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Psychologie: Verbitterungsstörung kann lange andauern

Verfasst: Fr 2. Jul 2021, 16:46
von Anne-Mette
Moin,

hier ein Artikel der Zeit; aber auch andere Seiten berichten darüber: https://www.zeit.de/news/2021-07/02/ver ... e-andauern

https://www.berlin.de/special/gesundhei ... dauer.html

Gruß
Anne-Mette

Re: Psychologie: Verbitterungsstörung kann lange andauern

Verfasst: Sa 3. Jul 2021, 21:53
von Nicole Fritz
Immer noch keine Antwort!? Ich denke, dass jetzt viele über dieses verbitterte Unwort zutieft verbittert sind. Ich habe auch absolut keine Lust diesen Artikel zu lesen. Zum Kotzen gibt es derzeit genug. (ko) (ko) (ko) (ko) (ko)

Re: Psychologie: Verbitterungsstörung kann lange andauern

Verfasst: So 4. Jul 2021, 21:03
von lilly.fae
Nicole Fritz hat geschrieben: Sa 3. Jul 2021, 21:53 Immer noch keine Antwort!? Ich denke, dass jetzt viele über dieses verbitterte Unwort zutieft verbittert sind. Ich habe auch absolut keine Lust diesen Artikel zu lesen. Zum Kotzen gibt es derzeit genug. (ko) (ko) (ko) (ko)
Ich weiß nicht wie ich eine solche Aussage, zu einem eigentlich Interessanten und sehr wichtigen Thema werten soll.
"Ist der Verfasser Entschuldigung Verfasserin, jetzt so verbittert das nichts vernünftiges dabei rauskommt ?

Ich möchte gerne soviel dazu Beitragen: Das Leben ist Bitter, und Menschen welche diese Bitterkeit verinnerlichen sprich "Verbittert sind" haben es sehr schwer. Welche Ursache auch immer diese "Verbitterung" ausgelöst hat ist oft für viele sehr schwer zu erkennen. Noch viel schwerer ist es aber aus so einer Situation herauszukommen. Schade das ein so ansprechendes Thema solche Aussagen anzieht.

Enttäuscht aber immer noch :heartpulse: Lilly

Re: Psychologie: Verbitterungsstörung kann lange andauern

Verfasst: So 4. Jul 2021, 22:29
von Nicole Fritz
lilly.fae hat geschrieben: So 4. Jul 2021, 21:03 Ich weiß nicht wie ich eine solche Aussage, zu einem eigentlich Interessanten und sehr wichtigen Thema werten soll.
Hallo Lilly,

ich habe ehrlich gesagt entweder gar keine Antwort oder wie derzeit allgemein üblich eine herablassende Erwartet, auf die ich nicht geantwortet hätte. Etwas so positives überrascht mich jetzt.

Hintergrund: Ich habe mit der Menschheit abgeschlossen. Ich habe mir Klarheit darüber verschafft, was nach meinem Tod mit mir geschehen wird. Das ist weit ab von Paradies oder Hölle oder einem ewigen Hamster-Rad der Wiedergeburt in Brahmas Straflager. Damit teile ich die Angst nicht mehr, die derzeit die meisten hier umtreibt. Was würde mir also eine Therapie wegen meiner Verbitterung, die man hier verbal zur Störung diffamiert, bringen. Nichts!

Mit dieser Gesellschaft will ich nichts mehr zu tun haben. Die würde nur die letzte verbliebene Energie aus mir heraus saugen. Das soll sie jetzt bitte bei all denen tun, die sich immer noch scheinbar freiwillig in das fügen, womit man derzeit alles Lebenswerte zerstört. Wenn das Leben nichts mehr wert ist, wozu soll ich es dann noch wovor schützen?

Macht also bitte mit dieser Sch.. alleine weiter. Und wenn ihr alle daran zugrunde geht, werde ich vielleicht derjenige sein, der laut und diabolisch zuletzt lacht. Das wäre dann meine letzte große Freude, bevor ich allen in ihren wohl verdienten Untergang folge. Nenne das jetzt Verbitterungsstörung - ich nenne es Befreiung oder Erlösung.

Müht euch also jetzt alle sinnlos ab, während ich mich wie ein tibetischer Mönch nach und nach ins Nirwana oder in die Ganzheit des Universums meditiere.

Am liebsten würde ich jetzt Dir, liebe Lilly, helfen wollen. Aber wenn Du es nicht erkennst und damit nicht annehmen kannst, geht es nicht, so wie es derzeit bei der Mehrheit der Menschen nicht geht. Die wollen ihren Teufel und ihre Hölle. Also werden sie das auch bekommen. So ist es von Eltern, Schule, Pfarrern, Politik und Medien anerzogen und geprägt. Ich habe für meine geistige oder spirituelle Befreiung über 50 Jahre gebraucht, obwohl ich bereits als Kind ein Rebell war. Mein Outing als Nicole war dabei nur eine kurze, aber sehr wichtige Episode.

Alles Liebe und Gute
Nicole

Re: Psychologie: Verbitterungsstörung kann lange andauern

Verfasst: Mo 5. Jul 2021, 07:41
von Theresa
Was es dir bringen würde?
Lebensfreude!!
Ab und zu, vielleich, mal mehr, mal weniger.
Man hat nur ein Leben das man "verbrauchen" kann. Da sollte man sich überlegen wie man das machen will.
Du hast dich anscheinend in deiner Ablehnung von Allem gut eingerichtet und lässt noch nicht einmal Gedanken zu, die davon abweichen. Die Entscheidung dazu kann jeder selber treffen.

Theresa
(Durchaus mal depressiv und alles Andere als Optimist*in)

Re: Psychologie: Verbitterungsstörung kann lange andauern

Verfasst: Di 6. Jul 2021, 20:41
von Inga
Hallo, Anne-Mette,

danke dir, dass du das Thema "Verbitterung" als Krankheit, als "Verbitterungsstörung" hier mit den Link auf die Beiträge thematisiert.

In einer persönlichen Sache wollte ich mich bisher mit der Enttäuschung, den verpassten Chancen, der Verbitterung darüber, mich zwar nicht abfinden können. Doch dies als "Störung" zu sehen, der therapeutisch begegnet werden kann, darauf bin ich bisher nicht gekommen.

Liebe Grüße
Inga