Unsere Geschichte......soweit
Verfasst: Mo 20. Feb 2012, 18:07
Angefangen hat alles im Oktober 2011. Im zarten Alter von 42 Jahren entdeckte ich erst meine weibliche Seite. Es passierte nach einem Streit mit meiner Frau. Bei der Versöhnung vereinbarten wir mehr miteinander zu reden und dem anderen zu erzählen wenn ihn/sie etwas bedrückt oder beschäftigt.
So erzählte ich meiner Frau, das ich einige Wochen zuvor zweimal den selben Traum hatte. In diesem Traum machten sich meine Frau und ich nuttig zurecht, um dann gemeinsam nach draußen zu gehen. Jedesmal wurde ich aber wach, bevor wir das Haus verlassen hatten. Ich sagte meiner Frau, das mich diese Träume sehr beschäftigen und das ich sie nicht zuordnen kann. Zusätzlich verwirrte mich, das ich zweimal das selbe träumte. So etwas war mir, zumindest bewußt, noch nie passiert.
Meine Frau, die übrigens auch hier im Forum als "Warriorin" angemeldet ist, fragte dann ob ich mal Lust hätte ein paar Sachen von ihr zu probieren. Ich willigte ein und so entstand an diesem Abend eine erste, kleine Modenschau. Meine Frau schenkte mir sogar einige ihrer Sachen, die ihr etwas zu groß waren oder die sie einfach nicht mehr anzog. In den nächsten Nächten wiederholte sich dieses Spiel und es machte mir großen Spaß die Klamotten anzuprobieren und das schöne Gefühl von weichen Stoffen auf der Haut zu spüren.
Meine Frau unterstützt mich total in meiner Rolle, sexuell findet sie die Frau in mir allerdings abstoßend, aber das muss ich akzeptieren und da kann ich auch ganz gut mit leben.
Wir haben 3 Kinder (Sohn 19, Tochter 15, Sohn 13). Anfangs vereinbarten meine Frau und ich die Sache für uns zu behalten. Wir merkten aber schnell, das es unmöglich ist, das "Frausein" auf die Nachtstunden zu verlegen. Meine Frau hat dann zuerst unsere Tochter eingeweiht. Sie reagierte total locker und suchte gleich in ihrem Kleiderschrank nach einigen BH's und Shirts für Papa.
Da meine Tochter selbst das Gefühl hat im falschen Körper zu leben und vermutlich transsexuell ist, hatte sie für meine Situation natürlich alles Verständnis der Welt. 2 Tage später haben wir uns dann alle an einen Tisch gesetzt und es auch unserem 13jährigen Sohn erzählt. Auch er reagierte ziemlich gelassen. Wichtig war ihm eigentlich nur, das ich die Frauenrolle erstmal in den eigenen vier Wänden auslebe. Es wäre ihm peinlich, wenn einer seiner Freunde sagen würde:"IIeehh, dein Vater rennt als Frau rum".
Es folgten einige Shoppingtouren mit meiner Frau und ich bekam u. a. mein erstes Paar Pumps. Darauf konnte ich schon nach kurzer Zeit erstaunlich gut laufen. Als nächstes wurden weitere Personen in mein kleines Geheimnis eingeweiht. Da wären z.b. der leibliche Sohn meiner Frau. Er ist fast 20 und wohnt nicht bei uns. Allerdings kommt er gelegentlich übers Wochenende zu Besuch. Auch er hat mit der Sache kein Problem. Ich habe allerdings Probleme, mich ihm als Frau zu zeigen. Ich weiß nicht genau warum. Naja, zumindest hab ich letztes Wochenende schonmal nen Rock angezogen als er da war. Sein Kommentar:"Och...das geht aber. Das hab ich mir schlimmer vorgestellt".
Eingeweiht wurde auch mein Vater, der allerdings fast 500 km entfernt wohnt. Auch er hat keine Probleme damit und er hat mich auch schon als Frau über Skype gesehen. Meine Schwiegermutter und eine Schwägerin wissen ebenfalls Bescheid, genauso wie zwei gute Freunde.
Meine Frau machte und macht sich Sorgen ich könnte nun bi oder gar schwul sein. Als auf einem Plakat ein nackter Mann zu sehen war, fragte sie mich, ob mich das anmachen würde. Für sie muss die Situation schon komisch sein. Sie hat auch offen gesagt, das sie nicht mit mir zusammen gekommen wäre, wenn sie es vorher gewußt hätte. Sie meinte, ich müßte erstmal meine Erfahrungen sammeln, um genau zu wissen, was ich eigentlich will (also die Hörner abstoßen).Ich kann sie schon verstehen, sie hat ja schließlich einen Mann geheiratet.
