Medien„Mittweida: Die Sichtbarkeit von Trans* in der Gesellschaft
Verfasst: Sa 31. Aug 2019, 15:55
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"Wenn sich jemand in meinem Bekanntenkreis als dumm* und intolerant* outen würde, würde ich das nicht akzeptieren und versuchen, diese Person sofort aus meinem Leben zu streichen.""Wenn sich jemand in meinem Bekanntenkreis als Trans* outen würde, würde ich das nicht akzeptieren und versuchen, es zu verhindern."
Elena, 57 Jahre
Das hast Du schön geschrieben, DANKE!Mina_35 hat geschrieben: Sa 31. Aug 2019, 16:38 Ich finds jedenfalls schade, das man anderen Menschen nicht einfach ihr leben leben lassen kann, sondern immer die Nase in Dinge stecken muss, die einem eher wenig bis gar nichts angehen. Meine Identität ist mein Ding und nicht das Ding von irgendwelchen Kollegen, Vorgesetzten oder Bekannten oder wohlmöglich noch wildfremden, die meinen ihre Welt durch irgendwelche dummen aktionen verbessern zu müssen.
Beim Lesen dieser Aussage bin ich erschrocken. Kaum zu glauben, dass Menschen so denken und das auch noch aussprechen."Wenn sich jemand in meinem Bekanntenkreis als Trans* outen würde, würde ich das nicht akzeptieren und versuchen, es zu verhindern."
Elena, 57 Jahre
Wie hat doch meine Chefin kürzlich in einer Pressemeldung geschrieben (bzw. von mir schreiben lassenAnne-Mette hat geschrieben: Sa 31. Aug 2019, 17:05Das hast Du schön geschrieben, DANKE!Mina_35 hat geschrieben: Sa 31. Aug 2019, 16:38 Ich finds jedenfalls schade, das man anderen Menschen nicht einfach ihr leben leben lassen kann, sondern immer die Nase in Dinge stecken muss, die einem eher wenig bis gar nichts angehen. Meine Identität ist mein Ding und nicht das Ding von irgendwelchen Kollegen, Vorgesetzten oder Bekannten oder wohlmöglich noch wildfremden, die meinen ihre Welt durch irgendwelche dummen aktionen verbessern zu müssen.
Niemand hat das Recht, sich ungefragt in das Leben fremder Menschen einzumischen und sie wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität verbal oder sogar körperlich anzugreifen. Hassgewalt gegen Menschen ist immer auch ein Angriff auf unsere offene und vielfältige Stadtgesellschaft, für die es keinerlei Rechtfertigung gibt.