HRT im Alter
Verfasst: Di 11. Apr 2023, 17:38
Ich bin mit meiner Transidentität ja eine Spätzünderin. Mein Endokrinologe scheint entweder zu wenig Ahnung von HRT zu haben, oder er will es nicht wissen. Vor 3 Jahren habe ich mit der HRT begonnen. Der Endokrinologe verordnete 3 Hub Gynokadin. 2 Hub sollte ich am Morgen, 1 Hub am Abend nehmen. Ich war gutgläubig und legt los. 6 Monate später die erste ischämische Attacke mit Sehstörungen, danach immer häufiger und länger, so wie heute morgen.
Nun habe ich den Beipackzettel mal genauer angesehen. Als Nebenwirkung steht da eindeutig Schlaganfall. In meinem zarten Alter von 65 sollte die Dosis 2 Hub nicht übersteigen. Zwischen den Hüben sollten 24 Stunden liegen. Nun sollte ich Aspirin nehmen, um das Blut zu verdünnen. Das Problem ist aber, dass Aspirin die Wirkung von Östrogen erhöht, was in diesem Fall eher kontraproduktiv ist.
Eine weitere Nebenwirkung im Beipackzettel war ein kreisrunder Hautausschlag, der aussah wie eine Gürtelrose.
Ein weitere Baustelle war dann noch mein Rheumatologe. Ich sagte ihm, dass ich eine HRT mache und was verschreibt er mir, ein Rheumsmittel, das ich wegen der HRT nicht nehmen darf. So steht es zumindest wieder im Beipackzettel.
Also erst mal Rheumamittel abgesetzt. Meine Sehstörung durch den Mini-Schlaganfall wird erst mal vorrangig mit Aspirin behandelt, wegen der Blutverdünnung. Gynokadin wird erst mal auf 2 Hub runter gefahren.
Fazit, ein gesundes Misstrauen gegenüber dem Endokrinologen wird wohl in Zukunft nötig sein.
Nun habe ich den Beipackzettel mal genauer angesehen. Als Nebenwirkung steht da eindeutig Schlaganfall. In meinem zarten Alter von 65 sollte die Dosis 2 Hub nicht übersteigen. Zwischen den Hüben sollten 24 Stunden liegen. Nun sollte ich Aspirin nehmen, um das Blut zu verdünnen. Das Problem ist aber, dass Aspirin die Wirkung von Östrogen erhöht, was in diesem Fall eher kontraproduktiv ist.
Eine weitere Nebenwirkung im Beipackzettel war ein kreisrunder Hautausschlag, der aussah wie eine Gürtelrose.
Ein weitere Baustelle war dann noch mein Rheumatologe. Ich sagte ihm, dass ich eine HRT mache und was verschreibt er mir, ein Rheumsmittel, das ich wegen der HRT nicht nehmen darf. So steht es zumindest wieder im Beipackzettel.
Also erst mal Rheumamittel abgesetzt. Meine Sehstörung durch den Mini-Schlaganfall wird erst mal vorrangig mit Aspirin behandelt, wegen der Blutverdünnung. Gynokadin wird erst mal auf 2 Hub runter gefahren.
Fazit, ein gesundes Misstrauen gegenüber dem Endokrinologen wird wohl in Zukunft nötig sein.