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Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 14:39
von Satinxsilk
https://www.idea.de/gesellschaft/detail ... 11339.html
Dieser Artikel hab ich gerade gelesen was haltet ihr den davon?
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 14:48
von Engelchen
Gar nichts. Völlig abstruss
Lisa
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 14:56
von Viktoria-TV
Dahinter steht laut Impressum eine evangelikale Gruppe. Das sagt eigentlich schon alles.

Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 15:12
von Céline
Ganz ehrlich und ihr könnt mich dafür jetzt nieder machen. Ich habe viel Kontakt zu einer Jugendlichen in deren Kreis es anscheinend doch Mode ist heute einfach mal Transgender zu sein. Meiner Meinung nach leben das doch Einige mittlerweile als Livestyle aus und hat mit dem Weg den wir gehen müssen rein gar nichts zu tun.
Céline
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 15:13
von ExuserIn-2023-06-22
Menalee
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 15:16
von NikolaAusR
Nun ja,
die FAZ ist wohl eher dem konservativen Spektrum zuzurechnen und bei 'idea' findet 1 dies in der Selbstbeschreibung
idea wurde 1970 in Wetzlar von Repräsentanten aus Landes- und Freikirchen gegründet, die dem Pietismus bzw. der evangelikalen Bewegung nahestehen.
1 kann da auch
Seelsorge Gesetzentwurf zu Konversionstherapien gefährdet Religionsfreiheit
lesen
Insgesamt ist festzustellen, dass anfangs gegen Kinder / Jugendliche Trans* geschrieben wird, als Negativbeispiele werden dann Verläufe Erwachsener hergenommen

