SPON Transsexuelle Jugendliche: Verstecken bis zur Verzweiflung
Verfasst: Mo 21. Sep 2015, 11:11
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Man kann sich als Mann, Frau oder keines von beidem identifizieren: Eine falsche äussere Zuweisung wirkt in jedem Fall gleich schlimm. Auf Kinder (Menschen im Allgemeinen), die sich nicht als Junge oder Mädchen identifizieren, wirkt eine äussere Zuweisung immer weiter, weil es bisher keine Schublade* für sie gibt. Aber auch bei denen, die sich abweichend vom zugewiesenen Geschlecht, als Junge oder Mädchen identifizieren, wirkt sie sehr negativ. Der Unterschied ist nur, dass sich das Problem in diesen Fällen durch Anerkennung als Junge oder Mädchen, Mann oder Frau relativ gut lösen lässt. So oder so sind es aber die Zuschreibungen, die das Problem verursachen.Aber auch für andere Kinder sei es ein Problem, dass Männer und Frauen im Unterricht häufig klischeehaft dargestellt würden - ohne Raum für Zwischentöne. Wer sich einfach nicht als typischer Junge oder typisches Mädchen verstehen könne, leide oft darunter. "Diese Kinder und Jugendlichen versuchen dann lange, sich anzupassen, und verzweifeln zum Teil beim Versuch", erklärt Möller. Das könne zu sozialem Rückzug führen, Traurigkeit, sogar Depression
Auf der Sitzung bei ver.di (http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 28&t=10883) wurde bemängelt, dass Sexualkunde (auch ganz allgemein) in der LehrerInnenausbildung kaum eine Rolle spielt.Die Geschlechterrollen im Unterricht zu hinterfragen - das ist jedoch aus Sicht von Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, nur "Gender-Ideologie". "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht die geschlechtliche Identität, die bei weit über 90 Prozent eindeutig ist, unterminieren", sagt er.
Transidentität sei laut Kraus ein "Minderheitenanliegen",