Kurz vor dem Outing
Verfasst: Do 13. Sep 2018, 12:35
Hallo meine Lieben,
ich bin erst seit einem Tag hier und denke die ganze Zeit daran, wie ich mich hier mit anderen, die wahrscheinlich ähnliche Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben, so untehalten kann, dass all das, was sich in mir seit Jahren angestaut hat und mich bis zum heutigen Tag verwirrt, irgendwie kommunizierbar ist.
Es sprudelt gerade alles etwas ungefiltert aus mir heraus und ich möchte mich schon mal dafür entschuldigen.
Was bin ich oder wer bin ich? Diese Frage kann ich momentan nicht beantworten und möchte sie am liebsten auch so im Raum stehen lassen. Dennoch drängt mich diese Ungewissheit ja momentan dazu mich aus meiner selbst auferlegten Isolation herauszutreten und endlich öffentlich zu sagen, dass ich zumindest nicht der klassische Mann bin, den ev. viele bis jetzt in mir gesehen haben.
Ich würde von mir behaupten, dass ich mich sehr mit der weibliche Rolle identifiziere, kenne sie aber nur aus meinen doch irgendwie männlichen Projektionen heraus. Ich wäre gerne eine Frau und würde geren als solche leben, kann aber meine bisher männliche Vergangenheit nicht auslöschen. Eben diese Lebenszeit hat mich ja auch zu einem Teil zu dem gemacht, der oder dei ich heute bin. Erleichterung verschafft wiwe so oft die Flucht in die Phantasie und deren elektronische Variante, das Internet. Das machte alles einerseits erträglich, verstärkte den Wunsch endlich als Frau leben zu wollen aber auch. Ist ein wenig wie ein Rausch, dem ich nicht netkommen kann. Ein Strudel, dessen Sog immer stärker wird.
Nächste Woche habe ich einen Beratungstermin in Berlin bei Frau Vera Fritz. Ich brenne geraddezu innerlich wenn ich an diesen termin denke und erhoffe dadurch Hilfe bei der Suche nach einem passenden Therapeuten oder einer Therapeutin zu finden. Ich habe auch überhaupt keine AHnung wohin mich das treibt und strebe gerade weder den Geschlechtswechsel an noch habe ich die Illusion ein wie auch immer möglichen Heilung. Gerade habe ich nur das dringende Bedürfniss die ganze Zeit zu reden und das alles so gut es geht in meinem Kopf u ordnen.
Am liebsten würde ich eine längere Zeit mit Gleichgesinnten und Therapeuten verbringen um mein Inneres endlich einmal ganz und agr auszukippen und mich ganz neu kennenlernen zu können.
Ich beginne diesen teil meines Leben relativ spät und davor graust mir ein wenig. Ich lebe mit meiner Lebensgefährtin und unserern Kindern zusammen, die bis jetzt keine AHnung von meinem inneren Kampf haben. ABer das muss sich ändern, sonst endet das alles in einer Katastrophe.
Ich würde sehr gerne ein lose Gruppe von Betroffenen um mich scharen, mit denen ich mich regelmäßig austauschen kann. Am liebsten jemand aus dem Raum Berlin/Potsdam. Menschen denen es ähnlich ergeht, die seit langem mit dem Outing ringen und ihr Leben mit ihrer Entscheidung leben, wie immer diese auch lautete oder lauten wird.
Ich freue mich auf euere Antworten
Sabine oder Alex, bin noch unentschieden wie ich mich nenne.
Sabine war eine zeitlang die Lösung, aber je mehr ich aus dem verborgenen trete, desto mehr drängt es mich meinen alten Namen zu verwenden, der für beide Geschlechter stehen kann
Danke fürs Lesen und falls möglich für eine Antwort
ich bin erst seit einem Tag hier und denke die ganze Zeit daran, wie ich mich hier mit anderen, die wahrscheinlich ähnliche Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben, so untehalten kann, dass all das, was sich in mir seit Jahren angestaut hat und mich bis zum heutigen Tag verwirrt, irgendwie kommunizierbar ist.
Es sprudelt gerade alles etwas ungefiltert aus mir heraus und ich möchte mich schon mal dafür entschuldigen.
Was bin ich oder wer bin ich? Diese Frage kann ich momentan nicht beantworten und möchte sie am liebsten auch so im Raum stehen lassen. Dennoch drängt mich diese Ungewissheit ja momentan dazu mich aus meiner selbst auferlegten Isolation herauszutreten und endlich öffentlich zu sagen, dass ich zumindest nicht der klassische Mann bin, den ev. viele bis jetzt in mir gesehen haben.
Ich würde von mir behaupten, dass ich mich sehr mit der weibliche Rolle identifiziere, kenne sie aber nur aus meinen doch irgendwie männlichen Projektionen heraus. Ich wäre gerne eine Frau und würde geren als solche leben, kann aber meine bisher männliche Vergangenheit nicht auslöschen. Eben diese Lebenszeit hat mich ja auch zu einem Teil zu dem gemacht, der oder dei ich heute bin. Erleichterung verschafft wiwe so oft die Flucht in die Phantasie und deren elektronische Variante, das Internet. Das machte alles einerseits erträglich, verstärkte den Wunsch endlich als Frau leben zu wollen aber auch. Ist ein wenig wie ein Rausch, dem ich nicht netkommen kann. Ein Strudel, dessen Sog immer stärker wird.
Nächste Woche habe ich einen Beratungstermin in Berlin bei Frau Vera Fritz. Ich brenne geraddezu innerlich wenn ich an diesen termin denke und erhoffe dadurch Hilfe bei der Suche nach einem passenden Therapeuten oder einer Therapeutin zu finden. Ich habe auch überhaupt keine AHnung wohin mich das treibt und strebe gerade weder den Geschlechtswechsel an noch habe ich die Illusion ein wie auch immer möglichen Heilung. Gerade habe ich nur das dringende Bedürfniss die ganze Zeit zu reden und das alles so gut es geht in meinem Kopf u ordnen.
Am liebsten würde ich eine längere Zeit mit Gleichgesinnten und Therapeuten verbringen um mein Inneres endlich einmal ganz und agr auszukippen und mich ganz neu kennenlernen zu können.
Ich beginne diesen teil meines Leben relativ spät und davor graust mir ein wenig. Ich lebe mit meiner Lebensgefährtin und unserern Kindern zusammen, die bis jetzt keine AHnung von meinem inneren Kampf haben. ABer das muss sich ändern, sonst endet das alles in einer Katastrophe.
Ich würde sehr gerne ein lose Gruppe von Betroffenen um mich scharen, mit denen ich mich regelmäßig austauschen kann. Am liebsten jemand aus dem Raum Berlin/Potsdam. Menschen denen es ähnlich ergeht, die seit langem mit dem Outing ringen und ihr Leben mit ihrer Entscheidung leben, wie immer diese auch lautete oder lauten wird.
Ich freue mich auf euere Antworten
Sabine oder Alex, bin noch unentschieden wie ich mich nenne.
Sabine war eine zeitlang die Lösung, aber je mehr ich aus dem verborgenen trete, desto mehr drängt es mich meinen alten Namen zu verwenden, der für beide Geschlechter stehen kann
Danke fürs Lesen und falls möglich für eine Antwort