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MITTELDEUTSCHE ZEITUNG: Kampf um OP mit der Krankenkasse

Verfasst: Sa 10. Okt 2015, 13:19
von Anne-Mette
Moin,

hier geht es zum Artikel:


http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/tra ... 26482.html

Gruß
Anne-Mette

Re: MITTELDEUTSCHE ZEITUNG: Kampf um OP mit der Krankenkasse

Verfasst: Sa 10. Okt 2015, 14:22
von Jaqueline
Wenn ich solche Artikel lese, Frage ich mich, was denken sich die Schreibtischtäter bei der Krankenkasse. Ich hatte zum Glück nicht solche Probleme.

Ganz liebe Grüsse

Jaqueline

Re: MITTELDEUTSCHE ZEITUNG: Kampf um OP mit der Krankenkasse

Verfasst: Mo 12. Okt 2015, 08:24
von Magdalena
Hallo,

ich las in der Zeitschrift, die immer wieder von meiner Krankenkasse erscheint einen Artikel, der zunächst nichts mit dem Thema in einklang zu brinngen ist. Es war die Bilanz des letzten Geschäftsjahres. Darin wurden die Einnahmen der Krankenkasse aus Beiträgen und Zuwendungen und die Ausgaben für Verwaltung, Medikamente, Krankengeld und so weiter aufgelistetet. Sicher wird kein Sachbearbeiter einer Krankenkasse schreiben, wir haben zur Zeit kein Geld um ihre kostspielige OP bezahlen zu können. Nein es werden andere Argumente, die aber das Gleiche ausdrücken, verwendet. Ich selber war vor 6 Jahren länger Arbeitsunfähig, etwa 6 Monate, und erhielt in dieser Zeit die Kündigung meines Arbeitgebers. Von meiner Krankenkasse erhielt ich Krankengeld und wurde gedrängt wieder ärbeitsfähig zu sein, Bei einem ersten Kontakt auf dem Arbeitsamt wurde mir mitgeteilt werden sie erst richtig Gesund, damit wir für sie aktiv werden können. Ich bin zum unbeliebten Kostenfaktor geworden. Ich wusste mir stehen die Leistungen zu, denn ich habe mir die Krankheit damals nicht ausgesucht. Und ich musste kämpfen um in dieser Situation mein Recht einzufordern. Ich schrieb damals am Ende an das zuständige Ministerium in Berlin. Gleiches muss jetzt auch Jenny B. tun. Jenny hat sich ja schon anwaltliche Hilfe geholt. Sie hat sich ihre Transsexualität nicht ausgesucht, sondern sie ist Transsexuell. Und ihr stehen die erforderlichen Behandlungen zu. Das muss den Verantwortlichen der Krankenkasse immer wieder vor Augen gefüht werden. Und die einzelen Sachbearbeiter sollen sensibel mit ihren Mitgliedern und Mitgliederinnen umgehen.


Viele Grüße Magdalena