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10.9.: WELTTAG Suizidprävention

Verfasst: Di 10. Sep 2019, 10:46
von Anne-Mette
Moin,

"Welttag" hört sich vielleicht ein wenig zu global an, um auf Persönliches genau einzugehen, aber
nicht nur in unserer Zeitung (FLENSBURGER TAGEBLATT) stand etwas über Veranstaltungen zum Thema, sondern
auch hier

http://welttag-suizidpraevention.de/

sind einige Veranstaltungen aufgeführt, die ausführlicher informieren und Kontaktaufnahmen ermöglichen.

Gruß
Anne-Mette

Re: 10.9.: WELTTAG Suizidprävention

Verfasst: Di 10. Sep 2019, 22:46
von Viktoria-TV
Hallo,

passend zum Weltpräventionstag möchte ich darauf hinweisen, dass eine ganz tolle App zur Suizidprävention im Entstehen ist.

https://www.krisen-kompass.app/

LG
Viktoria

Re: 10.9.: WELTTAG Suizidprävention

Verfasst: Mi 11. Sep 2019, 08:31
von Anne-Mette
Moin,

die Themen "Depressionen" und "Suizid" spielen auch in diesem Artikel von Spiegel Online eine Rolle: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagn ... 86044.html

Gruß
Anne-Mette

Re: 10.9.: WELTTAG Suizidprävention

Verfasst: Mi 11. Sep 2019, 09:15
von Frieda
Guten Morgen❣️
Im ersten Link stand dieser Absatz drin,... "Der 10. September ist besonders auch ein Tag der Trauer und des Gedenkens an die durch Suizid Verstorbenen. Der Tag kann Menschen unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit einen Raum bieten, in dem der Erfahrung von Verlust und Trauer Ausdruck gegeben und miteinander geteilt werden.".. deswegen traue ich mich mal meine Gedanken zu diesem Thema zu äußern.


Mein Vater nahm sich vor 25 Jahren das Leben.
In meiner Wahrnehmung ist der Suizidtod eines Verwandten in unserer Gesellschaft ein Makel. Ich habe es viele viele Jahre verschwiegen wie mein Vater starb, weil ich für mich das Gefühl hatte, das man hinter vorgehaltener Hand tuschelt. Darüber tuschelt wie wir denn als Familie seien, das ein Familienmitglied sich das antun muss. Man auch über meinen Vater tuschelt, das er womöglich als Schwächling gesehen wird, weil er tat, was er tat.
Mit dem Tod meines Vaters, viel ich in eine mächtige Krise damals, nix war mehr wie es war.
Was für mich selbst auch tragisch war, ich hatte selbst den Gedanken in mir, nun keine Freude mehr empfinden zu dürfen, weil ja mein Vater und mein Bruder (er starb ein halbes Jahr vor meinem Vater) auch keine Freude mehr erleben, empfinden konnten. In dieser Gedankenschleife hing ich am schlimmsten fest. Zu der anderen Gedankenschleife die mich in die Angst trieb. Mit dem Tod meines Bruders und meines Vaters fühlte ich mich alleine und zurückgelassen, und niemand war mehr da um mich zu beschützen.


Ziemliche scheiß Gedanken von mir damals, die mich nur in eine Richtung voran brachten.. ganz tief in das Moor der Trauer, der Angst, der Hilflosigkeit, der Sinnlosigkeit, das Moor des Aufgebens.

Namaste 🙏