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"er" femininer als sie
Verfasst: Sa 9. Okt 2010, 21:48
von conny
hallo zusammen!
als ich mit meiner frau heute morgen im schlafzimmer stand, haben wir beide bei dem anblick ein bißchen diskutiert und gemeint, dass jemand anderes, gefragt welche bettseite wem gehört sicher sagen würde, dass meine die ihre ist und umgekehrt.
im bett meiner frau ein kuscheliger schlafanzug, auf der ablage davor ein schlichter, sportlicher slip - unisex und söckchen. in meinem bett ein sehr feminines nachthemd, davor nylons und ein rosafarbenes höschen mit spitze und schleifchen.
meine frau ist ein sportlicher typ, trägt fast immer hosen und wie sie sagt "praktische" unterwäsche. die würde mir aber nichts bringen, da ich dann auch gleich beim herrenzeugs bleiben könnte.
eine schön verkehrte welt, nur bei uns?
einen lieben gruß von
conny
Re: "er" femininer als sie
Verfasst: So 10. Okt 2010, 01:04
von exuser-2014-03-24
Hallo Connie,
ich finde dass Biofrauen meist langweilige Wäsche tragen; ist bei uns genauso!
Meine Frau besitzt viele Slips & BH's doch die Damenhaften und anspruchsvollen Sachen besitze ich, eindeutig!
Man muss sich in seinem Outfit ob drunter oder drüber wohlfühlen und sein Leben geniessen.
LG
C.
Re: "er" femininer als sie
Verfasst: So 10. Okt 2010, 10:39
von Bianca D.
Moin,
@ Brina: Hast du schön erklärt!So sehe ich das auch.Persönlich versuche ich mich den echten Frauen vom Stil her anzupassen und auch was die Wäsche angeht,habe ich nur so bequeme Baumwollslips für jeden Tag.
LG Bianca
Re: "er" femininer als sie
Verfasst: So 17. Okt 2010, 20:50
von SandraTG
ich finde dass Biofrauen meist langweilige Wäsche tragen; ist bei uns genauso!
Vielleicht hast du bzw. habt ihr aber auch falsche Vorstellungen, was weibliche Outfits angeht. Biofrauen sind sicher nicht alle langweilig, aber für sie ist es normal, weibliche Kleidung zu tragen. Sie übertreiben nicht so wie CDs. Wer will schon immer Spitzenhemdchen tragen? Ein Shirt + Boxershort sind die eindeutig bequemere Lösung. Ich finds auch sexier als diese seidigen Dinger, die nichts mit dem realen Alltag zu tun haben.
Re: "er" femininer als sie
Verfasst: Mo 14. Mär 2011, 21:18
von Prinzessin Garnet
Hallo Leute,
so, erster Beitrag, ich habe endlich hier hin gefunden

.
Bei uns ist es auch so. Ich als "Biofrau" (sehr schöner Begriff btw) bin auch eher maskuliner gekleidet, als mein Mann, wenn er als Frau unterwegs ist (das heißt zu Hause, draußen waren wir noch nicht).
Vielleicht liegt es daran, dass es für mich nichts besonderes ist, Frauenklamotten zu tragen. Außerdem, wie schon in vorherigen Beiträgen erwähnt, sind Spitzenhöschen eher unbequem. Genau wie hohe Schuhe (die mir eigentlich gut tun würden, da ich sehr klein bin). Mein Mann kann besser in High Heels laufen, als ich.
Die Charlotta grüßt

Re: "er" femininer als sie
Verfasst: Mo 14. Mär 2011, 21:28
von Bianca D.
Hi Charlotta,
Dann mal herzlich willkommen hier...
Gruß Bianca
Re: "er" femininer als sie
Verfasst: Mo 14. Mär 2011, 21:39
von Lina
Tjaa, das wird ein bisschen kompliziert. Im Schlafzimmer ist es zugegebenermaßen meistens etwas chaotisch auf beiden Seiten. Meine Frau trägt nie HiHeels, wenig Make-Up - fast nur Lippenstift - ich verbringe viel mehr Zeit im Badezimmer als sie, ich kümmere mich um die Wäsche, sie lässt ihre Socken rum liegen ... ja, auf vielen Punkten ist es wirklich umgekehrt. Aber nicht auf allen.
Re: "er" femininer als sie
Verfasst: Mo 14. Mär 2011, 22:17
von Prinzessin Garnet
@Bianca: vielen Dank!
@Lina: jaaa, kommt mir bekannt vor. Ich bekomme auch oft die Beschwerde vorgetragen zu unweiblich zu sein. Ich vergesse Daten (frag mich nicht nach dem Hochzeitstag....

