Seite 1 von 1

Vor allem die Jugend grenzt queere Menschen in Kellinghusen aus | shz (Abo)

Verfasst: Mi 27. Nov 2024, 17:06
von Anne-Mette
Nach einem Jahr Queer-Brunch gibt es ein ernüchterndes Fazit: Ein offenes und selbstverständliches Miteinander von queeren und nicht-queeren Menschen gebe es auch 55 Jahre nach dem ersten CSD in den USA noch nicht.

Der Queer-Brunch in der Störstadt schreibt Erfolgsgeschichte. Nach einem Jahr hat sich das zweimonatliche Treffen im Café "Bi uns to Huus" zu einer beliebten Adresse für queere Menschen (lesbisch, schwul, bi, poli, gender fluid, trans, Regenbogenfamilie und andere) aus der Region entwickelt. Anfängliche Bedenken, Ängste und Aufgeregtheit seien durch den herzlichen und warmen Empfang sogleich verflogen. "Alle fühlten sich schnell mittendrin", sagt Initiatorin Shoshana Brandt, die mit ihrer Frau Susanne und ihren beiden Kindern in einer Regenbogenfamilie lebt.


https://www.shz.de/lokales/kellinghusen ... s-48045255

Das Vorurteil, eine Großstadt sei toleranter als der ländliche Raum, würde sich nicht (grundsätzlich) bestätigen, ist zu lesen.
Trotzdem werden die erlebten Ausgrenzungen als schmerzhaft empfunden.