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Gewalt und kein Ende „ dieses Mal gegen einen Erzieher

Verfasst: Do 23. Jun 2011, 19:18
von Anne-Mette
Schon früher ist mir aufgefallen, dass man es als Betreuer von Kindern nicht einfach hat. Mit meiner Kindergruppe war ich kaum in einen Bus eingestiegen, da wurde ich schon vom Busfahrer angemacht: "... dann fliegen sie raus!" Dabei bin ich meistens von Busfahrern fair behandelt worden und einige haben uns sogar geholfen.
Wenn ich mit meiner Kindergruppe zu Fuß unterwegs war, sind wir öfter beschimpft worden, obwohl unsere Ausflüge immer recht geordnet abliefen.
Der Gipfel war, als mir einer empfahl: "Geh doch in den Osten!

Nun zu einem aktuellen Fall; nein - nicht aus der Bildzeitung, sondern aus dem Polizeibericht (smili)


Kein Verständnis für spielende Kinder - Erzieher angegriffen
Friedrichshain-Kreuzberg

Weil ihnen offensichtlich die Geräuschskulisse spielender Kinder zu laut war, griffen zwei Männer heute Vormittag einen Erzieher in Kreuzberg an und verletzten ihn dabei leicht. Der 32-Jährige beaufsichtigte gegen 10 Uhr 30 gemeinsam mit seiner 48-jährigen Kollegin eine Kindergartengruppe auf einem öffentlichen Spielplatz im Hinterhof eines Wohnhauses in der Admiralstraße. Von den dabei entstandenen üblichen Geräuschen der rund ein Dutzend Kinder fühlte sich ein Mieter im Alter von 39 Jahren gestört, der auf seinen Balkon trat und den Betreuer lautstark anschrie. Dabei forderte er ihn auf, dafür zu sorgen, dass die Kleinen im Alter von zwei bis fünf Jahrenes ruhiger werden. Kurz darauf erschien der Mieter im Hof und stürmte mit einem Unbekannten wortlos auf den 32-Jährigen zu. Beide Männer attckierten den Erzieher mit Schlägen und Tritten, brachten ihn zu Boden und malträtierten ihn vor den Augen der weinenden Kinder weiter. Erst als die 48-Jährige um Hilfe schrie und Passanten auf das Geschehen aufmerksam machte, flüchteten die Angreifer in das Wohnhaus zurück. Alarmierte Polizisten begaben sich zu der Wohnung des 39-Jährigen und nahmen dessen Personalien auf. Den zweiten Mann konnten sie nicht finden. Auch der Mieter wollte keine Angaben zu seinem Komplizen machen. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Der Betreuer erlitt bei dem Übergriff Prellungen und Hautabschürfungen am Kopf, im Gesicht und an der Hüfte, brauchte aber nicht behandelt zu werden.