kochy25 hat geschrieben: Fr 15. Okt 2021, 14:26
Also ich habe das mal gelesen und frage mich gerade gefragt was "Hormonersatztherapie in den Wechseljahren" mit einer HET bei - ja was sagt man da jetzt zu ohne das sich irgendwer auf den virtuellen Schlips getreten fühlt (passiert sowieso) - bei einer Transition zu tun hat.
Nicht das man mich falsch versteht (passiert sowieso - da mache ich mir keine Hoffnungen) - aber wenn zum Beispiel ein Biologischer Mann sich Tabletten (oder was auch immer) aufschreiben lässt, damit sich der Körper (und auch die Psyche) dem angestrebten weiblichen Geschlecht annähert - ist eine komplett andere Dosis (und evtl auch Begleitmedikamente - das weiß ich nicht) nötig - als bei einer Frau um Wechseljahresbeschwerden zu minimieren.
Das diese Hormone von der Dosierung her sehr schwierig sind und auch zum Teil individuell sehr unterschiedlich aufgenommen und verarbeitet werden - weiß ich aus eigener Erfahrung (nur mit anderem Hintergrund).
Hallo Marco..
hmm, soooo schlimm war dein Post gar nicht
naja, fast jeder biologische Körper reagiert anders auf das eine oder andere Medikament-nicht nur auf Hormone.
Es sind meist nur gewisse Ergebnisse, die mit einer Wahrscheinlichkeit eintreten-Medizin ist da irgendwie leicht grobmotorisch.
Bei mir hilft Aspirin bei Kopfweh kein bisschen, aber mein Magen reagiert extrem sauer und mit einer Abwehrhaltung darauf.
Ich erkläre mal ganz einfach, du hast ja auch die Frage einfach gestellt...
erst mal haben alle Personen eine gewisse Produktion von Testosteron und Östrogen, sowie die Rezeptoren dafür.
Es ist also möglich, das alle Personen auf die Geschlechtshormone reagieren. Cholesterin ist im Körper für
die Produktion von allen Geschlechtshormonen wichtig.
Was nun in den Mitteln für die Wechseljahre und für die Transition ist, ist oft Östradiol-Hemihydrat und das ist bioidentisch mit
dem körpereigenen 17-Beta-Östradiol, bis auf einen biochemisch winzigkleinen Unterschied. Und die Mittel sind die
selben-zum Beispiel Gynokadin oder Lenzetto-nur der Grund den Spiegel erhöhen zu wollen ist ein anderer. Vorwiegend wird
das auch transdermal gegeben, wegen dem First-Pass-Effekt in der Leber...
...und wie schon gesagt, jeder Körper reagiert anders, daher wird in "unserer" HRT individuell die Dosis eingestellt..
das ist oft etwas experimentell bis die Werte UND das Befinden passen.
Bei manchen reicht ein Hub Gel gut, bei anderen braucht es mehr..
normal wird mit einer kleinen Dosis angefangen und wenn sich die Rezeptoren angepasst haben, erhöht.
Bei einer Frau in den Wechseljahren scheint das einfacher, da muss ja nur der gefallene Spiegel wieder erhöht werden
und ein Wohlbefinden zu erzeugen...
Das Gleiche gilt auch fast für Trans*Männer-wobei ich da nicht viel weiss.
Naja und zum Senken des Testosteronspiegels gibt es Androcur oder Spiro, das die Androgenrezeptoren anstatt Testo
besetzt..in der Regel werden Rezeptoren die der Körper nicht mehr braucht auch abgebaut. Wie bei denen für Nikotin
wenn man eine Weile aufgehört hat zu rauchen...ist das verständlich soweit?
Alles Liebe Marie
