ich fürchte, Anne-Mette hat nicht ganz Unrecht. Geht es denn wirklich nur um ein paar Kleider ? Bist Du Dir sicher, dass Deine Frau im Augenblick nicht einfachn nur "zu" macht ? Mein Eindruck ist, dass viele Partnerinnen mit dem Crossdressen ihres Mannes kein echtes Problem haben, wenn es sich nur um einen "Spleen" handelt. So wie ich die Sache sehe, liegt das Problem doch ein paar Etagen tiefer. Es geht doch um die Frage, was Du für ein Mensch bist, der da an ihrer Seite lebt. Und ich denke, dass das Thema ist, über das ihr Euch auseinandersetzen müsst. Oder überspitzt gefragt:
Willst Du Deiner Frau zeigen, wer Du bist oder ihr Deine Frauenkleidersammlung vorführen ?
Was meinst Du, was sie mehr interessiert ?
Edit:
Hi Mary,Mary hat geschrieben: Mo 31. Jan 2022, 17:51 Wenn das aber nicht von Anfang an klar war, entweder weil der Partner es selbst noch nicht wusste oder verdrängt hat oder weil er es schlicht nicht offen gesagt hat - bin ich dann verpflichtet das zweite, wahre oder neue ich meines Partners zu akzeptieren? Einfach so? Ich meine nein. Natürlich darf mein Partner dann trotzdem tun und lassen was er/sie will. Muss aber doch damit leben, dass es zu einem Bruch kommt.
nur kurz zwei Aspekte: Natürlich hat die Partnerin die gleichen Rechte und ist zu nichts "verpflichtet". Aber die Auseinandersetzung mit den veränderten Randbedingungen könnte der eigenen Entwicklung gut tun. Wenn man dazu bereit ist.
und der Zweite Aspekt: Auch wenn Transgender sich beim Anfang einer Beziehung bewusst sind, dass sie "anders" sind als sie sich zeigen, so brauchen auch sie ihre Entwicklungen, um in die Lage zu kommen, darüber zu reden. Wir sind wahrscheinlich alle nicht in der Lage, mit einer Beziehung so umzugehen, wie wir es mit einigen Jahren Erfahrung und gewachsenem (Selbst-) Vertrauen können. Ich sehe eine Beziehung als etwas sehr Dynamisches an. Warum nicht auch beim Thema Transgender ?