Seite 1 von 1
NICHT im falschen Körper (Artikel)
Verfasst: Sa 10. Nov 2018, 16:56
von Anne-Mette
Moin,
über den "Alltag einer Transfrau" wird hier berichtet:
https://m.vogue.de/lifestyle/artikel/ge ... -transfrau
Gruß
Anne-Mette
Re: NICHT im falschen Körper (Artikel)
Verfasst: Sa 10. Nov 2018, 19:34
von ExuserIn-2019-12-18
Seit einigen Jahren gilt die geschlechtsangleichende Operation nicht mehr als Voraussetzung zur Namens- und Personenstandsänderung. Deutschland ist zusammen mit einigen wenigen Ländern (wie etwa Kanada, Thailand, Schweden, Norwegen, Dänemark, Holland, Belgien, Frankreich, Portugal und Spanien) momentan Pionier, was die gesetzlichen Grundlagen und die teilweise Unterstützung der Krankenkassen angeht, eine Transition zu ermöglichen.
auch das muss wohl mal gesagt werden ... auch, wenn Kritiker bei diesem Zitat wohl eher auf die Barrikaden gehen und das System angreifen ...
Liebe Grüße
Vanessa
Re: NICHT im falschen Körper (Artikel)
Verfasst: So 11. Nov 2018, 10:49
von ChristinaF
Mir gefällt der Artikel ausgesprochen gut.
LG Christina
Re: NICHT im falschen Körper (Artikel)
Verfasst: So 11. Nov 2018, 12:31
von Michi
Der Artikel ist wirklich sehr angenehm zu lesen, ist informativ und bewegt. Er nimmt den Leser sehr gut mit, ohne dabei zu dramatisieren. Diese Art und Weise gefällt mir ausgesprochen gut.
Vielen Dank und meine Anerkennung an alle daran Beteiligten.

Re: NICHT im falschen Körper (Artikel)
Verfasst: So 11. Nov 2018, 13:13
von Bea Magdalena
Schöner Artikel!
Knapp, gut zu lesen und informativ. Der Sichtweise von Frau Spelsberg möchte ich mich gerne anschliessen.
Dankeschön und liebe Grüße
Bea
Re: NICHT im falschen Körper (Artikel)
Verfasst: So 11. Nov 2018, 13:18
von Whoopy Highfly
Schöner Artikel,
Dann wäre ich je eher dem Weiblichen Geschlecht näher als dem Männlichen.
GLG
Steffi
Re: NICHT im falschen Körper (Artikel)
Verfasst: So 11. Nov 2018, 14:07
von Vivian Cologne
Vielen Dank fürs Teilen, Anne-Mette!
Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile immer kurz überlege, ob ich solche Artikel wirklich lesen will. Über verschiedenste Kanäle werden wir zugeschüttet mit Erlebnisberichten von transsexuellen Menschen, so scheint es mir.
Je nachdem, in welcher Filterblase wir uns gerade befinden, regen sich die Leser oder Hörer mehr oder minder über die gerade verwendeten Begriffe auf oder dieskutieren bis aufs Messer, ob solche Berichterstattung "uns" eher schadet oder nutzt.
Beim Lesen dieses Artikels ist mein Blutdruck allerdings nicht durch die Decke katapultiert. Woran liegt das? Vielleicht an der "Transfrau", da ich diesen Begriff mittlerweile als hässlich empfinde? Nein, was das angeht, sitze ich zu sehr im Glashaus, um einen Stein zu werfen - ich habe ihn schließlich lange genug selbst verwendet, um meine Person zu beschreiben. Als "Frau in der Transition" ist es sicherlich sinnvoll zu verwenden.
Nein, es liegt eher daran, dass der Beitrag so emotionslos geschrieben ist. Man spürt förmlich das Bemühen, bloß nicht in die bereitstehenden Fettnäpfchen treten zu wollen. Das betrifft vor allem die Rolle von Therapeuten und Gutachtern, wie sie dort beschrieben wird.
Bitte nicht missverstehen, ich möchte nicht hier zum hundertsten Mal die Diskussion über "Zwangsbegutachtung" eröffnen. Aber einen etwas kritischeren Blick darauf erwarte ich von Betroffenen schon. Ich selbst habe das Durchlaufen dieses in Deutschland üblichen Weges an vielen Stellen als lächerlich und völlig überholt erlebt. Und ich wage zu behaupten, dass es Menschen gibt, die darunter gelitten haben und leiden.
Ganz so fortschrittlich und modern sehe ich unser schönes Land daher auch nicht dastehen wie die Autorin. Aber natürlich gehören wir im Weltmaßstab sicher zu den Fortschrittlicheren, und ich bin froh, nicht in Brasilien, Saudi-Arabien oder den USA zu leben - die Reihe an "unfreundlichen" Ländern ließe sich lang fortsetzen.
Vivian