), mir muss hinterher geräumt werden, die Wäsche erledigt er auch... also... vertauschte Rollen, mehr oder weniger. Generell bin ich aber auch massiv verpeilter als er.
Re: "er" femininer als sie
Verfasst: Mo 14. Mär 2011, 23:24
von Lina
Charlotta Karotta hat geschrieben:@Bianca: vielen Dank!
@Lina: jaaa, kommt mir bekannt vor. Ich bekomme auch oft die Beschwerde vorgetragen zu unweiblich zu sein. Ich vergesse Daten (frag mich nicht nach dem Hochzeitstag....

), mir muss hinterher geräumt werden, die Wäsche erledigt er auch... also... vertauschte Rollen, mehr oder weniger. Generell bin ich aber auch massiv verpeilter als er.
Charlotta, wolltest du auch immer einen Partner haben, der ausgeprägte feminine Seiten hat? Und bist du zufrieden?
So geht es zumindest meiner Frau. Man hat ihr immer gesagt, so einen Mann müsste man erst erfinden. Ich war aber schon erfunden.
Re: "er" femininer als sie
Verfasst: Di 15. Mär 2011, 08:08
von Prinzessin Garnet
Hm, schon immer gewünscht, das kann ich nicht sagen. Ich habe meinen Mann kennengelernt, da lag sein Crossdressen noch in den Anfängen. Ich hatte vorher noch nie etwas davon gehört, fand es aber sehr interessant. Ich habe ihn dann versucht zu unterstützen, wo ich nur konnte. Vor Allem, (da er damals noch bei seinen Elten wohnte) habe ich ihm die Möglichkeit gegeben seine feminine Seite bei mir zu Hause auszuleben. Ich bin mit ihm da hineingewachsen. Lustig ist, dass wir uns beide gegenseitig etwas "fraulichkeit" beibringen. Da ich ja nicht so ein typisches Mädel bin, kann ich sicherlich noch einiges lernen, was Klamotten und Farbe im Gesicht angeht. Es macht Spaß zu experimentieren, vor Allem, weil wir vorhaben, demnächst mal hinauszugehen. Zum Glück ist meine Schwester auch so offen, wie ich und wir konnten sie einweihen. Da haben wir noch Feedback von jemand anderem, der auch ehrlich sagt, wenn das Outfit gerade gar nicht geht. Ich muss nämlich gestehen, dass ich das nicht mehr so sehe, da ich die Anfänge mitbekommen habe und es seitdem um Klassen besser geworden ist. Für mich ist es so normal geworden, dass ich nicht einschätzen kann, wie andere Leute darauf reagieren.
Und was die Zufriedenheit angeht: ja, das bin ich. Ich denke eine(n) bessere(n) kann ich mir nicht vorstellen. Wir ergänzen uns prima, da meine "männlichen Seiten" bei ihm "weiblich" ausgeprägt sind und umgekehrt. Mir gefällt es und ich will's auch nicht anders.
Die Charlotta grüßt

