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HU„Berlin: Kinder aus Regenbogenfamilien in der Schule

Verfasst: Di 15. Nov 2011, 15:20
von Anne-Mette
Es geht um eine Studie, die europaweit durchgeführt wurde

School is out?!
Empowering schools — challenging normalities and discrimination
Strategien für eine Schule ohne Ausgrenzungen
Internationale Fachkonferenz am 2.12.2011 in Berlin

Es ist soweit: Die Ergebnisse der Studie zu Erfahrungen von Kindern in Regenbogenfamilien in der Schule liegen vor und werden nun vorgestellt. Die Studie hat die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen, die mit Eltern aufwachsen, die sich als lesbisch, schwul, bi-sexuell, trans* oder queer (LGBT*Q) identifizieren, untersucht. Wir haben danach gefragt, ob und in welcher Weise sie Diskriminierung erleben und welche Strategien sie im Umgang mit befürchteten oder erlebten Formen von Gewalt entwickelt haben und einsetzen.
http://www.gender.hu-berlin.de/rainbowc ... /aktuelles

Mit den Fragen zu den "Kindern aus Regenbogenfamilien" beschäftigte sich eine qualitative Studie, die in drei verschiedenen europäischen Ländern durchgeführt wurde. Forscher_innenteams in Deutschland, Schweden und Slowenien befragten insgesamt 80 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren, die in ganz verschiedenen Familienkonstellationen aufwachsen und unterschiedliche Schultypen besuchen.

Weiter heißt es:

Die Ergebnisse der Studie werden genutzt um gemeinsam mit Expert_innen ein Manual* für Lehrer_innen und Sozialpädagog_innen2 zu entwickeln.
*Diese Materialien sind gedacht als Instrumente um direkter und indirekter Diskriminierung von Regenbogenkindern in der Schule entgegenzuwirken. Pägagog_innen soll die Möglichkeit angeboten werden sich mit Erfahrungen der Kindern und Jugendlichen aus Regebogenfamilien und der Vielfalt von unterschiedlichen Familienkonstellationen auseinanderzusetzen und damit ihre pädagogische Arbeit zu bereichen. Die Materialen basieren wesentlich auf den Aussagen und Einschätzungen der befragten Kinder und Jugendlichen dazu was sie als unterstützend und hilfreich erlebt haben und auf was sie zurückgreifen konnten, wenn sie Erfahrungen mit Diskriminierung oder Tabuisierung gemacht haben.