofahrt erreicht hatten, packten wir erst mal aus
und informierten uns an der Rezeption über Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten im näheren Umfeld
sowie Verkehrsanbindungen.
Unser Hotel lag in einer Seitenstraße in unmittelbarer Nähe zur U-Bahnstation Rüttenscheider Stern sowie
auch der gleichnamigen Straße, die als heimliche Shopping- und Fressmeile Essens gelten soll.
Wir machten an diesem Nachmittag und Abend, ganz normal als Ehepaar gekleidet, sowohl in Rüttenscheid als auch in der Essener Innenstadt einen ersten Erkundungsgang inklusive Abendessen, um dann relativ zeitig zu Bett zu gehen.
Der kommende Tag sollte dann ganz im Zeichen von mir, sprich dann Melanie stehen.
Wir vereinbarten, dass wir das Frühstück noch geschlechtsspezifisch einnehmen wollten, um mich daran
anschließend auf dem Zimmer zurecht zu machen. Ich malte mir im Bett liegend in Gedanken schon wieder
die unterschiedlichsten Szenarien aus, konnte - trotz der bereits in Saarbrücken gemachten positiven
Erfahrungen - eine gewisse Unruhe/Nervosität auch nicht verbergen, schlief dann aber irgendwann ein und
dies auch mit einer Vorfreude auf den kommenden Tag.
Nachdem wir Freitags ausgiebig das erstklassige Frühstück genossen hatten, begaben wir uns zurück auf"™s Zimmer,
um uns für die Innenstadt zu Recht zu machen. Nachdem ich mich der männlichen Oberbekleidung entledigt hatte,
schlüpfte ich in eine hellbraune leicht glänzende 15Den Kunert-FSH mit unverstärktem Zehenbereich (wir innerhalb meines Berichts nochmal von Relevanz sein), darüber dann einen Figur formenden Body bestückt mit meinen Silis, um anschließend von meinem Schatz
geschminkt zu werden und die Fingernägel zu lackieren.
Als Outfit hatten wir einen schwarzen Rock mit feinen Nadelstreifen sowie eine cremefarbene Bluse gewählt.
Da ich 2 Perücken mitgenommen hatte, entschieden wir/ich uns für den ersten Teil unseres heutigen Programms
für die braune Langhaarperücke, als Schuhwerk sollten wieder die bereits in SB bewährten hellbraunen Riemchen-Sandaletten
mit ca. 6cm Absatz dienen. Gegen 1115Uhr verließen dann 2 Frauen Zimmer 4 des Hotels, meine Frau hinterlegte den Schlüssel
an der Rezeption und wir verließen bei strahlendem Sonnenschein und ca. 24-°C das Hotel Richtung U-Bahnstation, Ziel Essener Innenstadt.
Nun sollte ich also das 1.Mal als Frau gekleidet U-Bahn fahren. In der Station angekommen mussten wir noch ca. 2 Minuten warten,
bis die Bahn eintraf. Es war Freitag Vormittag und schon ganz schön was los. Ich trug erst noch die Sonnenbrille, so dass ich die Leute
in unserer unmittelbaren Nähe relativ unauffällig betrachten konnte, aber diese schienen kaum bis gar nicht von dieser stattlichen Frau
von ca. 190cm Länge (bei 87kg) Notiz zu nehmen. Zumindest war es für uns/mich nicht erkennbar.
Tja und dann kam die Bahn - ich hatte kurz zuvor die Brille gewechselt, da es in der Station doch etwas zu dunkel dafür war - und ich stieg als erstes ein, gefolgt von meiner Frau. Ich schaute mich um und entdeckte bei einem 4-er Platz, sprich 2 sich gegenüber stehenden Bänken, noch 3 freie Plätze. Der eine war von einer ca. 40-jährigen Frau belegt, der ich mich direkt gegenüber setzte während meine Frau neben ihr Platz nahm. Die Dame blickte kurz hoch und zog etwas die Beine an, damit ich auch genug Platz hätte.
