Huhuuu,
es wird heute mal wieder Zeit für einen Eintrag. Genau heute nehme ich ein halbes Jahr Hormone und da wird es Zeit ein kleines Resümee zu ziehen.
Ja, wo fange ich an?
Ich denke mal mit den Sachen wo ich sehe, fühle und merke wo sich schon etwas getan hat.
Fangen wir von unten nach oben an
Die Beinbehaarung ist deutlich weniger geworden. Also nicht die Anzahl, sondern die Zeit wie sie nachwachsen.
Vorher musste ich mich alle 2 Tage rasieren, nun reichen alle 4 Tage etwa.
Zwischen den Beinen tut sich nix mehr. Morgens auch nicht und die Libido ist auch gen Null, da bin ich doch sehr froh drüber.
Die Fettverteilung hat sich verändert. Habe eine schmale Taille bekommen, dazu dann etwas an der Hüfte zugelegt, wobei dass auch täuschen kann durch die schmale Taille.
Dass kommt zwar weniger von den Hormonen, aber mit der Einstellung dazu endlich in mein schönes Kleid reinzupassen (Gr. 38, ist aber eher eine 36, weil Oberteile und Hosen mir in 38 locker passen.)
Und als ich mir das Kleid letztes Jahr kaufte, wog ich noch 85kg etwa. Nun hänge ich bei 72 fest, obwohl ich noch die 65kg schaffen möchte. (bei 179cm)
Wobei mir da gerade einfällt, ich müsste das Kleid mal in die Änderungsschneiderei bringen, weil als ich das letztes Jahr anprobieren wollte ist mir der Reißverschluss hinten kaputt gegangen da war ich wohl noch zu fett.
Die Brüste wachsen, wobei man dazu sagen muss, dass da mehr von innen zu fühlen ist, als von außen zu sehen. Ich würde es im jetzigen Zustand als Mädchenbrust bezeichnen die seit kurzem in der Pubertät ist, wie es ja bei mir auch der Fall ist. Auch sind sie sehr empfindlich, speziell die Brustwarzen.
Die Haut ist auch deutlich feiner geworden. Speziell im Gesicht sieht und fühlt man es sehr. Die Poren haben sich ja wie soll ich sagen, zurück gezogen

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Auch habe ich das Gefühl, dass sich mein Gesicht etwas verändert hat. Also die Form, es ist alles nicht mehr so markant. Aber da bin ich mir nicht so sicher, dass kann auch täuschen.
An den Geheimratsecken kommen auxh immer mehr klitze kleine Härchen, aber denen muss ich natürlich Zeit geben.
Kommen wir zu den Gefühlen und so.

Ich friere so schnell, mir sind schon 20 Grad fast zu wenig.
Mit dem Hungergefühl, dass habe ich ganz gut unter Kontrolle, aber wenn ich einmal richtig anfange gibt es kein Halt mehr. Aber da passe ich schon auf.
Ich bin viel glücklicher, aber da denke ich, dass es eher die Gesamtsituation ist die mich so glücklich macht.
Auch bin ich viel belastbarer. Ich schaffe es mich auf mehrere Sachen gleichzeitig zu konzentrieren.
Früher hatte ich schon Probleme mich auf eine Sache zu konzentrieren, aber dass ist alles gar kein Problem mehr.
Meine Kraft ist deutlich zurück gegangen. Wenn ich jetzt mal einen etwas größeren Einkauf nach Hause tragen muss, ist das schon nicht so schön, aber egal. Dass nehme ich in Kauf.
Ich war ja früher auch schon ein sehr emotionaler Mensch und dass ist jetzt noch mehr geworden. Ich könnte bei fast allem was nur ein bisschen traurig I Art, anfangen zu weinen.
Dazu dann noch die Stimmungsschwankungen, wo ich niemals gedacht hätte dass es so extrem wird. In dem einen Moment bin ich total glücklich und lache über alles. Dann nicht einmal ein paar Minuten später geht es in die andere Richtung.
Soo, habe ich noch etwas vergessen? Ich denke nicht, aber ist ja schon eine ganze Menge passiert in den 6 Monaten.
Bis bald meine lieben
