Hach ja, die Hormone - gut ein Jahr später...
Verfasst: Fr 18. Dez 2015, 18:21
Ich bin ja immer eine die sagt, ich merke gar nicht so viel, klar, ein bisschen Brust, etwas weniger Bauch, aber keine krassen Unterscheide. auch hatte und habe ich keine seltsamen Stimmungsschwankungen oder überhaupt irgendwelche psychisch/mentale Veränderungen gespürt. Meine einzige wirklich starke mentale Veränderung hatte nichts mit den Hormonen zu tun, doch das ist eine andere Geschichte 
Gestern Abend merkte ich dann aber doch eine klare Veränderung, leidlich! Und diese hat ziemlich sicher mit den Homonen zu tun.
Denn gestern Abend habe ich einem Freund bei der Wohnungsrenovierung geholfen. Nichts Aufregendes, habe schon schließlich selbst drei ganze Häuser saniert. Dachte ich. Unsere Hütten waren aber *vor* der HET. Vor der HET war das auch anstrengend, klar war man am Abend rechtschaffen müde und hatte am nächsten Tag etwas Muskelkater und hier und da etwas Schmerzen. Aber 6, 7, 8 oder 9-10 Stunden körperliche Arbeit waren keine Seltenheit und möglich.
Gestern Abend kam ich erst spät dazu, so gegen 2000h. Machte dann noch eine Stunde Kleinkram und dann verlegten wir Vinyl Boden - so ähnlich wie dieses Klick-Laminat Zeug. Solchen Kram habe ich auch früher schon verlegt, tonnenweise und viele viele Quadratmeter. Das war auch immer anstrengend, weil man sich ständig hinkniet, wieder aufsteht, wieder hinkniet etc.
Jetzt habe ich soetwas auch schon ein paar Jahre nicht mehr gemacht und bin allgemein eher ein Büro-Mensch, ich sitze viel und mache wenig körperlich. Doch das war früher auch nicht anders.
Gestern Abend war der reichliche Hammer. Ich habe zum ersten mal gemerkt, wie wenig körperliche Kondition ich nur noch habe und wieviel Kraft mir jetzt fehlt. Ich kann es schlecht quantifizieren, aber 1/3 weniger Kraft und 50% weniger Kondition könnte das schon sein? Nach gerade einmal vier Stunden war ich völlig am Ende - und die waren noch nichteinmal zügig gearbeitet, das war recht gemütlich, verglichen zu meinem früheren Tempo. Ich merke jetzt deutlich, das ich an körperliche Leistungsgrenzen komme. Früher habe ich oft weiter gemacht, bis ich schlicht zu müde wurde, aber körperlich ging da immer noch etwas. Gestern war nach den 4 Stunden das endgültige Ende erreicht.
Schlimmer noch als das, gestern merkte ich auch schon, wie mir die Kraft, vor allem in Beinen und Rücken, entschwand. Zum Schluss war ich nur noch mit Mühe in der Lage, mich gerade zu halten und zu gehen. Es tat nicht wirklich weh, es war nur schlicht keine Kraft mehr da. Und was es noch ein bisschen blöder macht, das ist bis heute nicht viel besser! Ich habe keinen Muskelkater, sondern schlicht immernoch nicht wieder Kraft in den Beinen! Besonders lustig beim Treppensteigen
Apropos Kraft. Allgemein fiel mir auch auf, dass meine Kraft ordentlich nachgelassen hatte. Die Pakete mit den Panelen kamen mir relativ schwer vor, was sie aber nicht wirklich waren. Endgültig fiel es mir auf, als es darum ging, mit der Hand mal die Fugen einzurasten, also etwas drauf zu hauen. Ich schlug darauf, bis mir die Hand weh tat, es tat sich aber nichts am Panel. Mein Freund schlug drauf und zack, mit einem Schlag drin.
Also Leute, MzF Hormone sind nicht nur Spaß
Man gewinnt zwar einiges, aber man verliert auch - Kraft und Ausdauer zum Beispiel.
Ich dachte immer, das wären nur so Erzählungen, ja ja, wird schon nicht so werden. Aber gestern habe ich es nach nun 14 Monaten auch zu spüren bekommen.