Wir sollten zwar nur 2 Stationen bis zum Hauptbahnhof benötigen, aber aufgrund eines technischen Defektes am Türmechanismus verzögerte sich die Abfahrt um ca. 10Minuten und so gab es ausreichend Gelegenheit für mein Gegenüber wie auch andere Insassen, mich bei Bedarf einer eingehenderen Betrachtung zu unterziehen. Mein Gegenüber blickte mich auch mehrfach an, aber bis auf ein leichtes Lächeln ihrerseits war von mir keine weitere Reaktion in meiner näheren Umgebung festzustellen.
Nachdem wir am Hauptbahnhof angekommen waren, begaben wir uns in die Menschenmenge, die allerdings an solchen
Örtlichkeiten meist mit sich selbst beschäftigt ist, sprich auf dem Weg zum Zug/ der U-Bahn oder aus dem Bahnhof heraus
zu ihrem nächsten Ziel.
Wir verließen den Bahnhof durch die Galerie Kaufh.. und sahen uns zuvor dort noch einige Handtaschen an — kann Frau
eigentlich nicht genug haben und wir hatten natürlich jeweils unsere Handtaschen mit — und ich nutzte die Gelegenheit,
mich mit einer der Handtaschen, die ich dann doch nicht kaufte, in einem großen Wandspiegel einem prüfenden Blick zu
unterziehen. Nochmal kurz mit den Fingern durch die Haare, und dann hinaus ins Vergnügen.
Wir verließen das Kaufhaus und fanden uns dann auf dem Willy-Brandt-Platz wieder mit Ziel Kettwiger Straße, um von dort
zu den Einkaufsgalerien zu gelangen.
Mittlerweile war es so gegen 1230Uhr und wer sich in Essen auskennt, der weiß, wie es bei sommerlichen Temperaturen
am Freitagmittag in den Straßenlokalen der Fußgängerzone zugeht — RAPPELVOLL! So, und nun hatte meine Frau auch Durst
und wir mussten, um einen Platz zu finden, auch entsprechend Tuchfühlung zu diesen Lokalitäten halten.
In Anbetracht des Sonnenscheins = Scheinwerfer entwickelte sich das Ganze dann für mich zu einem gefühlten Schaulaufen.
Denn die Leute saßen bei Getränken/Essen an ihren Tischen, das Gros den Blick Richtung Fußgängerzone gewandt.
Was gibt es auch schöneres, als bei einem leckeren Cappuccino o.ä. die vorbeiziehende Karawane zu begutachten?!
Ich trug zwar wieder meine Sonnenbrille, aber getraute mich zu Beginn doch nicht, den Blick nach rechts oder links zu wenden
sondern blickte eher nach unten, bis mich meine Frau darauf aufmerksam machte.
"Halte dich gerade, Kopf hoch und sei nicht so verkrampft, lächle!!"
Nach einigen Minuten wurde ich dann auch lockerer, nahm sogar mit den Leuten Blickkontakt auf und hörte
dabei u.a. eine Frau sagen: Kuck ma die Beiden da, "¦ wie süß!
So, es wäre müßig und für den/die geneigte-n Leser/-in auch zu langweilig, nun im Detail jeden weiteren Schritt
hier zu beschreiben. Wir suchten Kaufhäuser auf, stöberten hier und dort und besuchten auch zwei Einkaufs-Galerien,
zum einen die Rathaus-G. und zum andern den neuen Einkaufstempel Limbecker Platz (ca. 200 Läden).
Ich möchte aber doch 2 Events erwähnen.
In diesem letztgenannten Tempel gab es auch einen Kosmetik-Laden u.a. mit einem irren Angebot an Nagel-Lacken.
Wir also da rein und das Angebot studiert. Eine junge Verkäuferin (ca. 20-22) kam auch zugleich auf uns zu und fragte,
ob sie helfen könne.
Nein danke, wir schauen erst mal.
Ok, die Damen melden sich, wenn sie Hilfe brauchen, drehte sich um und widmete sich wieder dem Einräumen von neuer Ware in die Auslagen bzw. den darunter befindlichen Schubladen.
