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Früher Phillip, heute Sophia
Verfasst: Sa 9. Jul 2016, 16:55
von Anne-Mette
Moin,
ein Artikel der OSNABRÜCKER ZEITUNG:
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde- ... 0&0&741245
(die Wortwahl...

)
Gruß
Anne-Mette
Re: Früher Phillip, heute Sophia
Verfasst: Sa 9. Jul 2016, 17:07
von Nicoletta
Schöner Artikel, erinnert mich an ein Buch, das ich gerade gestern beendet habe und empfehlen kann, "Fe-Male" von Hannah Winkler, die ebenfalls vor der Pubertät ihre Weiblichkeit entdeckt und mit 18 die geschlechtsangleichende Operation hinter sich gebracht hat. Wenn wir älteren seinerzeit das entsprechende Wissen gehabt hätten, hätte das Leben so mancher von uns anders aussehen können.
LG Nicoletta
Re: Früher Phillip, heute Sophia
Verfasst: Sa 9. Jul 2016, 17:25
von Anne-Mette
Moin,
das mag an meinem Alter liegen, aber bei einigen Passagen im Buch "Fe-Male" fühlte ich mich schon betroffen.
(siehe auch
http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 81#p144481)
Gruß
Anne-Mette
Re: Früher Phillip, heute Sophia
Verfasst: Sa 9. Jul 2016, 21:39
von Nicoletta
Liebe Anne-Mette,
Deinen Kommentar zu dem Buch hatte ich gelesen, war mir aber nicht mehr präsent, als ich es gekauft habe. Allerdings fühle ich mich von der betreffenden Passage nicht getroffen, jedenfalls heute. Obwohl ich immer mit meinem spärlichen Haarwuchs und der Unmöglichkeit, für meinen Riesenschädel eine passende Perücke zu finden, hadere, bin ich heute hochgestimmt, weil ich das Gutachten des Psychotherapeuten bekam, den ich aufsuchen musste für VÄPÄ. Nichts Negatives dieser Art kommt darin vor, die Rede ist nur von weiblicher Frisur (na ja, von vorne, den Hinterkopf hat er wohl nicht zur Kenntnis genommen), vor allem, was mich gefreut hat, meine überzeugend weibliche Haltung und Bewegung, und das, ohne dass ich darauf Anstrengung verwandt hätte, ich war einfach natürlich.
Das Buch von Hannah Winkler hat mich sehr angesprochen, obwohl sie einer ganz anderen Generation angehört, manches habe ich auch gar verstanden, weil ich mit anderer Literatur und anderer Musik großgeworden bin und mir die entsprechenden Anspielungen absolut nichts sagten. Natürlich ist das Buch keine große Literatur, was in Rezensionen bemängelt wurde, es ist aber ein überzeugend ehrliches Selbstzeugnis. Die negativen Erfahrungen, die sie ja gerade kürzlich erst hier im Bonner Raum machen musste, zeigen mir, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn bei mir alles soviel positiver läuft.
Viele Grüße,
Nicoletta