MDR | "Papa, du siehst aus wie ein Mädchen" — Vom Leben im falschen Geschlecht
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Anne-Mette
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Annette
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Re: MDR | "Papa, du siehst aus wie ein Mädchen" — Vom Leben im falschen Geschlecht
Guten Tag
Ein oberflächlicher, aber dennoch gut geschriebener Bericht, zugeschnitten auf die gewöhnliche Leserschaft. Ich schreibe "gewöhnlich" weil die allermeisten Menschen so gut wie gar nicht mit der Thematik vertraut sind. Die kurze Lektüre hat mir dennoch Freude bereitet, gerade deshalb, weil auch ich all das vor knapp drei Monaten erfolgreich hinter mir gelassen habe. Die Bemerkung mit der "Neugeburt" sowie der "Dankbarkeit gegenüber dem Operateur" bestätige ich zu 100%. Vielleicht hätte auch noch der ungeheure Leidensdruck etwas näher beschrieben werden können, denn viele können sich gar nicht ausmalen was dies, und auch die erlösende OP letztendlich bedeuten. Genau das werde ich ja oft gefragt, "Wieso muss so etwas sein?". Meist reicht eine kurze Erklärung über den Leidensdruck dann auch aus.
Danke für den Bericht,
Annette CS
Ein oberflächlicher, aber dennoch gut geschriebener Bericht, zugeschnitten auf die gewöhnliche Leserschaft. Ich schreibe "gewöhnlich" weil die allermeisten Menschen so gut wie gar nicht mit der Thematik vertraut sind. Die kurze Lektüre hat mir dennoch Freude bereitet, gerade deshalb, weil auch ich all das vor knapp drei Monaten erfolgreich hinter mir gelassen habe. Die Bemerkung mit der "Neugeburt" sowie der "Dankbarkeit gegenüber dem Operateur" bestätige ich zu 100%. Vielleicht hätte auch noch der ungeheure Leidensdruck etwas näher beschrieben werden können, denn viele können sich gar nicht ausmalen was dies, und auch die erlösende OP letztendlich bedeuten. Genau das werde ich ja oft gefragt, "Wieso muss so etwas sein?". Meist reicht eine kurze Erklärung über den Leidensdruck dann auch aus.
Danke für den Bericht,
Annette CS
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Bianca D.
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Re: MDR | "Papa, du siehst aus wie ein Mädchen" — Vom Leben im falschen Geschlecht
Moin,
nach dem ich das Video gesehen hatte, war ich doch, gelinde formuliert, entsetzt! Meine Transition liegt ja nun schon 10 Jahre zurück und ich hatte erwartet, daß es da inzwischen Fortschritte gibt bezgl. des Behördenmarathons. Offensichtlich sind immer noch die gleichen, unmenschlichen Hürden zu meistern, wie ich sie teilweise erlebt habe. Setzen,Sechs!
Die Emotionen der Patientin erinnern mich auch wieder an meine eigenen Gefühle damals: Frust, Wut, Scham gegenüber dem Gutachter, die Befreiung, nachdem der Behördenkrieg endlich Geschichte war und das unendlich Glücksgefühl post OP.
Wird Zeit, daß das TSG endlich abgeschafft wird!
LG Bianca
nach dem ich das Video gesehen hatte, war ich doch, gelinde formuliert, entsetzt! Meine Transition liegt ja nun schon 10 Jahre zurück und ich hatte erwartet, daß es da inzwischen Fortschritte gibt bezgl. des Behördenmarathons. Offensichtlich sind immer noch die gleichen, unmenschlichen Hürden zu meistern, wie ich sie teilweise erlebt habe. Setzen,Sechs!
Die Emotionen der Patientin erinnern mich auch wieder an meine eigenen Gefühle damals: Frust, Wut, Scham gegenüber dem Gutachter, die Befreiung, nachdem der Behördenkrieg endlich Geschichte war und das unendlich Glücksgefühl post OP.
Wird Zeit, daß das TSG endlich abgeschafft wird!
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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Michi
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Re: MDR | "Papa, du siehst aus wie ein Mädchen" — Vom Leben im falschen Geschlecht
Hallo Annette,Annette hat geschrieben: Mo 26. Sep 2022, 18:01 Ein oberflächlicher, aber dennoch gut geschriebener Bericht, zugeschnitten auf die gewöhnliche Leserschaft. [...]
ich stimme dir voll und ganz zu.
