Lara‘s erster Schritt in die Freiheit
Verfasst: Sa 7. Mai 2022, 16:51
Hallo ihr Lieben,
Ich möchte euch von Lara"™s ersten Schritt in der Öffentlichkeit und ihrem Besuch bei der Therapeutin berichten.
Geplant war den ersten Termin bei der Therapeutin direkt als Lara anzutreten.
Mir war es wichtig en femme dort aufzutreten, schon allein um meinen Wunsch und die damit verbundene Ernsthaftigkeit zu untermauern.
Ich befürchtete, dass man mich deutlich weniger ernst nehmen würde, wenn ich im MM dort auftreten würde.
Also habe ich mich morgens früh fertig gemacht, meine hübschen neuen Sachen angezogen und dann die Perücke auf.
Bis zu den Moment war noch alles gut, aber dann, als es hieß loszugehen, kam die Nervosität.
Ich musste schließlich durch den Hausflur, durch den Garten bis zur Garage. Unendlich viele Möglichkeiten anderen Mietern zu begegnen, welche mich nur im MM kennen. Begegnen wollte ich eigentlich niemanden, schon allein um keine blöden Fragen zu bekommen.
Also Sweatjacke drüber, Kapuze auf, tief durchatmen und raus aus der Wohnung.
Beim ersten Gang hab ich mich irgendwie mega unwohl gefühlt. Dazu muss man wissen das ich ein großes Problem damit habe, wenn man mich nicht akzeptieren kann, weil ich zu viel wert auf die Meinungen anderer lege.
Der Weg zum Auto war geschafft und ich bin dann zur Therapeutin gefahren. Durch die Maske im Haus bei der Therapeutin fühlte ich mich recht sicher.
In der Praxis angekommen, war ich etwas schockiert, als ich gesehen habe, das dort ein Haufen anderer Patienten saßen.
Da die Therapeutin auch Psychiaterin ist, hat sie (natürlich) auch andere Patienten, aber das war mir in dem Moment nicht bewusst. Ich kannte die Räumlichkeiten von Therapeuten nur leer. Der nächste Schock traf mich direkt danach als ich gesehen habe wie die Praxis eingerichtet ist. Altbacken und nicht wirklich einladend. Wohlfühlen ist auf jeden Fall was anderes.
Als ich dann die Therapeutin sah, wäre ich am liebsten weggelaufen.
Ich dachte mir "Oh mein Gott, mit der alten Dame wirst du dich nie verstehen."
Ich bin 32 Jahre alt und die Therapeutin ist sicherlich mindestens 65 Jahre alt.
Ich bin dann aber doch nicht weggelaufen, sondern stur sitzen geblieben.
Als ich aufgerufen wurde und im Behandlungsraum saß, bekam ich für meinen ersten Eindruck direkt die "Quittung".
Die Therapeutin war tiefenentspannt und ist ganz locker mit mir umgegangen. Dadurch das ich en femme dort war, war ihr direkt bewusst warum ich dort bin. Sie hat sich direkt nach meinem Namen erkundigt und ihn direkt notiert, damit beim nächsten Mal niemand mehr "Kevin Wolff" aufruft. Beim nächsten Mal wird es dann wohl "Lara Wolff" oder "Lara Celine Wolff" sein.
Sie hat keine toefgehebden psychologischen Fragen gestellt, sondern nur wer von meiner TS weiß, ob ich andere psychologische Schwierigkeiten habe und wie meine Lebenssituation ist.
Anschließend sagte sie mir das ich in sechs Monaten mit der HET beginnen kann. Sie gab mir direkt einen passenden Endokrinologen mit dem sie gern zusammenarbeitet und riet mir direkt einen Termin zu machen, da Endokrinologen auch lange Wartezeiten haben.
Abschließend sagte sie mir das ich dringend mit dem Rauchen aufhören muss und das ich alle 6-7 Wochen zu ihr muss.
Alles in allem war das ein ziemlich lockeres Gespräch, in dem zu keinem Zeitpunkt Zweifel an meinem Wunsch aufkam. Als ich fertig war, fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen und Lara hatte ihre erste öffentliche Luft geschnuppert.
Alles in allem ein erfolgreicher Tag und der erste Schritt in ein anderes Leben.
