Du lebst jetzt als Frau, dann sei auch eine Frau!
Verfasst: Sa 11. Mai 2024, 15:59
Hallo,
da ich es nicht in meinem Thread "Mein Weg" einbringen möchte, so will ich hier ein Thema anschneiden, was aus meiner Sicht nicht uninteressant ist.
Den Anstoß bekam ich von meiner Schulfreundin. Wir verbrachten in der letzten Zeit viel Zeit miteinander. Vor rund einem dreiviertel Jahr fanden wir uns wieder. Natürlich musste ich ihr von meiner Veränderung und dem Weg der hinter mir lag und dem was noch vor mir liegt erzählen. Sie nahm es positiv auf, wären wir jetzt auch sonst noch Freundinnen. Zum Zeitpunkt unseres Wiederfindens setzte bei mir gerade die weibliche Pubertät ein, den Hormonen sei dank. Gleichzeitig kämpfte ich noch um die Genehmigung der GAOP. Was bedeutete, ich musste immer wieder meinen Leidensdruck beweisen. Wie eine Leier immer wieder über meine Entwicklung berichten, beim Psychologen gegen über der Krankenkasse, bei Ärzten. In mir baute sich ein Automatismus auf. Auch wenn ich gute Freundinnen traf, versuchte ich mich für meine Transition zurechtfertigen. Was ihnen gegenüber völlig unsinnig ist. Denn sie unterstützen mich ja auch. Nur wollte es nicht so leicht in meinen Kopf.
Und da kam meine Schulfreundin, und haute eines Tages den Satz auf den Tisch. "Du lebst als Frau, dann sei auch eine Frau!" Das hat gesessen. Ich musste eine Weile nachdenken. Und sie hat so recht. Frau sein hat viel Fassetten. Mein Weg zur Frau ist mit der Personenstands- und Vornamensänderung und der GAOP noch längst nicht abgeschlossen. Vieles geschieht im Kopf. Da sind noch alte Zöpfe drin, welche ich abschneiden und entsorgen muss. Alte Zöpfe, damit meine ich alte Denkmuster, von denen ich mich lösen muss. Dank meiner Freundin bin ich auf einen Guten Weg, diese Zöpfe los zu werden. Und macht so Platz für neues, weibliches Denken. Das mit dem Rechtfertigen ist langsam verschwunden. Den die letzten bürokratischen Hürden sind genommen. Nur auf den OP-Termin warte ich noch. Ich bin jetzt ich, eine Frau nicht mehr und nicht weniger.
Viele liebe Grüße von Magdalena
da ich es nicht in meinem Thread "Mein Weg" einbringen möchte, so will ich hier ein Thema anschneiden, was aus meiner Sicht nicht uninteressant ist.
Den Anstoß bekam ich von meiner Schulfreundin. Wir verbrachten in der letzten Zeit viel Zeit miteinander. Vor rund einem dreiviertel Jahr fanden wir uns wieder. Natürlich musste ich ihr von meiner Veränderung und dem Weg der hinter mir lag und dem was noch vor mir liegt erzählen. Sie nahm es positiv auf, wären wir jetzt auch sonst noch Freundinnen. Zum Zeitpunkt unseres Wiederfindens setzte bei mir gerade die weibliche Pubertät ein, den Hormonen sei dank. Gleichzeitig kämpfte ich noch um die Genehmigung der GAOP. Was bedeutete, ich musste immer wieder meinen Leidensdruck beweisen. Wie eine Leier immer wieder über meine Entwicklung berichten, beim Psychologen gegen über der Krankenkasse, bei Ärzten. In mir baute sich ein Automatismus auf. Auch wenn ich gute Freundinnen traf, versuchte ich mich für meine Transition zurechtfertigen. Was ihnen gegenüber völlig unsinnig ist. Denn sie unterstützen mich ja auch. Nur wollte es nicht so leicht in meinen Kopf.
Und da kam meine Schulfreundin, und haute eines Tages den Satz auf den Tisch. "Du lebst als Frau, dann sei auch eine Frau!" Das hat gesessen. Ich musste eine Weile nachdenken. Und sie hat so recht. Frau sein hat viel Fassetten. Mein Weg zur Frau ist mit der Personenstands- und Vornamensänderung und der GAOP noch längst nicht abgeschlossen. Vieles geschieht im Kopf. Da sind noch alte Zöpfe drin, welche ich abschneiden und entsorgen muss. Alte Zöpfe, damit meine ich alte Denkmuster, von denen ich mich lösen muss. Dank meiner Freundin bin ich auf einen Guten Weg, diese Zöpfe los zu werden. Und macht so Platz für neues, weibliches Denken. Das mit dem Rechtfertigen ist langsam verschwunden. Den die letzten bürokratischen Hürden sind genommen. Nur auf den OP-Termin warte ich noch. Ich bin jetzt ich, eine Frau nicht mehr und nicht weniger.
Viele liebe Grüße von Magdalena