Während wir also das Angebot einer näheren Betrachtung unterzogen, kam ich auch neben der Verkäuferin zu stehen,
die dabei - gerade in der Hocke befindlich - eine Schublade mit Ware bestückte.
Dabei schaute sie auf meine durch die FSH schimmernden lackierten Fußnägel und meinte, ja, das ist das richtige Wetter um Fuß zu zeigen und mit Blick auf meine lackierten Fingernägel meinte sie dann: Oh, der sieht mir ja ganz danach aus, das sie den bei uns gekauft haben?!
Nein, nein, antworteten sowohl meine Frau als auch ich im Chor, den haben wir woanders erstanden.
Mittlerweile hatten sich noch 2 weitere junge Verkäuferinnen im Laden eingefunden, während wir, meine Frau und ich,
die einzigen Kunden waren. Wir kauften dann tatsächlich noch 2 Lacke, u.a. in rot-lila Metallic-Optik und wurden dabei
super freundlich bedient und auch verabschiedet. Mag natürlich sein, dass die Mädchen anschließend für die nächste -½ Stunde
Gesprächsstoff hatten, aber das war mir/uns egal.
So, und danach hatte ich meiner Frau ein Eis versprochen. Wir verließen die Galerie und suchten in deren Nähe,
in der Fußgängerzone, eine große Eisdiele auf. Meine Frau überließ die Platzwahl mir. Ich wollte unbedingt draußen
sitzen und zum Einen das tolle Wetter genießen als auch ob meines Aufzugs / Outfits mich nicht verstecken müssen
und dabei die Reaktion des unmittelbaren Umfelds aufnehmen.
Ich steuerte durch die gutbesetzten Stuhl-/Tischreihen, um dann mit ihr an einem freien Tisch Platz zu nehmen.
Dabei gab es wohl Keine/-n, der dabei nicht von uns/mir - zumindest für einen kurzen Blick — Notiz genommen hätte.
Aber alles harmlos, keine vernehmlicher Kommentar, keine bösen Blicke oder sonstige negative Reaktionen.
Kurz darauf erschien die Bedienung um unsere Bestellung aufzunehmen. Da das Eisangebot so reichhaltig war,
baten wir noch um etwas Bedenkzeit. Die Bedienung war so um die Mitte 20, supernett und meine Frau meinte,
wir könnten sie doch bitten, ein Foto von uns zu machen und ob ich mich traue, sie danach zu fragen?
Ich gab dann — mit normaler Stimme wie auch schon zuvor im Kosmetikladen - die Bestellung auf und als die Eisbecher
kamen fragte ich dann auch wegen dem Fotografieren.
Sie: "Aber klar doch, im Zweitberuf bin ich Fotograf, geben sie mir mal gleich den Apparat."
Und dann legte sie auch gleich los, gab Anweisung zum Lächeln und Zusammenrücken und schoss dann mehrere Fotos.
Hatte man bis dato noch keine Notiz von uns genommen, so war hier der Moment gekommen, wo man(n)/Frau aus
der Anonymität etwas heraustrat. Aber was soll"˜s, wir fanden es einfach Klasse und hatten wirklich unseren Spaß. Danach
ging es zurück durch die gesamte Fußgängerzone, zuvor kaufte ich meinem Schatz allerdings noch eine Handtasche, in die
sie sich verguckt hatte. Wollte sie eigentlich nicht, aber die hatte sie sich einfach verdient!
Ende Teil 1 von 2
GlG Melanie59
Hallo liebe Forengemeinde,
heute will ich von meinem 2.-ten Tag en femme in der Öffentlichkeit während unseres Urlaubs berichten,
komplett als Frau zu recht gemacht und das Ganze wieder in Begleitung meiner geliebten Frau.
