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Superintendentin erläutert queer„feministisches Krippenspiel
Verfasst: Sa 23. Dez 2023, 17:28
von Anne-Mette
Domradio:
"Die Wiedererkennung der Weihnachtsgeschichte"
An Heiligabend gibt es eine Premiere in Berlin. Dann wird dort das erste queer-feministische Krippenspiel in einer Kirche aufgeführt. Superintendentin Silke Radosh-Hinder erklärt, wie man sich das vorstellen kann.
https://www.domradio.de/artikel/superin ... ippenspiel
Re: Superintendentin erläutert queer„feministisches Krippenspiel
Verfasst: Sa 23. Dez 2023, 21:53
von Klaudia
Ganz ehrlich: Finde ich nicht gut. Man muss unsere Belange nicht bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit präsentieren. Diese ist übrigens eindeutig unpassend. Man muss sich nicht wundern, dass viele "Normalos" davon langsam genervt sind.
Re: Superintendentin erläutert queer„feministisches Krippenspiel
Verfasst: So 24. Dez 2023, 11:11
von Diana.65
Anne-Mette hat geschrieben: Sa 23. Dez 2023, 17:28
Domradio:
"Die Wiedererkennung der Weihnachtsgeschichte"
...
Nach meiner Meinung hat Klaudia recht. Ich bin zwar auch für die öffentliche Sichtbarkeit queerer Themen, man muss dieses aber auch nicht unbedingt in jeden Bereich hinein zwängen. Das schafft mehr Ablehnung, als es uns nützt.
Grüße, Diana.
Re: Superintendentin erläutert queer„feministisches Krippenspiel
Verfasst: So 24. Dez 2023, 13:48
von Flora
Eines der schönen Dinge an einer freien Gesellschaft ist, dass Veranstaltungen und Initiativen abseits des Mainstreams möglich sind für die, die es mögen - die anderen müssen ja nicht hingehen.
Problematisch fände ich es allerdings erstens, wenn es sich nicht um ein zusätzliches Angebot handelt, sondern eine vielen Menschen liebgewordene traditionelle Veranstaltung ersetzt. Dann würde tatsächlich eine Minderheit der Mehrheit etwas aufzwingen, was ich wiederum nicht in Ordnung fände. "...Die Geschichte von Weihnachten in die heutige Zeit und in eine spezifische Situation zu übertragen", wie es heißt, sind eben zwei Dinge: da wird die Relevanz eines alten Textes für die heutige Menschheit insgesamt herausgearbeitet (was das tägliche Brot der Kirche ist), und dann auf eine aus Sicht der meisten Menschen schon seeehr spezifische Situation eingeengt.
Und zweitens wäre es dann für mich aus christlicher Sicht noch relevant, ob die Kernbotschaft, dass mit Christus das Licht der Hoffnung für alle Menschen in die Welt gekommen ist, immer noch klar zur Geltung kommt und nicht zum Beiwerk einer queeren Selbstinszenierung wird. Wenn es im Artikel heißt, "es scheint so zu sein, dass hier ein sehr klares Bild vorliegt, wie diese Weihnachtsgeschichte ist" - naja, dann liegt das wohl auch daran, dass sie nun mal seit längerer Zeit schriftlich vorliegt. Grundsätzlich sind aber Menschen, die angenommen werden, obwohl sie der Mehrheitsgesellschaft nicht in den Kram passen, durchaus ein wichtiges biblisches und insbesondere neutestamentliches Thema.
Zusammengefasst: Ich würde die Veranstaltung nicht von vornherein rundweg ablehnen, hoffe aber inständig, dass man da mit dem nötigen Fingerspitzengefühl herangeht (und insbesondere alles, was im Zusammenhang mit dem Thema inhaltlich auch nur ansatzweise sexuell aufgeladen ist, in diesem Rahmen unterlässt). Ziel soll ja vermutlich auch sein, einigen Leuten zu zeigen, dass Kirche für alle da ist, und nicht andererseits viele Leute daran zweifeln lassen, ob das noch ihre Kirche ist.