Re: "er" femininer als sie
Verfasst: Di 15. Mär 2011, 18:27
von Lina
Charlotta Karotta hat geschrieben:Hm, schon immer gewünscht, das kann ich nicht sagen. Ich habe meinen Mann kennengelernt, da lag sein Crossdressen noch in den Anfängen. Ich hatte vorher noch nie etwas davon gehört, fand es aber sehr interessant. Ich habe ihn dann versucht zu unterstützen, wo ich nur konnte. Vor Allem, (da er damals noch bei seinen Elten wohnte) habe ich ihm die Möglichkeit gegeben seine feminine Seite bei mir zu Hause auszuleben. Ich bin mit ihm da hineingewachsen. Lustig ist, dass wir uns beide gegenseitig etwas "fraulichkeit" beibringen. Da ich ja nicht so ein typisches Mädel bin, kann ich sicherlich noch einiges lernen, was Klamotten und Farbe im Gesicht angeht. Es macht Spaß zu experimentieren, vor Allem, weil wir vorhaben, demnächst mal hinauszugehen. Zum Glück ist meine Schwester auch so offen, wie ich und wir konnten sie einweihen. Da haben wir noch Feedback von jemand anderem, der auch ehrlich sagt, wenn das Outfit gerade gar nicht geht. Ich muss nämlich gestehen, dass ich das nicht mehr so sehe, da ich die Anfänge mitbekommen habe und es seitdem um Klassen besser geworden ist. Für mich ist es so normal geworden, dass ich nicht einschätzen kann, wie andere Leute darauf reagieren.
Und was die Zufriedenheit angeht: ja, das bin ich. Ich denke eine(n) bessere(n) kann ich mir nicht vorstellen. Wir ergänzen uns prima, da meine "männlichen Seiten" bei ihm "weiblich" ausgeprägt sind und umgekehrt. Mir gefällt es und ich will's auch nicht anders.
Die Charlotta grüßt

Ja, einiges davon kommt mir auch bekannt vor - zumindest das mit sich gegenseitig ergänzen. Ich schimpfe aber nicht, wenn ihre Socken rum liegen - nur ein bisschen, wenn sie mir sagt ich soll die weg nehmen, weil die nicht gepeilt hat, dass es ihre sind. Aber was Stil und Mode betrifft sind wir doch um Einiges voneinander entfernt. Sie findet es auch noch toll, dass ich einerseits gemischt-geschlechtlich von Natur bin, sagt auch noch, dass sie es toll finden würde, wenn man so auf Knopfdruck oder durch Zauberspruch das Geschlecht wechseln könnte und wider zurück, wann immer man Lust hätte. Die versteht aber nicht, dass ich deswegen Lust habe mich halbe bis ganze Stunden dafür zu stylen. Das wiederum macht mir Spaß und ich hatte sowieso einen Draht dazu schon von meiner Kindheit - mit zwei Schwestern aufgewachsen und einer Mutter, die Frisörin gelernt hat.
Re: "er" femininer als sie
Verfasst: Di 15. Mär 2011, 21:03
von Prinzessin Garnet
Lina hat geschrieben:Ja, einiges davon kommt mir auch bekannt vor - zumindest das mit sich gegenseitig ergänzen. Ich schimpfe aber nicht, wenn ihre Socken rum liegen - nur ein bisschen, wenn sie mir sagt ich soll die weg nehmen, weil die nicht gepeilt hat, dass es ihre sind. Aber was Stil und Mode betrifft sind wir doch um Einiges voneinander entfernt. Sie findet es auch noch toll, dass ich einerseits gemischt-geschlechtlich von Natur bin, sagt auch noch, dass sie es toll finden würde, wenn man so auf Knopfdruck oder durch Zauberspruch das Geschlecht wechseln könnte und wider zurück, wann immer man Lust hätte. Die versteht aber nicht, dass ich deswegen Lust habe mich halbe bis ganze Stunden dafür zu stylen. Das wiederum macht mir Spaß und ich hatte sowieso einen Draht dazu schon von meiner Kindheit - mit zwei Schwestern aufgewachsen und einer Mutter, die Frisörin gelernt hat.
"Schimpfe" bekomme ich nicht, wenn ich was liegen lasse.
Ich denke, für ihn wäre es auch schön, wenn er per Knopfdruck das Geschlecht wechseln könnte, für ein paar Stunden. Und ich glaube, dass viele gerne wissen würden, wie es sich im Körper des anderen Geschlechts anfühlt.
Ach, ich hab auch manchmal Lust mich stundenlang schön zu machen. Das tut auch der Seele gut. Manchmal ist selbst einfaches Haarefärben Balsam für die Seele. Und genauso sich mal schön zu machen.
Wenn man wie Du in einer "Mädchenwelt" aufwächst, ist es ja auch einfacher, in das "Frausein" hineinzufinden.
Die Charlotta grüßt
