Cybill hat geschrieben:Ich sehe es schon: alle Trans* gehen zum Bund um schnell ins Wunschgeschlecht zu kommen...
...ob das "Röschen" dann auch eine CIS-Fau ist??
-Cy
Honi soit qui mal y pense;-)

Der war gut!
(Fragt sich dann allerdings auch, wo sie die 7 Kinder her hat.
Womöglich noch Tarn-Adoptionen ... ? ***ganz schnell wegduck***)
Außerdem wäre das auch für die BW eine Möglichkeit, ihre "Frauenquote" zu "verbessern". Wobei die Transmännner, die ja möglicherweise auch schon aus anderen persönlichen Gründen überdurchschnittlich in diesen nach wie vor immer noch "männlich" dominierten Bereich drängen könnten, diese Statistiken wieder verwässern könnten.
Aber Scherz bei Seite. Unabhängig von deinem - ich vermute mal eher satirisch gemeinten - Strategievorschlag für TS kann man schon seit Jahrzehnten folgendes beobachten:
In allen einschlägigen Foren trifft man auffällig - wenn nicht sogar überdurchschnittlich - häufig auf Trans*frauen, die sich in ihrer Vergangenheit freiwillig - z.T. auch längerfristig bei der BW verpflichtet haben. In den meisten Fällen dürfte es aber wohl um persönliche Lebensbewältigungsstrategien gehandelt haben, mit denen sie versuchten, mit ihrer TS (oder auch TV oder anderen Erscheinungsformen von T*) fertig zu werden.
Ob dies nun in jedem Einzelfall eine bewußte und darauf hin gezielte Entscheidung war, oder eher eine mehr unterbewußte "Fluchtbewegung", spielt dabei nicht unbedingt eine Rolle. Häufig habe ich jedoch gelesen, daß sie hofften, durch eine derartig "männliche" Berufswahl ihr Problem mit sich und ihrer gesellschaftlichen Umgebung lösen oder wenigstens unterdrücken zu können. Und wie das in den meisten Fällen ausging, habt ihr sicher auch schon öfter gelesen. Wenn sie nicht gar dran zerbrochen sind, dann ist jedenfalls kaum eine von T* losgekommen.
Dies würde sogar eine schlüssige Erklärung liefern für eine Vermutung, daß möglicherweise in der Armee überdurchschnittlich viele T* beschäftigt sind im Vergleich zu vielen anderen Berufsfeldern. Ob es statistisch gesehen auch so ist, weiß ich allerdings nicht.
Die Zahlen dürften nach meiner Einschätzung für die Zeit der Wehrpflicht mit ihren Optionen zu freiwilliger Langzeitverpflichtung nicht viel anders sein wie heute. Nur daß TS in früheren Zeiten auf jeden Fall einen weitaus schwereren Stand gehabt haben als heute. Da haben sich die Verhältnisse und der Umgang mit "sexuellen Minderheiten" offensichtlich doch mittlerweile um Einiges zum Besseren gewendet.
Früher haben wohl die meisten T* bei der BW ihre TS oder andere T*-Neigungen aus naheliegenden Gründen streng geheim gehalten. Heute hingegen ist dies in vielen Fällen nicht mehr so. Wobei über die Zahl derer, die das auch heute noch nicht zu erkennen gegeben haben, auf jeden Fall unbekannnt ist. Auch die bekannten Fälle traten meist erst ans Tageslicht, wenn dies bei der BW aktenkundig geworden war, z.B aufgrund dem Ersuchen nach medizinischer oder psychologischer Behandlung.
Im Übrigen sei hier noch angemerkt, daß TS oder auch "nur" TV, wenn diese erkennbar war, früher ein ausdrücklicher Ausmusterungsgrund war. Ich selber wollte ja in den späten 1960-er-Jahren auf gar keinen Fall eingezogen werden. Da ich damals gerüchteweise gehört habe, daß Wehrpflichtige, die z.B. in Frauenkleidung zur Musterung kamen, meist umgehend ausgemustert wurden - wegen hinreichender psychiatrischer Indikation.
Ich hatte damals ernsthaft erwägt, diese Karte zu spielen. Lediglich der damit verbundene "Jagdschein", der meist zur Folge hatte, daß man dann u.a. Nachteilen weder eine Fahrerlaubnis erlangen konnte, noch eine Hochschulstudium aufnehmen konnte, hat mich dann zurückgeschreckt, so daß ich es dann doch nicht gemacht habe. Gezogen haben sie mich am Ende dann doch nicht - weder zum Bund, noch zum Ersatzdienst. Aber das ist eine andere Geschichte.
liebe grüße
triona