Zwischengeschlecht.org: Der Intersex Awaraness Day geht weiter! MAHNWACHE!
Verfasst: Sa 29. Okt 2016, 13:36
Aus untenstehenden Gründen führt die Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org heute Abend als Auftakt zum Kispi-Ball vor dem Baur au Lac eine friedliche Mahnwache durch.
Körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht
Die Nationale Ethikkommission (NEK-CNE), der UN-Auschuss für die Rechte des Kindes (CRC) und der UN-Ausschuss gegen Folter (CAT) verurteilen unnötige Genitaloperationen an Intersex-Kindern als massive Menschenrechtsverletzung und fordern eine gesellschaftliche Anerkennung des dadurch verursachten Leids. [1] Das Kispi operiert trotzdem weiter.
Aktenvernichtung ist keine Aufarbeitung
Wir begrüssen, dass das Kispi, die Universität Zürich und der Nationalfonds Zwangseingriffe an Intersex-Kindern, darunter Klitorisamputationen, unparteiisch aufarbeiten wollen. [2] Wir protestieren dagegen, dass das Kispi stattdessen 90% aller Krankenakten aussortieren und vernichten liess, die vermännlichende Genitaloperationen betreffen ("Hypospadiekorrekturen") — und dass Betroffene am Projekt nicht angemessen beteiligt sind. [3]
Menschenrechte sind nicht teilbar
Wir wünschen uns ein Kispi, das die Menschenrechte von Intersex-Kindern respektiert, und eine Aufarbeitung, die diesem Namen auch gerecht wird!
Wir wünschen uns eine Schweiz, die Familien mit Intersex-Kindern psychosoziale Unterstützung anbietet, statt von der IV bezahlte Zwangsoperationen!
[1] http://blog.zwischengeschlecht.info/pos ... reness-Day
[2] http://www.snf.ch/de/fokusForschung/new ... eitet.aspx
[3] http://blog.zwischengeschlecht.info/pos ... ernichtung
Die internationale Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org fordert ein Verbot von kosmetischen Genitaloperationen an Kindern und Jugendlichen mit "atypischen" körperlichen Geschlechtsmerkmalen sowie "Menschenrechte auch für Zwitter!".
Betroffene sollen später selber darüber entscheiden, ob sie Operationen wollen oder nicht, und wenn ja, welche.
Körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht
Die Nationale Ethikkommission (NEK-CNE), der UN-Auschuss für die Rechte des Kindes (CRC) und der UN-Ausschuss gegen Folter (CAT) verurteilen unnötige Genitaloperationen an Intersex-Kindern als massive Menschenrechtsverletzung und fordern eine gesellschaftliche Anerkennung des dadurch verursachten Leids. [1] Das Kispi operiert trotzdem weiter.
Aktenvernichtung ist keine Aufarbeitung
Wir begrüssen, dass das Kispi, die Universität Zürich und der Nationalfonds Zwangseingriffe an Intersex-Kindern, darunter Klitorisamputationen, unparteiisch aufarbeiten wollen. [2] Wir protestieren dagegen, dass das Kispi stattdessen 90% aller Krankenakten aussortieren und vernichten liess, die vermännlichende Genitaloperationen betreffen ("Hypospadiekorrekturen") — und dass Betroffene am Projekt nicht angemessen beteiligt sind. [3]
Menschenrechte sind nicht teilbar
Wir wünschen uns ein Kispi, das die Menschenrechte von Intersex-Kindern respektiert, und eine Aufarbeitung, die diesem Namen auch gerecht wird!
Wir wünschen uns eine Schweiz, die Familien mit Intersex-Kindern psychosoziale Unterstützung anbietet, statt von der IV bezahlte Zwangsoperationen!
[1] http://blog.zwischengeschlecht.info/pos ... reness-Day
[2] http://www.snf.ch/de/fokusForschung/new ... eitet.aspx
[3] http://blog.zwischengeschlecht.info/pos ... ernichtung
Die internationale Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org fordert ein Verbot von kosmetischen Genitaloperationen an Kindern und Jugendlichen mit "atypischen" körperlichen Geschlechtsmerkmalen sowie "Menschenrechte auch für Zwitter!".
Betroffene sollen später selber darüber entscheiden, ob sie Operationen wollen oder nicht, und wenn ja, welche.