Im krassen Gegensatz zum Artikel stehen wieder die allermeisten Kommentare von Leuten, die 1. wenig bis keine Ahnung vom Thema haben, sich 2. einen Dreck dafür interessieren, wie es Betroffenen geht, und 3. eine sehr umfassende "Meinung" haben, was ihnen auf keinen Fall zusteht. Es ist erstaunlich, dass sie sich unter den vielen Artikeln im Netz offenbar ausgerechnet immer jene heraussuchen, die sie am wenigsten persönlich betreffen. Jedenfalls war nicht herauszulesen, dass auch nur einer der vielen Meckerköppe schon in irgendeiner Weise im persönlichen Umfeld Kontakt mit trans* Personen hatte.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Annette
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Re: MDR | "Papa, du siehst aus wie ein Mädchen" — Vom Leben im falschen Geschlecht
Hallo MichiMichiWell hat geschrieben: Mo 26. Sep 2022, 20:03 Jedenfalls war nicht herauszulesen, dass auch nur einer der vielen Meckerköppe schon in irgendeiner Weise im persönlichen Umfeld Kontakt mit trans* Personen hatte.
Nun stimme ich dir auch zu, denn deine Behauptung ist völlig richtig. Und zwar gilt das für alle erdenklichen Bereiche des Lebens. Und in der Tat ist es so:
Diejenigen die am wenigsten Ahnung haben, wissen immer alles am besten!
Da schlägt der Dunning-Kruger-Effekt mal wieder voll durch!
Liebe Grüsse,
Annette CS
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Tanja Stöckel
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Re: MDR | "Papa, du siehst aus wie ein Mädchen" — Vom Leben im falschen Geschlecht
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen- ... 3bf9a.html
Oben steht der Link zum kompletten Video, das zum Beitrag von der Autorin gemacht wurde. Ich finde, sie hat sehr realistisch die Probleme der Betroffenen am Lebensweg von Melanie aufgezeigt. Die behördlichen Stolpersteine und die zusätzliche psychische Belastung für die Betroffenen, wurden sichtbar. Zwar geht am Schluss alles wie im guten Film aus, aber es ist schon zu merken, dass da im sozialen Umfeld, besonders auf der Arbeit noch diverse Problemchen zu sein scheinen.
Im Bericht wurde zwar viel von den verständigen Kindern und dem Bruder gesprochen, von der Mutter der Kinder und somit der Frau von Melanie wurde nichts gesagt.
Ich denke, wenn auch nicht alles in solchen Berichten zu der Thematik sachlich und fachlich 100%-tig richtig dargestellt wird, so erweitern sie jedoch das Verständnis des interessierten Normal-Fernsehzuschauers und führen zu mehr Verständnis in der Gesellschaft, hoffentlich! Die Autorin war sehr sachlich, aber auch einfühlsam im Umgang mit der Interviewten und den anderen Befragten, meine Hochachtung dafür.
LG, Tanja
Oben steht der Link zum kompletten Video, das zum Beitrag von der Autorin gemacht wurde. Ich finde, sie hat sehr realistisch die Probleme der Betroffenen am Lebensweg von Melanie aufgezeigt. Die behördlichen Stolpersteine und die zusätzliche psychische Belastung für die Betroffenen, wurden sichtbar. Zwar geht am Schluss alles wie im guten Film aus, aber es ist schon zu merken, dass da im sozialen Umfeld, besonders auf der Arbeit noch diverse Problemchen zu sein scheinen.
Im Bericht wurde zwar viel von den verständigen Kindern und dem Bruder gesprochen, von der Mutter der Kinder und somit der Frau von Melanie wurde nichts gesagt.
Ich denke, wenn auch nicht alles in solchen Berichten zu der Thematik sachlich und fachlich 100%-tig richtig dargestellt wird, so erweitern sie jedoch das Verständnis des interessierten Normal-Fernsehzuschauers und führen zu mehr Verständnis in der Gesellschaft, hoffentlich! Die Autorin war sehr sachlich, aber auch einfühlsam im Umgang mit der Interviewten und den anderen Befragten, meine Hochachtung dafür.
LG, Tanja
Ich war schon immer eine Frau, nur niemand konnte mich wirklich sehen.
Jetzt wird es Zeit, dass alle die Frau sehen, damit ich mich erkennen kann und so sein kann wie ich bin.
Jetzt wird es Zeit, dass alle die Frau sehen, damit ich mich erkennen kann und so sein kann wie ich bin.