Seite 1 von 1

Intersexualität: Historisches Urteil „ aber auch akzeptiert?

Verfasst: Fr 17. Nov 2017, 08:49
von Anne-Mette
Moin,

die SÜDDEUTSCHE beschäftigt sich mit dem Thema: http://www.sueddeutsche.de/kolumne/das- ... -1.3751938

Gruß
Anne-Mette

Re: Intersexualität: Historisches Urteil „ aber auch akzeptiert?

Verfasst: Fr 17. Nov 2017, 12:26
von ab08
Naja, die Leserbriefe /Reaktionen sind gemischt, aber das sind wir ja gewöhnt...
Liebe Grüße
Andrea

Re: Intersexualität: Historisches Urteil „ aber auch akzeptiert?

Verfasst: Fr 17. Nov 2017, 12:29
von Anne-Mette
Moin,
Reaktionen sind gemischt, aber das sind wir ja gewöhnt...
... sogar von hier aus dem Forum )))(:

Gruß
Anne-Mette

Re: Intersexualität: Historisches Urteil „ aber auch akzeptiert?

Verfasst: Fr 17. Nov 2017, 13:26
von Svetlana L
Ich frage mich gerade, wie Adam sich gefühlt haben muss, als da urplötzlich ein zweites Geschlecht auftauchte. ;-)

Ich denke, die meisten Kommentator_innen haben sich noch nie einen Kopf über das Thema Intersexualität gemacht. Die wissen nicht, wie es ist, wenn man für männlich oder weiblich "zurechtoperiert" wurde und sich später vielleicht doch ganz anders entwickelt. Die sehen nur, dass ihr festgefahrenes Weltbild ins Wanken gerät und das geht ja mal gar nicht. Wenn man sich auf nichts verlassen kann, die Zweigeschlechtlichkeit wurde bis vor Kurzem nie ernsthaft angezweifelt, das war wie der Fels in der Brandung. Und das soll sich jetzt auf einmal ändern?!

Das zeigt mal wieder eindrucksvoll, dass die rechtliche Gleichstellung das eine ist, eine gesellschaftliche Anerkennung damit aber noch lange nicht und vor allem auch nicht automatisch verbunden ist. Es gibt nicht nur noch viel zu tun, es gibt noch sehr, sehr viel zu tun.

Re: Intersexualität: Historisches Urteil „ aber auch akzeptiert?

Verfasst: Fr 17. Nov 2017, 13:49
von ExuserIn-2019-12-18
Oh jeee,

manches möchte man wirklich nicht gelesen haben. Aber so ist es eben, wenn sich Leute mit Dingen beschäftigen, von denen sie eigentlich keine Ahnung haben oder nur meinen eine zu haben. Wur haben ja im Forum ein Thema über Grenzen und Grenzverschiebungen .... das passt hier auch ganz gut finde ich ...
Hier gilt es wohl noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ... ich sehe schon, vermutlich muss ich mich alleine deswegen gesellschaftlich vollständig outen, um meinen Teil für eine langfristige Normalität beizutragen.
Aber in Grunde ist dieses Urteil ja auch nicht gemacht, um von einem Moment zum Anderen Akzeptanz in die Köpfe zu verpflanzen. Ich sehe es eher als weitreichendes gesellschaftliches Signal .... das wollen wir so und so muss es in unserem System sein! Das ist unsere Basis und unser Recht - das Fundament auf dem wir alle Leben.
Ich kenne kaum etwas Neues, das nicht am Anfang zerissen wird! Also ruhig Blut ... das Fundament ist gelegt und damit sind Möglichkeiten geschaffen - diese müssen jetzt beim Schopfe gegriffen werden .... von den Gruppen, aber auch von jedem Einzelnen.

Liebe Grüße
VanessaL