Nachdem wir schon die saarländische Landeshauptstadt unsicher gemacht hatten,
(mein Bericht: Der erste Auftritt mit der Partnerin in der Öffentlichkeit hier im Forum)
folgte nun einige Tage später der zweite Anlauf, sich als Frau gestylt einer breiten Masse
von Mitmenschen zu stellen und dabei neben dem eigenen Wohl-/Glücksempfinden auch
Eindrücke, Erfahrungen und Reaktionen aufzunehmen.
Nachdem wir am Donnerstag Nachmittag, den 24.Mai, bei ca. 30-° Grad im Schatten unser
Hotel in Essen-Rüttenscheid nach 450km Autofahrt erreicht hatten, packten wir erst mal aus
und informierten uns an der Rezeption über Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten im näheren Umfeld
sowie Verkehrsanbindungen.
Unser Hotel lag in einer Seitenstraße in unmittelbarer Nähe zur U-Bahnstation Rüttenscheider Stern sowie
auch der gleichnamigen Straße, die als heimliche Shopping- und Fressmeile Essens gelten soll.
Wir machten an diesem Nachmittag und Abend, ganz normal als Ehepaar gekleidet, sowohl in Rüttenscheid als auch in der Essener Innenstadt einen ersten Erkundungsgang inklusive Abendessen, um dann relativ zeitig zu Bett zu gehen.
Der kommende Tag sollte dann ganz im Zeichen von mir, sprich dann Melanie stehen.
Wir vereinbarten, dass wir das Frühstück noch geschlechtsspezifisch einnehmen wollten, um mich daran
anschließend auf dem Zimmer zurecht zu machen. Ich malte mir im Bett liegend in Gedanken schon wieder
die unterschiedlichsten Szenarien aus, konnte - trotz der bereits in Saarbrücken gemachten positiven
Erfahrungen - eine gewisse Unruhe/Nervosität auch nicht verbergen, schlief dann aber irgendwann ein und
dies auch mit einer Vorfreude auf den kommenden Tag.
Nachdem wir Freitags ausgiebig das erstklassige Frühstück genossen hatten, begaben wir uns zurück auf"™s Zimmer,
um uns für die Innenstadt zu Recht zu machen. Nachdem ich mich der männlichen Oberbekleidung entledigt hatte,
schlüpfte ich in eine hellbraune leicht glänzende 15Den Kunert-FSH mit unverstärktem Zehenbereich (wir innerhalb meines Berichts nochmal von Relevanz sein), darüber dann einen Figur formenden Body bestückt mit meinen Silis, um anschließend von meinem Schatz
geschminkt zu werden und die Fingernägel zu lackieren.
Als Outfit hatten wir einen schwarzen Rock mit feinen Nadelstreifen sowie eine cremefarbene Bluse gewählt.
Da ich 2 Perücken mitgenommen hatte, entschieden wir/ich uns für den ersten Teil unseres heutigen Programms
für die braune Langhaarperücke, als Schuhwerk sollten wieder die bereits in SB bewährten hellbraunen Riemchen-Sandaletten
mit ca. 6cm Absatz dienen. Gegen 1115Uhr verließen dann 2 Frauen Zimmer 4 des Hotels, meine Frau hinterlegte den Schlüssel
an der Rezeption und wir verließen bei strahlendem Sonnenschein und ca. 24-°C das Hotel Richtung U-Bahnstation, Ziel Essener Innenstadt.
Nun sollte ich also das 1.Mal als Frau gekleidet U-Bahn fahren. In der Station angekommen mussten wir noch ca. 2 Minuten warten,
bis die Bahn eintraf. Es war Freitag Vormittag und schon ganz schön was los. Ich trug erst noch die Sonnenbrille, so dass ich die Leute
in unserer unmittelbaren Nähe relativ unauffällig betrachten konnte, aber diese schienen kaum bis gar nicht von dieser stattlichen Frau
von ca. 190cm Länge (bei 87kg) Notiz zu nehmen. Zumindest war es für uns/mich nicht erkennbar.
