Anne-Mette hat geschrieben: Do 23. Jun 2022, 12:31Anorexie.
Nun weiß ich auch, was es mit dem "befri" = Befreien auf sich hat; denn ich habe das Buch zu Ende gelesen.
Es endet nicht, wie ich vermutet habe, (erstmal) in einer Katastrophe, sondern die Hauptperson schafft es, die angepeilten 50kg zu erreichen,
was Voraussetzung für eine Entlassung aus der Klinik ist.
Allerdings hasst sie ihren nun "fetten" Körper und dass die Oberschenkel sich berühren können...
Das sieht nicht nach "geheilt" aus, sondern nach Anstrengungen, um der Klinik zu entrinnen.
Jedenfalls fällt der Satz des Titels fast am Schluss.
Die Heldin der Geschichte unterhält sich mit einer der Pflegerinnen/Betreuerinnen und fragt sie, ob diese bald in Rente gehen würde.
"Eigentlich nächstes Jahr", ist die Antwort, "aber ich werde länger machen; ich habe noch viele gute Jahre - und es ist immer jemand zu befreien (von Anorexie)".
Allerdings ist für mich die Frage, ob die Hauptperson eine Heilung oder Befreiung erreichen konnte. Ich denke: eher nicht.
Ich würde ihr eine Selbsthilfegruppe oder eine andere Art der Begleitung empfehlen
Das liegt aber nicht daran, dass ich heute wieder ins Haus der Familie fahre zum Termin der Gruppe, die ich begleite.