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Queere Sichtbarkeit in Gefahr: Warum Liebe immer noch Gewalt provoziert | Sonntagsblatt
Verfasst: So 15. Feb 2026, 18:31
von Anne-Mette
Re: Queere Sichtbarkeit in Gefahr: Warum Liebe immer noch Gewalt provoziert | Sonntagsblatt
Verfasst: Mo 16. Feb 2026, 19:15
von Jaddy
Wir queeren Menschen wollen keine Sonderbehandlung. Wir wollen Akzeptanz oder zumindest eine friedliche Gleichgültigkeit. Wir wollen uns sicher fühlen – etwas, das uns momentan immer mehr entgleitet. Deshalb ist ein Regenbogenanstecker an der Jacke oder ein solidarischer Sticker an der Ladentür eben kein bloßer Lifestyle, sondern ein Signal, das uns sagt: "Hier bist du sicher." Denn als homosexuelle Person weiß man nie, wem gegenüber man sich outen darf, wo man ohne Sorge Händchen halten oder seine Partnerin küssen kann. [und trans / nichtbinäre Personen können sich nicht wirklich "tarnen".]
...
Wer jetzt sagt: "Dann mach den Heiratsantrag halt nicht öffentlich, das muss doch nicht sein", spricht aus einer bequemen, privilegierten Warte. Wer seine Liebe überall zeigen, überall hinreisen und überall ohne Angst leben kann, hat leicht reden.
Deswegen mein Appell an alle, die sich solidarisieren wollen: Regenbogen-Emojis auf Social Media sind ein schöner Anfang. Aber echte Unterstützung zeigt sich dort, wo es ungemütlich wird. Im Bus, wenn gepöbelt wird. Im Fußballstadion, wenn beleidigende Sprüche fallen. Im Freundeskreis, wenn jemand etwas Ausgrenzendes sagt.
Steht auf, wenn es brenzlich wird. Erkennt das Risiko an, das wir täglich eingehen. Solidarität ist kein Klick, sie ist eine Handlung.
yes-heart.gif
Re: Queere Sichtbarkeit in Gefahr: Warum Liebe immer noch Gewalt provoziert | Sonntagsblatt
Verfasst: Do 19. Feb 2026, 17:14
von Anne-Mette
Inzwischen stellt sich bei queer.de die Frage:
"Homophoben" Überfall vorgetäuscht? Hausdurchsuchung bei Schiedsrichter
https://www.queer.de/detail.php?article_id=56923