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Jens ist jetzt Jenny
Verfasst: Mi 10. Aug 2016, 10:13
von julia21
Hallo, alle zusammen,
Heute erschien ein Artikel in der "Mitteldeutschen Zeitung" über eine Transsexuelle aus Dessau.
LG Julia
Re: Jens ist jetzt Jenny
Verfasst: Mi 10. Aug 2016, 14:56
von Anne-Mette
Moin,
hier gibt's den Link dazu:
http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/tra ... y-24532644
Da geht wieder mal so einiges "durcheinander" in dem Text.
Gruß
Anne-Mette
Re: Jens ist jetzt Jenny
Verfasst: Mi 10. Aug 2016, 15:31
von Olivia
Hallo Anne-Mette,
Du schreibst: "Da geht wieder mal so einiges "durcheinander" in dem Text."
Das mag wohl so sein, und dennoch habe ich den Eindruck, dass die Medien in letzter Zeit a) öfters und b) mit deutlich positivem Kontext berichten. Vielleicht kann man/frau das ja auch schon als kleinen Fortschritt werten...
Liebe Grüße von Olivia
Re: Jens ist jetzt Jenny
Verfasst: Mi 10. Aug 2016, 17:20
von rika
Auch wenn es klingt als polarisiere oder differenze ich: aber warum kommen diese Nachrichten - siehe auch die von heute im Zug - so häufig aus den neuen Bundesländern? Gerade dort war bis zur Wende eine hohe Liberalität angesagt: siehe FKK und heute?
Ist uns das in den alten Bundesländern alle egal weil wir schon viel länger journalistische Sensationen verdauen müssen und darauf gar nicht mehr reagieren?
rika
Re: Jens ist jetzt Jenny
Verfasst: Mi 10. Aug 2016, 17:26
von Anne-Mette
Moin,
Liberalität angesagt: siehe FKK
Was hat Liberalität mit FKK zu tun?
FKK (und Körperkult) gab es auch zu ganz anderen Zeiten.
Gruß
Anne-Mette
Re: Jens ist jetzt Jenny
Verfasst: Mi 10. Aug 2016, 17:33
von Simone 65
Hallo Rika. Toleranz in der DDR gab es so gut wie nicht. Meine Eltern sagen heute noch zu allen Asiaten Fidschi . Schwul ,Lesbisch ,Bi oder Trans sollte man in der DDR nicht sein. Ich bin dort aufgewachsen. Liebe Grüsse Simone
Re: Jens ist jetzt Jenny
Verfasst: Mi 10. Aug 2016, 19:05
von Exuserin-2016-08-10
Der FKK ist mit dem überschwappen der Moral aus den alten Bundesländern weitgehendst verdrängt worden. Es ist Unsinn zu behaupten, dass es in der ehem. DDR so gut wie keine Toleranz gab. Und wer meckert denn über Frauen, wenn sie arbeiten gehen statt daheim bei ihren Kindern zu bleiben? Die aus den neuen oder alten Bundesländern?
Re: Jens ist jetzt Jenny
Verfasst: Fr 12. Aug 2016, 07:32
von Magdalena
Hallo,
ich möchte hier jetzt nicht auf die sich abzeichnetete DDR-Problematik eingehnen sondern auf den Bericht in der Zeitung. Also ich fand den Bericht interessant, da ich auch einiges mit meiner Entwicklung vergleichen kann. So der im Artikel erwähnte Film über eine Tennisspielerin. Dieser Film war auch in meiner Entwicklung ein Baustein gewesen, der mir aufzeigte, das Leben kann auch anders verlaufen. Zu der damaligen Zeit gab es, zumindest im Osten, noch nicht viel Brauchbares zu dem Thema. Abgesehen von einigen Travestieshows, Aber es waren Shows, die mir dem realen Leben wenig zu tun hatten und der Unterhaltung dienten.
Viele Grüße Magdalena