Tja und dann kam die Bahn - ich hatte kurz zuvor die Brille gewechselt, da es in der Station doch etwas zu dunkel dafür war - und ich stieg als erstes ein, gefolgt von meiner Frau. Ich schaute mich um und entdeckte bei einem 4-er Platz, sprich 2 sich gegenüber stehenden Bänken, noch 3 freie Plätze. Der eine war von einer ca. 40-jährigen Frau belegt, der ich mich direkt gegenüber setzte während meine Frau neben ihr Platz nahm. Die Dame blickte kurz hoch und zog etwas die Beine an, damit ich auch genug Platz hätte.
Wir sollten zwar nur 2 Stationen bis zum Hauptbahnhof benötigen, aber aufgrund eines technischen Defektes am Türmechanismus verzögerte sich die Abfahrt um ca. 10Minuten und so gab es ausreichend Gelegenheit für mein Gegenüber wie auch andere Insassen, mich bei Bedarf einer eingehenderen Betrachtung zu unterziehen. Mein Gegenüber blickte mich auch mehrfach an, aber bis auf ein leichtes Lächeln ihrerseits war von mir keine weitere Reaktion in meiner näheren Umgebung festzustellen.
Nachdem wir am Hauptbahnhof angekommen waren, begaben wir uns in die Menschenmenge, die allerdings an solchen
Örtlichkeiten meist mit sich selbst beschäftigt ist, sprich auf dem Weg zum Zug/ der U-Bahn oder aus dem Bahnhof heraus
zu ihrem nächsten Ziel.
Wir verließen den Bahnhof durch die Galerie Kaufh.. und sahen uns zuvor dort noch einige Handtaschen an — kann Frau
eigentlich nicht genug haben und wir hatten natürlich jeweils unsere Handtaschen mit — und ich nutzte die Gelegenheit,
mich mit einer der Handtaschen, die ich dann doch nicht kaufte, in einem großen Wandspiegel einem prüfenden Blick zu
unterziehen. Nochmal kurz mit den Fingern durch die Haare, und dann hinaus ins Vergnügen.
Wir verließen das Kaufhaus und fanden uns dann auf dem Willy-Brandt-Platz wieder mit Ziel Kettwiger Straße, um von dort
zu den Einkaufsgalerien zu gelangen.
Mittlerweile war es so gegen 1230Uhr und wer sich in Essen auskennt, der weiß, wie es bei sommerlichen Temperaturen
am Freitagmittag in den Straßenlokalen der Fußgängerzone zugeht — RAPPELVOLL! So, und nun hatte meine Frau auch Durst
und wir mussten, um einen Platz zu finden, auch entsprechend Tuchfühlung zu diesen Lokalitäten halten.
In Anbetracht des Sonnenscheins = Scheinwerfer entwickelte sich das Ganze dann für mich zu einem gefühlten Schaulaufen.
Denn die Leute saßen bei Getränken/Essen an ihren Tischen, das Gros den Blick Richtung Fußgängerzone gewandt.
Was gibt es auch schöneres, als bei einem leckeren Cappuccino o.ä. die vorbeiziehende Karawane zu begutachten?!
Ich trug zwar wieder meine Sonnenbrille, aber getraute mich zu Beginn doch nicht, den Blick nach rechts oder links zu wenden
sondern blickte eher nach unten, bis mich meine Frau darauf aufmerksam machte.
"Halte dich gerade, Kopf hoch und sei nicht so verkrampft, lächle!!"
Nach einigen Minuten wurde ich dann auch lockerer, nahm sogar mit den Leuten Blickkontakt auf und hörte
dabei u.a. eine Frau sagen: Kuck ma die Beiden da, "¦ wie süß!
So, es wäre müßig und für den/die geneigte-n Leser/-in auch zu langweilig, nun im Detail jeden weiteren Schritt
hier zu beschreiben. Wir suchten Kaufhäuser auf, stöberten hier und dort und besuchten auch zwei Einkaufs-Galerien,
zum einen die Rathaus-G. und zum andern den neuen Einkaufstempel Limbecker Platz (ca. 200 Läden).
Ich möchte aber doch 2 Events erwähnen.