Wieder etwas Neues, mit dem ich nun lernen muss, umzugehen. Ich muss nun also damit rechnen, schneller nicht mehr leistungsfähig zu sein und weniger Kraft zu haben. C'est la vie.
Liebe Grüße
nicole
Gestern Abend merkte ich dann aber doch eine klare Veränderung, leidlich! Und diese hat ziemlich sicher mit den Homonen zu tun.
Denn gestern Abend habe ich einem Freund bei der Wohnungsrenovierung geholfen. Nichts Aufregendes, habe schon schließlich selbst drei ganze Häuser saniert. Dachte ich. Unsere Hütten waren aber *vor* der HET. Vor der HET war das auch anstrengend, klar war man am Abend rechtschaffen müde und hatte am nächsten Tag etwas Muskelkater und hier und da etwas Schmerzen. Aber 6, 7, 8 oder 9-10 Stunden körperliche Arbeit waren keine Seltenheit und möglich.
Gestern Abend kam ich erst spät dazu, so gegen 2000h. Machte dann noch eine Stunde Kleinkram und dann verlegten wir Vinyl Boden - so ähnlich wie dieses Klick-Laminat Zeug. Solchen Kram habe ich auch früher schon verlegt, tonnenweise und viele viele Quadratmeter. Das war auch immer anstrengend, weil man sich ständig hinkniet, wieder aufsteht, wieder hinkniet etc.
Jetzt habe ich soetwas auch schon ein paar Jahre nicht mehr gemacht und bin allgemein eher ein Büro-Mensch, ich sitze viel und mache wenig körperlich. Doch das war früher auch nicht anders.
Gestern Abend war der reichliche Hammer. Ich habe zum ersten mal gemerkt, wie wenig körperliche Kondition ich nur noch habe und wieviel Kraft mir jetzt fehlt. Ich kann es schlecht quantifizieren, aber 1/3 weniger Kraft und 50% weniger Kondition könnte das schon sein? Nach gerade einmal vier Stunden war ich völlig am Ende - und die waren noch nichteinmal zügig gearbeitet, das war recht gemütlich, verglichen zu meinem früheren Tempo. Ich merke jetzt deutlich, das ich an körperliche Leistungsgrenzen komme. Früher habe ich oft weiter gemacht, bis ich schlicht zu müde wurde, aber körperlich ging da immer noch etwas. Gestern war nach den 4 Stunden das endgültige Ende erreicht.
Schlimmer noch als das, gestern merkte ich auch schon, wie mir die Kraft, vor allem in Beinen und Rücken, entschwand. Zum Schluss war ich nur noch mit Mühe in der Lage, mich gerade zu halten und zu gehen. Es tat nicht wirklich weh, es war nur schlicht keine Kraft mehr da. Und was es noch ein bisschen blöder macht, das ist bis heute nicht viel besser! Ich habe keinen Muskelkater, sondern schlicht immernoch nicht wieder Kraft in den Beinen! Besonders lustig beim Treppensteigen
Apropos Kraft. Allgemein fiel mir auch auf, dass meine Kraft ordentlich nachgelassen hatte. Die Pakete mit den Panelen kamen mir relativ schwer vor, was sie aber nicht wirklich waren. Endgültig fiel es mir auf, als es darum ging, mit der Hand mal die Fugen einzurasten, also etwas drauf zu hauen. Ich schlug darauf, bis mir die Hand weh tat, es tat sich aber nichts am Panel. Mein Freund schlug drauf und zack, mit einem Schlag drin.
Also Leute, MzF Hormone sind nicht nur Spaß
Man gewinnt zwar einiges, aber man verliert auch - Kraft und Ausdauer zum Beispiel.
Ich dachte immer, das wären nur so Erzählungen, ja ja, wird schon nicht so werden. Aber gestern habe ich es nach nun 14 Monaten auch zu spüren bekommen.
Wieder etwas Neues, mit dem ich nun lernen muss, umzugehen. Ich muss nun also damit rechnen, schneller nicht mehr leistungsfähig zu sein und weniger Kraft zu haben. C'est la vie.
Liebe Grüße
nicole