Ich habe auch schonmal versucht, die ganze Sache zu unterdrücken für ca. 3 Wochen aber es geht nicht. Ich habe alle Sachen genommen und in den Müll geworfen. Meine Frau hat die Sachen wieder rausgeholt. Da meine Frau natürlich ein Recht auf einen Ehemann hat, haben wir sogenannte Frauentage vereinbart. Bei uns ist das Samstag, Sonntag und Montag. Mit dieser Regelung können wir beide ganz gut leben. Meine Frau meint, das es mein Ziel ist, als Frau rauszugehen wenn mir danach zumute ist. Bis dahin ist es aber sicher noch ein weiter Weg, denn ich möchte nicht als Mann erkannt werden, wenn ich rausgehe.
Einen Schritt habe ich aber gewagt. Ich habe in Frauenkleidern Zeitungen ausgetragen...Immerhin! Allerdings war es morgens um 4, wo kein Mensch auf der Strasse ist und die Kapuze hab ich ganz tief ins Gesicht gezogen, denn geschminkt war ich nicht. Dennoch war es ein aufregendes und schönes Erlebnis.
Wir beide haben uns auch schon gefragt, woher diese Neigung kommt. Als Kind bin ich bei Mutter und Oma groß geworden und auch sonst waren eigentlich ständig nur Frauen um mich herum. In der Grundschule hat mich meine Mutter einmal zu Karneval als Mädchen verkleidet und einmal hab ich mit einem Mädchen aus der Nachbarschaft verkleiden gespielt.
Diese Ereignisse liegen aber schon gut 30 Jahre zurück. Eine definitive Antwort auf die Frage haben wir bisher nicht gefunden und ich glaube auch nicht, das es sie gibt. Meine Frau ist sich aber sicher, das diese Neigung schon immer tief in mir geschlummert hat und das ich sie unbewußt einfach verdrängt habe. Im Internet hab ich auch mal einen Test gemacht. Das Ergebnis war ich wäre androgyn. Ich mag es Mann zu sein. Ich mag es aber auch Frau zu sein. Beide Seiten haben ihre Vorteile, finde ich.
Nun gut, jetzt habe ich mich hier mal ein bißchen vorgestellt und ihr wisst ein wenig über Micha-Michelle. In den nächsten Wochen würde ich gern mal ein paar Fotos fürs Profil machen. Außerdem haben meine Frau und ich uns fest vorgenommen, mal den Chat hier zu besuchen.
So erzählte ich meiner Frau, das ich einige Wochen zuvor zweimal den selben Traum hatte. In diesem Traum machten sich meine Frau und ich nuttig zurecht, um dann gemeinsam nach draußen zu gehen. Jedesmal wurde ich aber wach, bevor wir das Haus verlassen hatten. Ich sagte meiner Frau, das mich diese Träume sehr beschäftigen und das ich sie nicht zuordnen kann. Zusätzlich verwirrte mich, das ich zweimal das selbe träumte. So etwas war mir, zumindest bewußt, noch nie passiert.
Meine Frau, die übrigens auch hier im Forum als "Warriorin" angemeldet ist, fragte dann ob ich mal Lust hätte ein paar Sachen von ihr zu probieren. Ich willigte ein und so entstand an diesem Abend eine erste, kleine Modenschau. Meine Frau schenkte mir sogar einige ihrer Sachen, die ihr etwas zu groß waren oder die sie einfach nicht mehr anzog. In den nächsten Nächten wiederholte sich dieses Spiel und es machte mir großen Spaß die Klamotten anzuprobieren und das schöne Gefühl von weichen Stoffen auf der Haut zu spüren.
Meine Frau unterstützt mich total in meiner Rolle, sexuell findet sie die Frau in mir allerdings abstoßend, aber das muss ich akzeptieren und da kann ich auch ganz gut mit leben.
Wir haben 3 Kinder (Sohn 19, Tochter 15, Sohn 13). Anfangs vereinbarten meine Frau und ich die Sache für uns zu behalten. Wir merkten aber schnell, das es unmöglich ist, das "Frausein" auf die Nachtstunden zu verlegen. Meine Frau hat dann zuerst unsere Tochter eingeweiht. Sie reagierte total locker und suchte gleich in ihrem Kleiderschrank nach einigen BH's und Shirts für Papa.
