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Tagespost: Wie Eltern leiden, wenn Söhne zu Töchtern werden wollen
Verfasst: Sa 10. Apr 2021, 09:23
von Anne-Mette
Re: Tagespost: Wie Eltern leiden, wenn Söhne zu Töchtern werden wollen
Verfasst: Sa 10. Apr 2021, 11:42
von Cybill
Was erwartet man von einer katholischen Zeitung?
Genau das.
Grüße
Cybill
Re: Tagespost: Wie Eltern leiden, wenn Söhne zu Töchtern werden wollen
Verfasst: Sa 10. Apr 2021, 13:15
von scheue_Sarah
Gegenfrage: Wie Söhne leiden, wenn sie nicht zu Töchtern werden dürfen...
Sarah
Re: Tagespost: Wie Eltern leiden, wenn Söhne zu Töchtern werden wollen
Verfasst: Sa 10. Apr 2021, 13:29
von Mirjam
Prinzipiell gebe ich dir mit deiner Gegenfrage Recht Sarah. Aber ich finde, dann müsste sie besser heißen: "Wie Töchter leiden, wenn sie Söhne sein sollen." Ja, der Unterschied ist mir wichtig, weil ich eine Frau bin und schon immer war.
LG, Mirjam
Re: Tagespost: Wie Eltern leiden, wenn Söhne zu Töchtern werden wollen
Verfasst: Sa 10. Apr 2021, 13:53
von Sabrina Verena
Ich finde es interessant, dass diese Eltern Ängste haben, die auch ihre "Töchter" vor dem Outing gehabt haben dürften.
Was verstehen diese Eltern eigentlich unter Elternliebe?
Oder habe ich den Begriff Liebe falsch verstanden?
Ich denke, Liebe akzeptiert Jemandem so, wie er/sie ist und hat keine Erwartungen, wie er/sie sein soll.
Gilt auch für Paarbeziehungen.
Auch interessant mit dem Zuhören, die "Töchter" hören nicht zu, haben denn die Eltern zugehört?
Was die Surealität betrifft, muss ich leider feststellen, dass in manchen Dialogen mit Trans- Personen, dieser Eindruck leider bei Einigen aufkommt.
So fern es denn wirklich Trans- Personen sind, bei Travesta sind Zweifel angebracht.
LG Verena
Re: Tagespost: Wie Eltern leiden, wenn Söhne zu Töchtern werden wollen
Verfasst: Sa 10. Apr 2021, 15:56
von Nicole Fritz
Sabrina Verena hat geschrieben: Sa 10. Apr 2021, 13:53
Oder habe ich den Begriff Liebe falsch verstanden?
Liebe wird völlig anders praktiziert als sie gepredigt wird - ganz unabhängig von irgendwelchen Trans-Geschichten. Da wäre das Ideal der christlichen Nächstenliebe, die es im wirklichen Leben meistens nicht gibt. In diesem sollen die Kinder nach den Vorstellungen der Eltern erzogen werden, und bei den Partnerschaften gibt es Beziehungskisten (
Aufbau: zwei Bretter vor dem Kopf, mit denen die Gehirne gut vernagelt sind). Da wird dann ewig diskutiert wie sich der jeweilige Partner bemühen oder verbiegen soll um akzeptiert zu werden. Und wenn es dann mit dem Sex nicht mehr gut läuft, geht es auseinander.
Wenn wirkliche Liebe vorhanden ist, funktioniert es auch bei der Partnerschaft mit Trans*-Personen, wie es einige Beispiele in diesem Forum zeigen. Bei Eltern und ihren Kindern sollte es ähnlich sein.
LG Nicole