und auch ein Bezug auf die neue S3- Leitlinie fürErwachsene hergestellt.
Dass für Kinder / Jugendliche derzeit eine eigene Leitlinie erarbeitet wird unterschlägt man, weil's sonst mit dem polemisieren nicht passen würde.
Somit schätze ich dieses ganze Geschreibsel als Stimmungsmache gegen liberale Strömungen ein.
.... unser 'Bundeshorst' hingegen würde sie aber wohl eher als Verteidiger unserer 'Leitkultur' bezeichnen.
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 15:34
von BiancaC
Hallo zusammen,
Anbei ein bischen Unterhaltung
https://twitter.com/alexacgn1/status/12 ... 8107520000
VlG Bianca
p.s.: Ich hab den Artikel aus der FAZ (müsste ihn einscannen)
edit: p.s. eingefügt
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 16:21
von ExuserIn-2020-07-10
Detransition gibt es immer wieder und die Transcommunity tut gut daran es nicht zu verschweigen, sondern das Thema konstruktiv anzugehen.
In Zeiten von SocialMediaBubbles ist das scheinbar nicht so einfach. Aber wird nichts gemacht werden religiöse Fundamentalisten und rechte Gruppierungen das Thema übernehmen.
Detransition hat viele Gründe und Transidentität wird davon nicht weniger wahr. Einzig die Lösungen werden vielfältiger, denn nicht jedem nützt eine Transition.
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 17:37
von ExuserIn-2020-10-20
Ich denke echte LGBTs sind in jedem Staat gleichmäßig durch alle Gesellschaftsschichten verteilt.
Bleibt nur der Umstand ob sie sich outen dürfen oder nicht. Wer geht schon freiwillig unseren Weg
nur einer Mode wegen bestimmt nicht.
Sollte es in der katholischen Kirche eines Tages möglich sein, daß sich LGBTs offen zu erkennen geben dürfen,
müßten die Statistiken wohl nach oben korregiert werden.
Na ja, nicht nicht so erheblich, aber doch merklich.
Petra Sofie
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 18:27
von Nicole Fritz
Toni Smith hat geschrieben: Mo 9. Dez 2019, 16:21
Detransition gibt es immer wieder und die Transcommunity tut gut daran es nicht zu verschweigen, sondern das Thema konstruktiv anzugehen.
Genauso sehe ich das auch mit dem nicht wirklich ernst Nehmen der Nicht-Binären. Wir machen nämlich nur deshalb keine Transition, damit wir später nicht wieder detransitionieren. Die ständige Frage ob trans oder nicht ist für uns völliger Unsinn. Die Frage wäre korrekt: Bin ich trans* genug für HT und OP, und wenn nicht, wie viel HT wäre eventuell angemessen für mich? Oder genügt mir vielleicht die VÄ/PÄ?
Das Ignorieren dieser Problematik macht letztlich Detransitionen und Nicht-Binäre zum gefundenen Fressen für die Argumente der ewig-gestrigen und religiösen Fanatiker: "Da sieht man doch, dass dieser ganze Gender-Kram nur Unsinn ist! Die haben doch alle nur irgendwie ein Hobby oder einen Fetisch oder praktizieren einen Lifestyle."
LG Nicole
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 18:31
von Anne-Mette
Guten Abend,
BiancaC hat geschrieben: Mo 9. Dez 2019, 15:34Unterhaltung
was ist daran unterhaltend?
Gruß
Anne-Mette
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 19:17
von Sahara65
twitter, fb oder insta dienen nun mal der unterhaltung anne-mette.
ich glaube nicht dass das wort unterhaltung von BiancaC mit sarkasmus gespickt war.
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 19:23
von heike65
Hm, ich finde den Artikel durchaus interessant, und auch berechtigt.
Um das zu nachvollziehen zu können, einmal ein kleines Beispiel.
Anfang März diesen Jahres rief mich ein ehemaliger Klassenkamerad und Chef eines Kaufhauses an. "Heike, hast du ein kleinen Moment Zeit ?" "Ja klar, schiess los, was möchtest du?" "Ich hab hier einen Auszubildenden hier, er hat mir unter Tränen gesagt er wäre völlig verzweifelt, er wisse nicht ob er Mann oder Frau wäre, er oder sie weint und ist am Boden zerstört, hättest du ein wenig Zeit für ihn ? Ich mach mir da echt Sorgen " "Klar, ....".
Ich habe mich dann ein wenig mit diesem verzweifelten Menschen unterhalten, anschliessend war er/sie 2 mal bei unserem Regenbogentreffen. Dabei verfestigte sich bei ihm/ihr immer mehr der Eindruck eine Frau zu sein, sie machte schon Pläne aus Kappeln wegzuziehen, da ihm/ihr wie eine unüberwindliche Hürde erschien in einer kleinen Stadt wie Kappeln (8000 EW)die Transition anzugehen. Im Laufe der Treffen kam auch heraus das eine extrem schwere Kindheit vorlag, (ohne Vater grossgeworden, Mutter Alkoholikerin, Jugend im Heim verbracht). Die ehemaligen Erzieher und jetzigen Begleiter während der Berufsausbildung haben ihn/sie nach Kräften auf diesem Weg unterstützt, die Freundin ebenfalls.Dann brach der Kontakt zum Treff ab, selbst die anderen Jugendlichen könnten ihn nicht erreichen, war eine Zeit krankgeschrieben etc . Im Sommer sprach ich seinen Chef darauf an, was denn mit ihm wäre ? Wir würden ihn Vermissen! Antwort: " Oh, das wundert mich, ich hab ihn immer an den Treffen freigestellt, damit er Zeit hat daran teilzunehmen, aber momentan kann er nicht erscheinen, ich habe ihm geraten eine stationäre Therapie zu beginnen, das hat er dann auch eingesehen.
Die Therapie ist noch nicht beendet, aber er hat für sich, mit Hilfe der Therapie herausgefunden, dass er nicht transsexuell ist, es liegen andere Persönlichkeitsstörungen vor. Wenn ich mir jetzt vorstelle das TSG würde wegfallen, oder soweit liberalisiert werden das alle Menschen sich einer HRT oder gar GaOp ohne weitere Überprüfung unterziehen lassen könnten, und ich mir sein Schicksal anschaue, da finde ich den Artikel durchaus berechtigt.
Liebe Grüße
Heike
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 19:52
von ExuserIn-2020-03-10
Der Artikel hat eine klare Agenda, nämlich das Trans- Thema als Hype, als zu einfache Lösung zu diskreditieren. Über die Motive kann man nur spekulieren.
Was jedoch im Artikel richtig dargestellt wird, es wird viel zu viel der möglichen Folgen einer Transition ausgeblendet, und das nicht nur bei Jugendlichen. Eine ehrliche Therapie würde in jedem Fall gut tun da die Transition nur ein Weg unter vielen ist. Und ja, ich kenne genügend Menschen, die sich hinterher gefragt haben warum sie transitiert haben. Genauso kenne ich welche die auch nach 20 Jahren mit der Transition immer noch zufrieden sind. Etwas mehr Offenheit täte uns wahrscheinlich allen gut..
LG,
Ute
Re: Artikel
Verfasst: Mo 9. Dez 2019, 19:53
von Sophia69
Hallo zusammen,
ich finde den Artikel aus der Idea einfach nur zum

! Hier wird doch das religiöse Deckmäntelchen der Besorgnis dafür ausgebreitet, damit fanatische Christen ihr einfaches Weltbild aufrecht erhalten können, in dem es nur zwei Geschlechter geben kann, die dann aber bitte auch hetro sein sollten, so wie es in der Bibel wohl steht, damit sich die Menschheit auch gewiss vermehrt, um letztendlich alle, die sich außerhalb dieser Norm befinden zu diffamieren!

Und hierzu wird dann noch auf irgendwelche Studien verwiesen die keinTransgender, Mann oder Frau überprüfen kann.
Wenn diese Christen sich doch wirklich Sorgen um Transgender machen, wieso fragen sie nicht Trangender, wie frau/man ihnen helfen kann? bzw. wenn sie Unterstützung haben wollen, welche? Da brauche ich wohl kaum darauf verweisen, welche negativen Folgen die Entwicklungshilfe für die "Dritte Welt" gebracht hat. Denn hier steckt wohl der gleiche Geist dahinter. Zu missionieren, damit die eigenen Werte, die einzig seelig machenden, auch über alle "Schäfchen" gestülpt werden können, um sie letztendlich zu retten
Es erscheint mir in dem Artikel so, wie die Geschichte eines jungen Mensches, der jeden Tag eine gute Tat vollbringen will, einer alten Dame, die am Straßenrand verweilt, behende auf die andere Straßenseite geleitet und sich dann wundert, wenn die Dame verärgert ist, da sie gar nicht die Straßenseite wechseln wollte.
Liz