Unser Weg. Wo wird er enden?
Verfasst: Mo 24. Jan 2011, 11:31
Wie bei vielen anderen auch fing es bei meiner Maus damit an, dass sie sich anfangs so als Frau anzog. Das hielt dann mal eine Woche oder zwei, drei Wochen an. Dann plötzlich wars wieder vorbei. Diese Situation streckte sich über mehrere Jahre. Zum Schluss ging es einfach nicht mehr. Zum einen kam ich mit den sich ständig ändernden Rollen nicht mehr klar zum anderen zeigten Gespräche mit Tina, dass sie sich in der "Männerrolle" auch nicht mehr wohlfühlte. So kamen wir beide vor ein paar Monaten zu dem Entschluss ihr "Frausein" für eine längere Zeit durchzuhalten. Wir einigten uns erst auf vier Wochen, dass es daran noch länger dauern würde, ahnten wir beide nicht.
Seit diesen Tagen blühte mein Schatz auf. Gut es gab Augenblicke, wo sie zu verstehen gab, ob es nicht möglich wäre mal wieder in die "Männerrolle" zu schlüpfen. Ich konnte sie aber in dieser psychisch instabilen Lage überzeugen, dass es das Beste sei weiter durchzuhalten. Es gab von uns beiden viele Tränen, beiderseitiger Niedergeschlagenheit und wieder Sonnenschein und Lichtblicke. Ich fühle und glaube heute, dass es trotz alledem richtig war, diesen Weg zu gehen. Wohin er weiter führen wird? Glaube ich Tina, die sich als Frau einfach glücklich fühlt, könnte es so wie es jetzt ist, weitergehen. Selbst habe ich immer mehr das Gefühl, eine Ahnung, dass sie sich weiter zur Frau hin entwickelt.
Wir haben zwar Zeit aber dennoch wird es einmal soweit sein, dass sie, wir uns outen müssen. Denn für Tina ist es immer eine Qual, wenn sie sich umziehen muss um nach draußen in die Öffentlichkeit zu gehen. Das gleiche gilt für ihren Beruf. Heute früh sprach sie beim Anziehen wieder darüber wie schön und praktisch es doch wäre, gleich komplett als Frau gekleidet in die Arbeit zu kommen. So musste sie über ihre Wäsche wieder ihre androgynen Klamotten anziehen.
Ach ich weiß gar nicht was ich noch alles hier schreiben soll. Es ist auch schwer die ganze Situation in Worte zu fassen und Fragen der lieben Mitmenschen zu beantworten die noch kommen werden. Ob nun beim Outing (was ihr Mann ist/wäre gerne Frau?) oder beim Einkaufen, Shoppen bei Freunden und Ärzten.
Vielleicht bin ich auch egoistisch, wenn ich sage, dass mir meine Partnerin als Frau wesentlich besser gefällt als andersrum? Und ich kenne auch die Konsequenz, die sich beim Outen ergeben wird. Denn rückgängig können wir das alles dann nicht mehr machen.
Schnief, nun reichts. Jammere hier und dabei triftts Tina am meisten.
Ich liebe dich meine süße Maus und für heute Nachmittag alles gute bei der ersten Epi-Sitzung.
Bussie Waltraud
Seit diesen Tagen blühte mein Schatz auf. Gut es gab Augenblicke, wo sie zu verstehen gab, ob es nicht möglich wäre mal wieder in die "Männerrolle" zu schlüpfen. Ich konnte sie aber in dieser psychisch instabilen Lage überzeugen, dass es das Beste sei weiter durchzuhalten. Es gab von uns beiden viele Tränen, beiderseitiger Niedergeschlagenheit und wieder Sonnenschein und Lichtblicke. Ich fühle und glaube heute, dass es trotz alledem richtig war, diesen Weg zu gehen. Wohin er weiter führen wird? Glaube ich Tina, die sich als Frau einfach glücklich fühlt, könnte es so wie es jetzt ist, weitergehen. Selbst habe ich immer mehr das Gefühl, eine Ahnung, dass sie sich weiter zur Frau hin entwickelt.
Wir haben zwar Zeit aber dennoch wird es einmal soweit sein, dass sie, wir uns outen müssen. Denn für Tina ist es immer eine Qual, wenn sie sich umziehen muss um nach draußen in die Öffentlichkeit zu gehen. Das gleiche gilt für ihren Beruf. Heute früh sprach sie beim Anziehen wieder darüber wie schön und praktisch es doch wäre, gleich komplett als Frau gekleidet in die Arbeit zu kommen. So musste sie über ihre Wäsche wieder ihre androgynen Klamotten anziehen.
Ach ich weiß gar nicht was ich noch alles hier schreiben soll. Es ist auch schwer die ganze Situation in Worte zu fassen und Fragen der lieben Mitmenschen zu beantworten die noch kommen werden. Ob nun beim Outing (was ihr Mann ist/wäre gerne Frau?) oder beim Einkaufen, Shoppen bei Freunden und Ärzten.
Vielleicht bin ich auch egoistisch, wenn ich sage, dass mir meine Partnerin als Frau wesentlich besser gefällt als andersrum? Und ich kenne auch die Konsequenz, die sich beim Outen ergeben wird. Denn rückgängig können wir das alles dann nicht mehr machen.
Schnief, nun reichts. Jammere hier und dabei triftts Tina am meisten.
Ich liebe dich meine süße Maus und für heute Nachmittag alles gute bei der ersten Epi-Sitzung.
Bussie Waltraud