Seite 1 von 1

TAZ Queer Talk

Verfasst: Fr 21. Jun 2024, 07:15
von Marlene K.
Ich weise hier auf ein poblematische Veranstaltung hin, die im Pride Monat in Berlin stattfindet. Vielleicht ist ja die eine oder der andere bereit, zusammen mit mir auch andere Meinungen hier einzubringen:
https://www.facebook.com/events/4768003 ... f=newsfeed

Re: TAZ Queer Talk

Verfasst: Fr 21. Jun 2024, 08:42
von Svetlana L
Hallo Marlene,

ich habe nur Amelung und Feddersen gelesen und kann mir denken, in welche Richtung diese Veranstaltung gehen wird ...

Leider bin ich am 05.07. noch nicht wieder in Berlin :-(

Re: TAZ Queer Talk

Verfasst: Mi 26. Jun 2024, 14:01
von Svetlana L
Hallo zusammen,

weil in diesem Thema auch schon der Name Amelung fiel (der scheint gerade auf "Deutschland-Tournee" zu sein) ein Hinweis auf einen Kommentar von Nora Eckert (wie immer auf den Punkt gebracht) auf queer.de zu einer Veranstaltung der VW-Stiftung zum Thema "Wann ist eine Frau eine Frau und ein Mann ein Mann". Teilnehmende waren u. a. Amelung und die Bundestagsabgeordnete Mareike Lotte Wulf, beide gegen das Selbstbestimmungsgesetz. Die Einladung einer betroffenen Person wurde scheinbar "vergessen" (ein Schelm, wer Böses dabei denkt). Und man kann sich vorstellen, in welche Richtung der TAZ Queer Talk gehen wird (um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen)

queer.de: "Transfeindliche Töne auf Schloss Herrenhausen"

Nachtrag: Hier auch der Link zur Veranstaltung: https://www.youtube.com/watch?v=ULwoeT4Jypo

Re: TAZ Queer Talk

Verfasst: Mi 26. Jun 2024, 17:51
von missy
Ich hab' reingehört.
5 Minuten.
O-Ton: "Für Menschen, die betroffen sind ..."
Das kam mehrfach.
ICH BIN NICHT BETROFFEN !!!
Als ob ich geschädigt bin. Beschädigt. Nicht in Ordnung. Kaputt.
Schwer auszuhalten. Zumindest für mich.
Gruß
missy

Re: TAZ Queer Talk

Verfasst: Sa 6. Jul 2024, 11:04
von Marlene K.
Wie angekündigt war ich vor Ort. Erst einmal wurde die Veranstaltung wegen des Achtelfinals bis nach dem Spiel verschoben. Herrn Feddersens Gesicht entgleiste als er mich sah, was mir eine Freude war.
Das Fussballspiel bot mir die Gelegenheit kurz in der Textsammlung zu blättern, die das vorgestellte Jahrbuch ja ist. Keine Überraschung in der politischen Haltung dort.
Keine Überraschung waren auch die Teilnehmenden, allerdings auch keine ernst zu nehmenden Diskussionspartner. Nur vereinzelt gab es am Rande Stimmen die das gesagte hinterfragten.
Die Teilnehmerzahl war für eine sich selbst so wichtig nehmende Initiative Queer Nations, die kurioser Weise die Selbstbezeichnung "queer" als gefährlich ablehnt in den meisten Texten, recht überschaubar und wenig divers in Auftreten und Meinung.

Ich bin nach fünf Minuten gegangen und habe lieber meinen Wein bei einem angenehmen Gespräch mit einem anderen TAZ Mitarbeiter geleert.