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Gefahr durch KO„Tropfen

Verfasst: Do 2. Feb 2012, 09:17
von Anne-Mette
Karl-Heinz Ritzmann, der Leiter des Weißen Ringes Flensburg schlägt Alarm. Während seiner zwölfjährigen Tätigkeit bei der Opferhilfe habe er es bis zum Herbst letzten Jahres lediglich mit einem Vorfall zu tun gehabt. Seit Oktober betreut der gemeinnützige Verein fünf offenbar missbrauchte Frauen. "Es scheint sich ein Trend einzuschleichen, Frauen mit relativ einfachen Mitteln wehrlos zu machen", meint Ritzmann und spielt auf die steigende Zahl von Sexualverbrechen durch K.o.-Tropfen an. Online ist die Substanz problemlos und preiswert verfügbar.

Die Dunkelziffer dürfte enorm hoch sein. Denn viele Betroffene mögen sich aus Scham oder wegen als peinlich empfundener Erinnerungslücken niemandem anvertrauen. Beweise sind kaum zu erbringen.

Das ist natürlich nicht nur ein regionales Phänomen, sondern viele Städte im In- und Ausland sind betroffen.
Sicherlich sind auch nicht nur Frauen betroffen.
Deshalb sollte auch hier noch einmal zur Vorsicht aufgerufen werden: nicht "blauäugig" mit Unbekannten treffen!

Re: Gefahr durch KO„Tropfen

Verfasst: Do 2. Feb 2012, 09:27
von Nicoletta_CD
Danke für den Tipp, am besten man lässt ich einen ungeöffnete Flasche (bei Bier/Alkopos z. B.) geben oder man lässt sein Glas nicht aus den Augen, hält es am besten in den Händen, bis es leer ist.

Re: Gefahr durch KO„Tropfen

Verfasst: Mi 24. Okt 2012, 22:33
von Lina
Nicoletta_CD hat geschrieben:Danke für den Tipp, am besten man lässt ich einen ungeöffnete Flasche (bei Bier/Alkopos z. B.) geben oder man lässt sein Glas nicht aus den Augen, hält es am besten in den Händen, bis es leer ist.
Knock-out-Tropfen - das Klingt wie aus einem schlechten Agentenfilm aber das Phänomen ist real und auch nicht wirklich neu. Schon vor 20 Jahren als ich für die zentrale Schadensretulierungsstelle mehrerer Reiseversicherungen arbeitete, hatte ich öfter solche Fälle auf dem Tisch. Meistens sind die Opfer einfach irgendwo in der Disco wieder aufgewacht, aber ohne Geld, Pass etc. Es kam immer so wellenweise, erst aus einer, dann auseiner anderen europäischen Großstadt. Knock-out-Tropfen lassen sich leider ziemlich leicht zusammenmischen.

Nur als allgemeine Warnung, falls jemand hier mitliest, der auf "gute" Ideen kommt. Es handelt sich um Körperverletzung und ist nicht ganz ungefährlich. Es besteht nämlich immer die Gefahr, dass jemand gar nicht wieder aufwacht, wenn z.B. überdosiert wird oder eine allergische Reaktion auftritt. Dann steht Todschlag auf der Rechnung und dann wird mit Sicherheit auch wesentlich intensiver nach einem Täter gesucht ...

Gefahr durch und Schutz vor KO„Tropfen und unliebsamer Folge

Verfasst: So 23. Dez 2012, 23:13
von Inga
Hallo, miteinander,

wegen aktueller Fälle gibt es auf den Internetseiten der Bremer Polizei ausführlichere Infos zu K.O.-Tropfen und wie man sich davor schützen kann.

Mehr unter dem link: http://www.polizei.bremen.de/sixcms/det ... .c.4168.de

Liebe Grüße
Inga

Re: Gefahr durch und Schutz vor KO„Tropfen und unliebsamer F

Verfasst: Fr 19. Jul 2013, 19:58
von Jasmine
Inga hat geschrieben:Hallo, miteinander,

wegen aktueller Fälle gibt es auf den Internetseiten der Bremer Polizei ausführlichere Infos zu K.O.-Tropfen und wie man sich davor schützen kann.

Mehr unter dem link: http://www.polizei.bremen.de/sixcms/det ... .c.4168.de

Liebe Grüße
Inga
tolle Info, danke

Gruss Jasmine