Da meine Tochter selbst das Gefühl hat im falschen Körper zu leben und vermutlich transsexuell ist, hatte sie für meine Situation natürlich alles Verständnis der Welt. 2 Tage später haben wir uns dann alle an einen Tisch gesetzt und es auch unserem 13jährigen Sohn erzählt. Auch er reagierte ziemlich gelassen. Wichtig war ihm eigentlich nur, das ich die Frauenrolle erstmal in den eigenen vier Wänden auslebe. Es wäre ihm peinlich, wenn einer seiner Freunde sagen würde:"IIeehh, dein Vater rennt als Frau rum".
Es folgten einige Shoppingtouren mit meiner Frau und ich bekam u. a. mein erstes Paar Pumps. Darauf konnte ich schon nach kurzer Zeit erstaunlich gut laufen. Als nächstes wurden weitere Personen in mein kleines Geheimnis eingeweiht. Da wären z.b. der leibliche Sohn meiner Frau. Er ist fast 20 und wohnt nicht bei uns. Allerdings kommt er gelegentlich übers Wochenende zu Besuch. Auch er hat mit der Sache kein Problem. Ich habe allerdings Probleme, mich ihm als Frau zu zeigen. Ich weiß nicht genau warum. Naja, zumindest hab ich letztes Wochenende schonmal nen Rock angezogen als er da war. Sein Kommentar:"Och...das geht aber. Das hab ich mir schlimmer vorgestellt".
Eingeweiht wurde auch mein Vater, der allerdings fast 500 km entfernt wohnt. Auch er hat keine Probleme damit und er hat mich auch schon als Frau über Skype gesehen. Meine Schwiegermutter und eine Schwägerin wissen ebenfalls Bescheid, genauso wie zwei gute Freunde.
Meine Frau machte und macht sich Sorgen ich könnte nun bi oder gar schwul sein. Als auf einem Plakat ein nackter Mann zu sehen war, fragte sie mich, ob mich das anmachen würde. Für sie muss die Situation schon komisch sein. Sie hat auch offen gesagt, das sie nicht mit mir zusammen gekommen wäre, wenn sie es vorher gewußt hätte. Sie meinte, ich müßte erstmal meine Erfahrungen sammeln, um genau zu wissen, was ich eigentlich will (also die Hörner abstoßen).Ich kann sie schon verstehen, sie hat ja schließlich einen Mann geheiratet.
Ich habe auch schonmal versucht, die ganze Sache zu unterdrücken für ca. 3 Wochen aber es geht nicht. Ich habe alle Sachen genommen und in den Müll geworfen. Meine Frau hat die Sachen wieder rausgeholt. Da meine Frau natürlich ein Recht auf einen Ehemann hat, haben wir sogenannte Frauentage vereinbart. Bei uns ist das Samstag, Sonntag und Montag. Mit dieser Regelung können wir beide ganz gut leben. Meine Frau meint, das es mein Ziel ist, als Frau rauszugehen wenn mir danach zumute ist. Bis dahin ist es aber sicher noch ein weiter Weg, denn ich möchte nicht als Mann erkannt werden, wenn ich rausgehe.
Einen Schritt habe ich aber gewagt. Ich habe in Frauenkleidern Zeitungen ausgetragen...Immerhin! Allerdings war es morgens um 4, wo kein Mensch auf der Strasse ist und die Kapuze hab ich ganz tief ins Gesicht gezogen, denn geschminkt war ich nicht. Dennoch war es ein aufregendes und schönes Erlebnis.
Wir beide haben uns auch schon gefragt, woher diese Neigung kommt. Als Kind bin ich bei Mutter und Oma groß geworden und auch sonst waren eigentlich ständig nur Frauen um mich herum. In der Grundschule hat mich meine Mutter einmal zu Karneval als Mädchen verkleidet und einmal hab ich mit einem Mädchen aus der Nachbarschaft verkleiden gespielt.
Diese Ereignisse liegen aber schon gut 30 Jahre zurück. Eine definitive Antwort auf die Frage haben wir bisher nicht gefunden und ich glaube auch nicht, das es sie gibt. Meine Frau ist sich aber sicher, das diese Neigung schon immer tief in mir geschlummert hat und das ich sie unbewußt einfach verdrängt habe. Im Internet hab ich auch mal einen Test gemacht. Das Ergebnis war ich wäre androgyn. Ich mag es Mann zu sein. Ich mag es aber auch Frau zu sein. Beide Seiten haben ihre Vorteile, finde ich.
Nun gut, jetzt habe ich mich hier mal ein bißchen vorgestellt und ihr wisst ein wenig über Micha-Michelle. In den nächsten Wochen würde ich gern mal ein paar Fotos fürs Profil machen. Außerdem haben meine Frau und ich uns fest vorgenommen, mal den Chat hier zu besuchen.