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Claudia Pechstein rechnet mit "Wokeness„Wächtern“ ab | SHZ

Verfasst: Do 15. Aug 2024, 08:52
von Anne-Mette
Eine "Kolumne"...


Wer an Vater und Mutter glaubt, sei homophob; wer Gesetzestreue von Einwanderern erwartet, sei rassistisch — Olympiasiegerin Claudia Pechstein rechnet mit "links-woken Gutmenschen" ab und kritisiert, "Mehltau" lege sich über Deutschland.

Über ihre Vergangenheit

Nie das Gefühl gehabt, in der DDR eingesperrt zu sein

Wer sich das antun will (ist sogar frei abrufbar):
https://www.shz.de/deutschland-welt/pol ... r-47580639

Re: Claudia Pechstein rechnet mit "Wokeness„Wächtern“ ab | SHZ

Verfasst: Do 15. Aug 2024, 09:12
von _Janine_
Ich finde es immer wieder bezeichnend, wenn sich diese Leute in ihren Texten immer selbst widersprechen:
Sie schreibt z.B. sie habe sich in der DDR nie eingesperrt gefühlt, beklagt dann aber immer wieder verschiedene Unterdrückungsformen, die damals Alltag waren.

Ebenso ist es immer bezeichnend, wenn der "Gegenseite" immer pauschalisierende Aussagen angedichtet werden und der Klassiker, zu einer schweigenden Mehrheit zu gehören.

Auf der einen Seite Rebellen, auf der anderen Seite Untertanen.
Man nimmt sich immer das vom Buffet, was einem gerade passt.

An dieser Stelle fällt mir auch wieder der Satz von Wolf Biermann in dem Zeit Interview ein (frei aus dem Gedächtni):
In der Diktatur zu feige, in der Demokratie plötzlich auf den Barrikaden.

Dieser imaginäre Widerstandskampf gegen etwas, dass eigentlich nur Vorteile für alle bringen würde, eine friedlicher Gesellschaft, einfach ein schöneres Leben...
Ich kann mir nicht ausmalen, wieviel Frust und Selbsthass in diesen Menschen stecken muss, um ständig diesen Kulturkampf zu befeuern, der letztlich niemanden etwas bringen wird.
Außer den machthungrigen Profiteuren davon, denen so Leute wie Pechstein und die anderen Mitschreier letztlich auf gut deutsch scheißegal sind, solange sie endlich an die Schalthebel der macht gelangen...

Einfach nur wieder ein trauriges Beispiel von sinnlosen Kulturkampf

Re: Claudia Pechstein rechnet mit "Wokeness„Wächtern“ ab | SHZ

Verfasst: Do 15. Aug 2024, 09:43
von ExUserIn-2026-04-08
Anne-Mette hat geschrieben: Do 15. Aug 2024, 08:52 Wer sich das antun will
Ich habe das einmal angefangen, aber wieder abgebrochen. Es ist mir zu blöd ...

Das Zitat
In der Diktatur zu feige, in der Demokratie plötzlich auf den Barrikaden.
heißt wohl korrekt:
-»Die, die zu feige waren in der Diktatur, rebellieren jetzt ohne Risiko gegen die Demokratie-« ... -»Den Bequemlichkeiten der Diktatur jammern sie nach, und die Mühen der Demokratie sind ihnen fremd.-«
z.B. hier: https://www.juedische-allgemeine.de/kul ... emokratie/

Re: Claudia Pechstein rechnet mit "Wokeness„Wächtern“ ab | SHZ

Verfasst: Do 15. Aug 2024, 10:01
von _Janine_
Vielen Dank, das korrekte Zitat hatte ich auf die Schnelle nicht gefunden (smili)

Re: Claudia Pechstein rechnet mit "Wokeness„Wächtern“ ab | SHZ

Verfasst: Do 15. Aug 2024, 17:20
von Violetta Arden
Wird wohl wieder shitstorm geben. Was ist falsch daran eine intakte Familie gut zu finden und Asylbewerber zu verpflichten, sich an die Gesetze zu halten ?

Re: Claudia Pechstein rechnet mit "Wokeness„Wächtern“ ab | SHZ

Verfasst: Do 15. Aug 2024, 18:48
von ExUserIn-2026-04-08
Ohne jeden Shitstorm. Die Aussage, die transportiert werden soll, ist doch eine ganz andere:
Das ist adressiert an all"˜ jene, die, die in ihrer finanziell sorgenfreien Wokenessblase leben und uns diktieren wollen, was wir zu tun und zu lassen haben. Uns, damit meine ich die schweigende Mehrheit in Deutschland. Diejenigen, die in Familien mit Vater, Mutter, Kind leben. Die im Sommer gerne Bratwürste und Steaks auf den Grill legen. Die in Partylaune nach "Atemlos" von Helene Fischer tanzen. Die im Benziner an die Ostsee in den Urlaub fahren. Die Gendern für einen schweren Sprachunfall halten.
Damit macht sie sich zur Sprecherin einer "schweigenden Mehrheit". Ist sie das wirklich und wenn sie das glaubt, wieso eigentlich ? Nach meiner Erfahrung sind das eher keine Mehrheit, denn, und hier vermute ich nur, gibt es ziemlich viele Menschen, die schon einsehen, dass für unsere Lebenssituation in diesem Land einiges getan werden muss, um z.B. unsere Lebensressourcen zu erhalten. Und genau das ist die Aufgabe des Staates. Wir leben nicht in einer Diktatur, wie sie vermutet, sondern noch in einer Demokratie mit Spielregeln.