In diesem letztgenannten Tempel gab es auch einen Kosmetik-Laden u.a. mit einem irren Angebot an Nagel-Lacken.
Wir also da rein und das Angebot studiert. Eine junge Verkäuferin (ca. 20-22) kam auch zugleich auf uns zu und fragte,
ob sie helfen könne.
Nein danke, wir schauen erst mal.
Ok, die Damen melden sich, wenn sie Hilfe brauchen, drehte sich um und widmete sich wieder dem Einräumen von neuer Ware in die Auslagen bzw. den darunter befindlichen Schubladen.
Während wir also das Angebot einer näheren Betrachtung unterzogen, kam ich auch neben der Verkäuferin zu stehen,
die dabei - gerade in der Hocke befindlich - eine Schublade mit Ware bestückte.
Dabei schaute sie auf meine durch die FSH schimmernden lackierten Fußnägel und meinte, ja, das ist das richtige Wetter um Fuß zu zeigen und mit Blick auf meine lackierten Fingernägel meinte sie dann: Oh, der sieht mir ja ganz danach aus, das sie den bei uns gekauft haben?!
Nein, nein, antworteten sowohl meine Frau als auch ich im Chor, den haben wir woanders erstanden.
Mittlerweile hatten sich noch 2 weitere junge Verkäuferinnen im Laden eingefunden, während wir, meine Frau und ich,
die einzigen Kunden waren. Wir kauften dann tatsächlich noch 2 Lacke, u.a. in rot-lila Metallic-Optik und wurden dabei
super freundlich bedient und auch verabschiedet. Mag natürlich sein, dass die Mädchen anschließend für die nächste -½ Stunde
Gesprächsstoff hatten, aber das war mir/uns egal.
So, und danach hatte ich meiner Frau ein Eis versprochen. Wir verließen die Galerie und suchten in deren Nähe,
in der Fußgängerzone, eine große Eisdiele auf. Meine Frau überließ die Platzwahl mir. Ich wollte unbedingt draußen
sitzen und zum Einen das tolle Wetter genießen als auch ob meines Aufzugs / Outfits mich nicht verstecken müssen
und dabei die Reaktion des unmittelbaren Umfelds aufnehmen.
Ich steuerte durch die gutbesetzten Stuhl-/Tischreihen, um dann mit ihr an einem freien Tisch Platz zu nehmen.
Dabei gab es wohl Keine/-n, der dabei nicht von uns/mir - zumindest für einen kurzen Blick — Notiz genommen hätte.
Aber alles harmlos, keine vernehmlicher Kommentar, keine bösen Blicke oder sonstige negative Reaktionen.
Kurz darauf erschien die Bedienung um unsere Bestellung aufzunehmen. Da das Eisangebot so reichhaltig war,
baten wir noch um etwas Bedenkzeit. Die Bedienung war so um die Mitte 20, supernett und meine Frau meinte,
wir könnten sie doch bitten, ein Foto von uns zu machen und ob ich mich traue, sie danach zu fragen?
Ich gab dann — mit normaler Stimme wie auch schon zuvor im Kosmetikladen - die Bestellung auf und als die Eisbecher
kamen fragte ich dann auch wegen dem Fotografieren.
Sie: "Aber klar doch, im Zweitberuf bin ich Fotograf, geben sie mir mal gleich den Apparat."
Und dann legte sie auch gleich los, gab Anweisung zum Lächeln und Zusammenrücken und schoss dann mehrere Fotos.
Hatte man bis dato noch keine Notiz von uns genommen, so war hier der Moment gekommen, wo man(n)/Frau aus
der Anonymität etwas heraustrat. Aber was soll"˜s, wir fanden es einfach Klasse und hatten wirklich unseren Spaß. Danach
ging es zurück durch die gesamte Fußgängerzone, zuvor kaufte ich meinem Schatz allerdings noch eine Handtasche, in die
sie sich verguckt hatte. Wollte sie eigentlich nicht, aber die hatte sie sich einfach verdient!
Ende Teil 1 von 2
GlG Melanie59