Herzlichst
Eure Lara Celine
Ich möchte euch von Lara"™s ersten Schritt in der Öffentlichkeit und ihrem Besuch bei der Therapeutin berichten.
Geplant war den ersten Termin bei der Therapeutin direkt als Lara anzutreten.
Mir war es wichtig en femme dort aufzutreten, schon allein um meinen Wunsch und die damit verbundene Ernsthaftigkeit zu untermauern.
Ich befürchtete, dass man mich deutlich weniger ernst nehmen würde, wenn ich im MM dort auftreten würde.
Also habe ich mich morgens früh fertig gemacht, meine hübschen neuen Sachen angezogen und dann die Perücke auf.
Bis zu den Moment war noch alles gut, aber dann, als es hieß loszugehen, kam die Nervosität.
Ich musste schließlich durch den Hausflur, durch den Garten bis zur Garage. Unendlich viele Möglichkeiten anderen Mietern zu begegnen, welche mich nur im MM kennen. Begegnen wollte ich eigentlich niemanden, schon allein um keine blöden Fragen zu bekommen.
Also Sweatjacke drüber, Kapuze auf, tief durchatmen und raus aus der Wohnung.
Beim ersten Gang hab ich mich irgendwie mega unwohl gefühlt. Dazu muss man wissen das ich ein großes Problem damit habe, wenn man mich nicht akzeptieren kann, weil ich zu viel wert auf die Meinungen anderer lege.
Der Weg zum Auto war geschafft und ich bin dann zur Therapeutin gefahren. Durch die Maske im Haus bei der Therapeutin fühlte ich mich recht sicher.
In der Praxis angekommen, war ich etwas schockiert, als ich gesehen habe, das dort ein Haufen anderer Patienten saßen.
Da die Therapeutin auch Psychiaterin ist, hat sie (natürlich) auch andere Patienten, aber das war mir in dem Moment nicht bewusst. Ich kannte die Räumlichkeiten von Therapeuten nur leer. Der nächste Schock traf mich direkt danach als ich gesehen habe wie die Praxis eingerichtet ist. Altbacken und nicht wirklich einladend. Wohlfühlen ist auf jeden Fall was anderes.
Als ich dann die Therapeutin sah, wäre ich am liebsten weggelaufen.
Ich dachte mir "Oh mein Gott, mit der alten Dame wirst du dich nie verstehen."
Ich bin 32 Jahre alt und die Therapeutin ist sicherlich mindestens 65 Jahre alt.
Ich bin dann aber doch nicht weggelaufen, sondern stur sitzen geblieben.
Als ich aufgerufen wurde und im Behandlungsraum saß, bekam ich für meinen ersten Eindruck direkt die "Quittung".
Die Therapeutin war tiefenentspannt und ist ganz locker mit mir umgegangen. Dadurch das ich en femme dort war, war ihr direkt bewusst warum ich dort bin. Sie hat sich direkt nach meinem Namen erkundigt und ihn direkt notiert, damit beim nächsten Mal niemand mehr "Kevin Wolff" aufruft. Beim nächsten Mal wird es dann wohl "Lara Wolff" oder "Lara Celine Wolff" sein.
Sie hat keine toefgehebden psychologischen Fragen gestellt, sondern nur wer von meiner TS weiß, ob ich andere psychologische Schwierigkeiten habe und wie meine Lebenssituation ist.
Anschließend sagte sie mir das ich in sechs Monaten mit der HET beginnen kann. Sie gab mir direkt einen passenden Endokrinologen mit dem sie gern zusammenarbeitet und riet mir direkt einen Termin zu machen, da Endokrinologen auch lange Wartezeiten haben.
Abschließend sagte sie mir das ich dringend mit dem Rauchen aufhören muss und das ich alle 6-7 Wochen zu ihr muss.
Alles in allem war das ein ziemlich lockeres Gespräch, in dem zu keinem Zeitpunkt Zweifel an meinem Wunsch aufkam. Als ich fertig war, fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen und Lara hatte ihre erste öffentliche Luft geschnuppert.
Alles in allem ein erfolgreicher Tag und der erste Schritt in ein anderes Leben.
Herzlichst
Eure Lara Celine